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Tom

Ihr seid noch nicht heiß auf das MPS in Luhmühlen?

… dann solltet ihr Euch am Freitag vorher einheizen lassen! image

Radio hört man heute bekanntlich ziemlich gut über das Web und in diese Kategorie fällt auch das Angel Devil Radio.

Die haben sich was ganz Besonderes überlegt: am Freitag, dem 17.4.2015  können von 16:00 – 20:00, vielleicht auch länger,  Musikwünsche speziell von MPS Begeisterten zur Einstimmung auf das MPS in Luhmühlen abgegeben werden.

Skypt oder ruft sie einfach an: 05331-8042844 und hinterlasst den Wunsch auf dem Anrufbeantworter!

Ihr erreicht das Radio natürlich auch über die Internetadresse. Oder ladet die App herunter.

Alles zu dieser guten Idee könnt ihr natürlich auch im großen Buch der Fratzen nachlesen, das Radio hat eine eigene Seite, die ihr hier erreicht.

Sollte hier so langsam wieder etwas wie das legendäre MPS Radio entstehen?

Ich würde es der Fangemeinde wünschen!

Aber unabhängig davon, ob ihr vorher Radio hört oder nicht,  wir rocken doch zusammen am Samstag vor der Omnia Bühne und trinken ein Horn zusammen?

Bis dahin: Gehabt Euch!

Freikartenverlosung für das MPS Luhmühlen

Der MPS Fan Blog kündigte die Verlosung von 5 x 2 Freikarten für die ersten MPS Veranstaltungen an. Leider wird es mindestens für die Veranstaltung in Luhmühlen nicht klappen und für Bad Säckingen ist es auch eher unwahrscheinlich.

Der Grund hierfür ist, dass die Druckerei das MPS Team noch nicht beliefert hat und die dann logischerweise auch nichts an mich schicken konnten. Es tut mir leid, dass es für Luhmühlen nicht klappt, die neuen Quizfragen für die Verlosung sind schon fertig.

Ich hoffe, ich kann mein Versprechen wenigstens für Dortmund und die weiteren Veranstaltungen einlösen.  Ich hoffe, ich treffe euch trotzdem in Luhmühlen an der Drachenschänke oder bei einem Tänzchen mit Versengold! Gehabt euch!

EILMELDUNG —- HEINO SINGT RAMMSTEIN IN LUHMÜHLEN —- HELENE FISCHER EINGEBUCHT —–

Heino hat sich für das MPS extra ein neues outfit zugelegtDas ist ein Kracher! Der MPS Fan Blog hat aus nahezu sicherer, authentischer Quelle und aus für gewöhnlich recht gut interessierten Kreisen gehört, dass Heino auf dem MPS in Luhmühlen Rammstein singt!

Und es kommt noch besser: Helene Fischer heizt der Fangemeinde ebenfalls ein, wenn auch mit textlich leicht veränderten Songs.

Doch der Reihe nach.

Ich erfuhr gestern vom verwegenen Plan des Gisbert Hiller für das MPS Luhmühlen.

Sein Statement dazu war zunächst “Kein Kommentar” doch auf beharrliches Nachfragen ( ich habe mein Outlook so konfiguriert, dass es alle zwei Sekunden eine Mail an den umtriebigen Veranstalter schickte – gleichzeitig an seine höchst geheimprivate Mailadresse und als SMS an seine höchstgeheime Handynummer – nach einer Stunde gab er auf) sagte er mürrisch: “ Ja, auf Druck der Security, die endlich einmal ein nicht so gut besuchtes MPS erleben wollten und einiger Standbetreiber habe ich die beiden Künstler gefragt und sie haben zugesagt!”.

Dem ging ich auf den Grund.

Heino hat sich bei einem renommierten Gewandmacher, Karl Lager – Feld, ein exakt auf das MPS zugeschnittenes Gewand machen lassen.

Er erteilte mir gestern Abend eine kleine Privataudienz und verriet mir: “Zunächst hatte ich Schwierigkeiten mit der Sonnenbrille, aber nachdem die Gesichtsmaske so angepasst wurde, dass sie über der Brille getragen werden kann, ging es dann doch!”

Er verriet mir außerdem, dass er das Thema MPS schon längere Zeit mit Dieter Bohlen besprochen hätte. Er deutete an, dass Bohlen demnächst für ein DSDS Casting anfragen wolle und für die Jury Knasterbart gewinnen wolle.Bruder Rectus stösst Vegetariern sauer auf

Wir wünschen dem Pop Veteran viel Glück bei dem Unterfangen!

Die nächste Sensation ist Helene Fischer, die auf Betreiben vegetarisch anbietender Gastronomen (die sogenannten VaG´s) engagiert wurde.

Die Vag´s ärgern sich nämlich gewaltig über die Anspielungen von Bruder Rectus auf jeder Markteröffnung über vegetarische oder vegane Lebensweise.

Eine Standbetreiberin, die Salat in drei veganen Soßen anbietet und namentlich nicht genannt werden will, sagte über ihn: “Ich wünsche ihm jede Menge Blattläuse am <ZENSIERT> und keine Arme, sich zu kratzen!”.

Die Vag´s erhoffen sich durch Helene Fischer einen Schub in der Außenwirkung und Verbesserung der Geschäfte.

Ich habe Helene noch in dieser stürmischen Nacht angerufen. Zunächst war sie ein bisschen verstört, als sie um 3.00 Uhr den Hörer abnahm, aber nachdem sie etwa 10 Minuten später so richtig wach war ( ich hatte ihr vorgegaukelt, dass sie eine Riesenerbschaft eines unglücklich verliebten Fans gemacht hatte, der sich aus nicht erwiderter Liebe in einem fass Allgebräu ersäuft hatte – ganz nach dem Vorbild von Versengold) war sie gesprächsbereit.

“Ich habe meinen Welterfolg umgeschrieben, er heißt jetzt ‘Bratenlos durch die Nacht’ “.

Sie war denn doch ein bisschen ärgerlich, als ich ihr dann erzählte, dass die Erbschaft nur ein Trick gewesen ist.

Aber da ich mich auch als Vegetarier zu erkennen gegeben habe (wir haben so Geheimzeichen, z.B. eine Sojasprosse hinter dem rechten Ohr, oder Schlüsselwörter wie, So, ja, dann will ich mal…) hat sie mir nach nur 40 Minuten Gespräch verziehen.

Ich bleibe natürlich für Euch am Ball, hoffen wir, dass die beiden Ikonen des Deutschen Schlagers noch oft au dem MPS zu bewundern sind!

Der MPS Fan Blog verlost wieder Freikarten

festivalkarte_mps2013 Zugegeben, der Scan der Eintrittskarte ist schon ein bisschen älter.

Sie datiert von 2011 und auf der Rückseite des Tickets sind zum Teil Veranstaltungsorte aufgeführt, die heute nicht mehr bespielt werden.

Was jedoch damals wie heute gilt: das MPS geht auf eine großartige Tour durch ganz Deutschland. Und für Euren Veranstaltungsort könnt ihr demnächst wieder Freikarten gewinnen.

Hier auf dem MPS – Fan- Blog.

Kathrin vom MPS Team hat mir bestätigt, dass ich wieder Freikarten verlosen darf.

Und so kommen bald 5 x 2 Karten für die ersten Veranstaltungen zu mir nach Hause, die auf glückliche Gewinner warten.

Aber nichts ist umsonst in dieser Welt und vor den Erfolgt hat das Schicksal Arbeit gesetzt. Wenn ihr gewinnen wollt, müsst ihr was tun.

Ich werde mein großes MPS Quiz wieder mit neuen Fragen beschicken und die ersten beiden, die 100 % der Fragen richtig beantwortete haben, bekommen je eine Karte.

Sollte es niemanden gelingen innerhalb des Spielzeitraums die richtigen Antworten zu finden, gewinnen die beiden Bestplatzierten.

Ach ja, der guten Ordnung halber: Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewinn.

Der MPS Fan Blog ist auch keine Seite, die von Gisbert Hiller oder dem MPS Team betrieben wird, ich unterstütze aus Eigenengagement dieses großartige Spektakel und gebe damit lediglich einen kleinen Teil dessen zurück, was ich durch das MPS in alle den Jahren bekommen habe – die Möglichkeit für eine kleine Zeit aus einem harten Arbeitsalltag zu entfliehen und mit völlig durchgeknallten Leuten eine großartige Party zu feiern.

Ich war schon immer, was ich sein wollte, zumindest auf dem MPS.

Wenn Du das auch willst, komm zu einer oder gleich mehreren Veranstaltungen. Und hier kannst Du ein Freiticket für Deinen Veranstaltungsort gewinnen.

 

Ach ja, wenn Du schon Mal üben willst dann klickst Du hier und startest das Quiz mit dem Button unterhalb des Textes.

Viel Spaß und Erfolg bei der Verlosung! Ich teile rechtzeitig mit, wenn es losgeht.

Bis dahin gehabt Euch und trinkt einen Met auf das MPS!

Das MPS ist authentisch!

Gisbert Hiller als OsterhaseWer behauptet, das MPS sei nicht authentisch?

Authentisch, so heißt es im Duden, bedeutet glaubwürdig sein.  Und ich glaube schon, dass das Motto “ Sei was du willst” glaubwürdig ist. 

Zumal der Veranstalter selbst ja durchaus auf verrückte Ideen kommt, so geschehen zu Ostern 2014 als er als Osterhase verkleidet die Campside Nutzer mit Ostereiern beglückte.

Die Verrücktheit des Gisbert Hiller mag so manchem Mittelalter A-Papst sauer aufstoßen.

O- Ton in einem Mittelalter Forum, in dem ich “gewagt” hatte, mich als MPS Fan zu bekennen: “Dem sollte man verbieten, den Begriff Mittelalter im Veranstaltungsnamen zu führen. Das hat nichts mit Mittelalter zu tun!” 

Nun sind wir in Deutschland frei in der Namenswahl, wenn es nicht gegen Sitte, Anstand und Recht verstößt, was ja beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum definitiv nicht der Fall ist.

Mein Mittelalter A Papst mag ja gern auch weiter den sanften Geräuschen von Zimbeln und vorsichtig gepusteten Sackpfeifen auf dem Markt seines Vertrauens  lauschen.

Und hinterher bei einem kräftigen Kräutertee (selbstverständlich bei der authentischen Mittelalter Kräuterfrau nach garantiert im Mittelhochdeutsch gehaltenen Verkaufsgespräch erworben) die Interpretation von Walter von der Vogelweide diskutieren.

Ich heb lieber mit völlig verrückten Menschen ein Horn und freu mich über tausende begeisterte und fantastisch anzusehenden Besucher.

Und natürlich diskutieren wir auch über Walter von der Vogelweide. Manchmal. Glaube ich zumindest.

Glaubwürdig und damit seit mehr als 20 Jahren sich selbst authentisch,  ist das MPS also auf jeden Fall. 

Und wenn man die Spielpläne der Saison anschaut dann gibt es nur zwei adäquate Reaktionen: Vorfreude und Spannung.

Die Saison steht vor der Tür und ich kann es kaum erwarten.

Trinken  wir zusammen einen Vanillemet in Luhmühlen?

Die Saison steht vor der Haustür

Eines von möglichen Motiven der VorverkaufskartenEndlich, endlich verabschiedet sich der Winter und wir können so langsam unsere Ausrüstung checken ob sie noch eine Saison durchhalten wird.

Damit ihr immer wisst, wie lange es noch bis zur nächsten Veranstaltung ist, hat der MPS Fan Blog einen Count Down eingebaut.

Wer jetzt noch keine Jahreskarte gekauft hat, sollte sich beeilen, bis zum 6.4. 2015 kostet die Karte noch 120 Euro – 160 Euro mit Benutzung der Campsite.

Ab dann kostet sie 140 Euro bzw. 180 mit Nutzung der Campsite. Ich habe schon früh bestellt und habe nur 140 Euro inklusive Campside bezahlt.

Würde ich also alle 23 Termine wahrnehmen, kostet mich das 6 Euro pro Veranstaltung. Leider schaffe ich “nur” ca. 15  Veranstaltungen, so muss ich unverschämt (günstige) 9 Euro pro Veranstaltung hinlegen.

Mit Spaßgarantie, das hab ich nicht mal beim Fußball.

Es hat sich was getan beim MPS. Bisher war es möglich, Karten günstig im Vorverkauf zu erwerben und diese dann auf einem beliebigen MPS einzusetzen. Hatte man also beispielsweise für Bückeburg 1 vorbestellt und Bruder Rectus auf dem MPS in normaler Arbeitskleidung dann war das Wetter nicht so, wie man es sich vorstellte, dann ging man eben eine Woche später hin. Oder eben nach Telgte.

Das geht nicht mehr. Der Vorverkauf ist veranstaltungsgebunden – wie es brancheüblich ist.

Ich kann ja auch nicht Robbie Williams in München kaufen und hör mir mit der Karte sein Konzert in Hamburg an.

Es gibt trotzdem 2000 Jokerkarten, die man günstig im Vorverkauf erwerben und dann auf einem beliebigen MPS einsetzen kann.

Das ist für  diejenigen gedacht, die wissen, dass sie zum MPS wollen, nur nicht genau wann.

Gisbert Hiller und sein Team haben sich für den Kartenvorverkauf noch etwas ausgedacht: Sie bieten sie mit unterschiedlichen, sehr anspruchsvollen und witzigen Design an.

Außerdem ist der günstige Vorverkaufspreis gestaffelt, bis 6 Wochen Bestellung vor Veranstaltungsbeginn gelten exakt die gleichen Preise wie 2014 ,  je nachdem, wann man bestellt hat man einen Preisvorteil von 10 Euro oder 5 Euro gegenüber dem Kauf an der Tageskasse. 

Außerdem gelten für die verschiedenen Veranstaltungsorte verschiedene Preise. Das hat sicher auch seinen Grund in der unterschiedlichen Kostensituation der Veranstaltungsorte: Die Durchführung des MPS in Dortmund dürfte kostenintensiver sein als beispielsweise in Luhmühlen oder Remeringhausen.

Alles Wissenswerte über den Kartenvorverkauf findet ihr  auf der Website des Veranstalters.

Den Kartenvorverkauf ruft ihr hier auf.

Ich halte die Idee gestaffelter und veranstaltungsgebundener Vorverkaufskarten für richtig und gut. Damit trägt der Veranstalter nicht alleine die Risiken der Veranstaltung sondern macht sie kosten-und aufwandsmäßig planbarer.

Und letztendlich führt das zu einer gleichbleibend hohen Qualität der Veranstaltung.

Ich jedenfalls kann diese 59 Tage kaum noch abwarten. Wir leeren doch ein Horn zusammen in Luhmühlen?

Gehabt Euch und freut Euch auf meinen nächsten Bericht.

Das MPS – nach der Saison ist vor der Saison

Zuschauerandrang beim MPS ÖKaum ist die MPS Saison 2014 vorbei,  geht es mit Hochdruck an die Analysen der abgelaufenen Spielperiode und den notwendigeren Schlussfolgerungen.

Für mich offensichtlich in der abgelaufenen Saison waren die kosteneinsparenden Veränderungen, die nichts am grundsätzlichen Konzept der Veranstaltung geändert haben.

Je nach Standort wurden nicht alle Bühnen ständig von Bands bespielt  – was der Qualität keinen Abbruch tat.

Im Gegenteil , jeder Spielort entwickelt mittlerweile sein eigenes Profil und seinen Charme, der geprägt ist von den örtlichen Rahmenbedingungen.

So haben die Gutshofstandorte Basthorst und Remeringhausen ihr eigenes Flair, an das sich das Angebot aus meiner Sicht noch entwickeln muss.

Was mir am neuen Standort Basthorst sehr gefallen hat, war die Verzahnung der lokalen Infrastruktur wie Gastronomie und Scheune mit dem genialen Nachtauftritt der Cobblestones.

Hier Folk als Nachtkonzert zu bieten ist sicher eine gute Entscheidung.

Dresden hat sich mittlerweile etabliert und ist eine geniale Veranstaltung geworden, die absoluten Lokalmatadoren sind meine Bremer Lieblingsjungs von Versengold, sie laufen sogar Saltatio Mortis den Rang ab und das will was heißen.

Die Veränderung der Markteröffnung hat nach meiner Meinung ebenfalls neuen Wind reingebracht.

Gut, man kennt nach etlichen Veranstaltungstagen die Sprüche und Dialoge genauso wie zu Zeiten des Duos Eduard von Sonnenberg und Bruder Rectus.

Aber mit dem Trio Rectus – Tod – Hässlicher Hans ist schon etwas mehr Flexibilität hineingekommen. Wenn dann noch der wirklich coole Marquis dazukommt, ist es mehr als perfekt.

Die Preisveränderung  beim Eintritt, sei es was die Vorverkaufspreise, die Jahreskarte und den Tageseintritt betrifft,  finde ich angemessen und hält jedem Vergleich mit anderen Großveranstaltungen Stand. The Dolmen - Kaleigh beim Ö

Die Erhöhung der Campsidegebühren, die Art und Weise wie das gemacht wurde und die ungleiche Belastung von WoMos und WoWa´s finde ich überdenkenswert.

Die Jahreskarte Plus ist sicher ein sehr guter Schritt, um wieder mehr Camper auf das MPs zu bekommen.

Ich war in diesem Jahr berufsbedingt “nur” auf zehn Veranstaltungen aber im Gegensatz zu früheren Jahren habe ich kein einziges Mal erlebt, dass die Campside aus allen Nähten platzt.

Auch wenn Gisis schreibt, dass er noch nie so viele Camper wie in 2014 hatte – das ist halt mein subjektives Empfinden, mag sein, dass er teilweise mehr Fläche angemietet hatte.

Ich finde es Wert darüber nachzudenken, ob die Reduktion des Sanitärangebotes bei gleichzeitiger drastischer Erhöhung der Preise und die fehlende Möglichkeit für nur  einen Campingtag zu buchen nicht wieder rückgängig gemacht werden kann.

Ich habe mit Leuten gesprochen, die für eine Nacht Campside in Luhmühlen mal eben 30 Euro abgedrückt haben. Und als Gelegenheitsbesucher gesagt haben: “Ich komme das nächste Mal höchstens als Tagesgast”.

Man sollte überlegen, ob man diese Kunden nicht fester binden kann – eine grundsätzlicher Ansatz im Marketing auch von Veranstaltungen ist die Kundenbindung .

Das MPS ist unbestreitbar  eine Marke geworden, an die sich Kunden binden. Oder eben auch nicht. Dieser Gedanke das MPS als Marke zu begreifen, an die man Kunden binden kann, könnte aus meiner Sicht weitergedacht werden. Ansätze sind hier da: Öjendorf als DAS herausragende MPS Ereignis, den Saisonhöhepunkt mit Superlativen zu verbinden bringt seit Jahren zehntausende Besucher nach Hamburg. Das große “Ö” ist da.  Warum nicht das verrückte “Kö” in Köln, das vornehme “Ka” in Karlsruhe oder das beschauliche “Bah” in Basthorst?  Damit signalisiert man die Ausrichtung des lokalen MPS und lockt Besucher mit bestimmten Interessen.

Eine sehr gute Überlegung aus meiner Sicht ist ist die Jahreskarte “Plus”. Hier sind die Campside Gebühren – ohne Auto – inbegriffen.

Ich würde eine Jahreskarte Premium vorschlagen – das Rundum Sorglospaket mit Automobilgebühr schon drin. Das macht für mich die Saisonnebenkosten planbar.

Was auch für die Planung 2015 überdacht wurde ist die Buchung bestimmter Bands.

Es ist extrem schwierig für den Veranstalter, hier die richtige Mischung zu finden, und Gisi wird sich bewusst sein, dass er es niemals jeden Recht machen kann.

Heerlageraction in HoWe 2012Aus Sicht des Veranstalters – könnte man meinen – ist das einfach.

Buch die Bands, die am meisten Fans ziehen und fertig. So einfach ist das allerdings nicht.

Es gibt extrem viel Beweggründe zum MPS zu gehen.

Einer der Hauptgründer für mich persönlich ist das musikalische Angebot. Und dazu genieße ich die Mischung aus Show, Party, den verrückten aktiven und passiven Teilnehmern das MPS. Das alles  muss stimmig in sich sein.

Andere setzen andere Schwerpunkte, aber bei allen ist´s die Mischung die es ausmacht.

Persönlich vermisse ich seit Jahren The Dolmen auf zahlreichen MPS – das soll sich ändern schreibt der Veranstalter. Ich find´s super.

Dazu fallen Bands weg, denen ich persönlich keine Träne nachweine, aber andere Fans des MPS todtraurig drüber sind.

Ich bewerte das so: Es gibt Zugpferde, die immens wichtig für das MPS sind, das sind sicherlich Saltatio Mortis, Omnia, Rapalje, Saor Patrol und Knasterbart. Diese zu buchen ist aus wirtschaftlicher Sicht sehr klug.

Der Rest ist Mischung- und wie sagt der Schwabe? Es ist halt Geschmäckle.

Da hat Gisi immer ein gutes Händchen bewiesen. Ich hab Vertrauen. Und freu mich, dass er The Dolmen im nächsten Jahr öfter buchen will.

Tja, und wie jedes Jahr vor oder nach der Saison gibt´s dann die Fraktion der Nörgler und Jammerer.

Man kann zu Gisis Kommunikation stehen wie man will – Tatsache ist, dass er Überlegungen und Planungen öffentlich macht. Und öffentlich diskutiert.

Hier die Preise als unverschämt, die schwierigen Rahmenbedingungen als öffentlichkeitswirksames Jammern zu bezeichnen ist einfach erbärmlich.

Liebe Nörgler: bleibt einfach weg.

Folgt den Regeln der Marktwirtschaft: wenn euch ein Preis – Leistungsverhältnis, ein Angebot nicht gefällt, nehmt es nicht wahr.

Kein Mensch zwingt Euch, zum MPS zu gehen.

Hört Euch gerne die Musik des Volkshochschulkurses “Walter von der Vogelweide” Klein Kleckersdorf an und lasst Euch vom Mittelalter A- Papst im richtigen Gebrauch der Sprache, dem korrekten Nähen des Gewandes und der richtigen, mittelalterlichen Zubereitung des Kräutertees beschreiben.

Ihr habt damit Euren Spaß.

Wir flippen bei Saor Patrol, Raplaje, Saltatio Mortis und Versengold aus.

In maschinengenähten, nicht authentischen und fantastischen Gewandungen.

Wir sind, was wir sein wollen. Seit mehr als 20 Jahren. Und nächstes Jahr auch. Gehabt Euch!

Das MPS in Hohenlockstedt – die Saison ist beendet

MPS_Hohenlockstedt_2014 - Corvus CoraxWo ist nur die Zeit geblieben? Es kommt mir vor, als ob ich vor kurzem erst vom MPS Auftakt in Luhmühlen zurückgekommen bin, und nun ist ein wunderbares MPS Jahr viel zu schnell zu Ende gegangen.

Aber das war noch einmal eine riesengroße Party in Hohenlockstedt, und die Wettergötter spielten mit.

Wir kamen Donnerstag auf die Campside, Freunde hatten uns ein Plätzchen freigehalten (Vielen Dank Florian!) und es war schon ordentlich was los,  Platz im auf dem ehemaligen Militärgelände war  massig vorhanden.

Die Campside war einigermaßen gefüllt und zumindest  im Eingangsbereich zum Veranstaltungsgelände waren Flutlichtmasten aufgebaut, so dass man auch abends und nachts gut zu den Toiletten fand. Die waren im übrigen endlich mal wieder extra erleuchtet,  wohl auch deswegen, weil sie in das Veranstaltungsgelände integriert waren.

Auf Facebook wurde vielfach kritisiert, dass die Campside keine Dixies gehabt hätte. Das ist so nicht ganz richtig, Donnerstag Abend waren sie komplett offen und an den übrigen Tagen  über den Veranstaltungseingang zu erreichen. Vor Beginn der Veranstaltung waren sie auch hier frei zugänglich, danach musste man die Eintrittskarte vorweisen, was aus meiner Sicht auch in Ordnung ist , denn schließlich ist die Campside für Veranstaltungsbesucher da.  Allerdings kann ich sehr gut verstehen, das es weniger witzig für die Camper am anderen Ende der Campside war, den weiten Weg zu den Eingängen zu laufen. Das war in den letzten Jahren besser in HoLo gelöst. Weiterlesen

Das MPS und die Preise für die Jahreskarten

Jahreskartenmotiv Saor PatrolNun sind sie raus, die Preise für die Jahreskarten 2015.

Wie immer staffelt Gisbert Hiller die Preise , wer vom 10.10. 2014 bis zum 18.12.2014 bestellt und bezahlt, muss 100 Euro auf den Tisch legen, danach bis Ostermontag 120 Euro, danach 140 Euro.

Ich gebe übrigens keine Gewähr auf die Richtigkeit, diese Info stammt aus Gisbert Hillers Facebookbeitrag.

Zumindest die Besteller, die nach Ostermontag bestellen, kommen 10 Euro günstiger weg, in diesem Jahr musste man noch 150 Euro hinlegen.

Eine exzellente Idee ist die Jahreskarte Plus: für 140 Euro werden die Campsidegebühren  übernommen, allerdings nur für die Person und nicht für das Auto , Wohnmobil, Wohnwagen oder Anhänger. Das rechnet sich.

Wünschenswert wäre allerdings das Rundum Sorglos Paket in dem auch das mit abgedeckt wäre.

Oder wie wär es mit einer VIP Karte mit besonderen Leistungen wie ein Treffen mit Gisi und Co zu einem Cocktail an einer Schänke, in Bückeburg, Dortmund, Rastede bspw.?

Wie dem auch sei, ich hoffe die Kalkulation steht diesmal auf so festen Füßen, dass der Steuerberater  nicht nach der Ermittlung von gewinn und Verlust nach Steuern nochmal die eine oder andere Notbremse ziehen muss.

Das ultimative MPS in Öjendorf

Kalyeigh Marchant von The Dolmen MPS ÖjendorfGisbert Hiller hatte das große “Ö”angekündigt und eine Show der Superlative versprochen.

Dieses Versprechen hat er locker gehalten. Das Gelände in Hamburg Öjendorf ist die größte Fläche, die vom MPS bespielt wird und dafür muss wahrhaftig Einiges aufgefahren werden.

Wer behauptet, in Öjendorf alles gesehen zu haben, spricht schlicht und ergreifend die Unwahrheit, denn das ist absolut nicht möglich.

Auf sechs Musikbühnen wurden den Zuhörern pausenlos auf die Ohren gegeben. Man musste Samstag aus acht Nachtkonzerten das Richtige auswählen,  und vorher aus sechs Abendkonzerten  eine Auswahl treffen!

Und was wurde nicht alles aufgeboten, The Dolmen gaben sich die Ehre, Cobblestones, Saltatio Mortis, Omnia, Rapalje, Versengold, Saor Patrol, Duivelspack, Vroudenspiel, Knasterbart, Mr. Hurley und die Pulveraffen  …

Die Campside war ein wenig umgestaltet worden, die Einfahrt war auf die Seite verlegt worden.

Insgesamt war sie nicht so strukturiert wie in den letzten Jahren, früher wurden die Bereiche, in denen die Zelte aufgeschlagen werden konnten,  nicht so groß angelegt,  sondern durch Straßen mittels Flatterband abgeteilt.

Der Verzicht hierauf führte zu einer etwas wilden Campsituation: Samstag Mittag war ich eingekreist von Zelten und wäre mit dem Auto nicht mehr herausgekommen.

Ich habe gehört, dass Gisi verkündet hatte, aufgrund der vielen Zelte sei ein weiteres Feld für Camper freigegeben worden. Ich persönlich hatte nicht den Eindruck, dass die Campside überfüllt war, ich campe nun schon zum sechsten mal hintereinander in Öjendorf und für meinen Geschmack war der Besuch eher unter dem Durchschnitt.

Es waren wieder Flutlichtmasten auf der Campside aufgestellt, die Toiletten waren allerdings – wie immer in dieser Saison – nicht erleuchtet, was, wenn man nachts aufs Klo muss wahrlich kein Vergnügen ist.

Zwar sind die Dixies dank der Klasse Arbeit der Firma Knollmann immer relativ sauber und die katastrophalen Zustände von vor vier Jahren habe ich nicht wieder erlebt, aber anscheinend ist auch hier gespart worden: die sonst zur Verfügung gestellten Papiertücher an den Waschanlagen und die Seife gab es auf der Campside nicht. Gut, dass kann ich verschmerzen, Hauptsache Wasser ist da!

Der Weg von der Campside zum Gelände führt durch ein kleines Wäldchen und ist nachts stockduster. Und das ist auch gut so!

Ich habe einige Kommentare bei Facebook gelesen, wo dies bemängelt wurde. Allerdings, der Wald ist knochentrocken und dort offene Flammenschalen hinzustellen, wäre Wahnsinn.

Zurück zum Gelände: wenn man den Eingang vor der Campside benutzte, traf man gleich auf das erste Superlativ: Eine riesige Feldschmiede mit drei Schmieden, die auch kräftig auf glühende Eisen einschlugen. Ich war mir nicht sicher, ob ein Teil der Damenwelt die Arbeit bewunderte oder die Muskeln der Schmiede …MPS_Oejendorf_(276_von_310)

Für mich das Top Highlight war die Band The Dolmen. Hiller hatte sie vor drei Jahren auf dem MPS debütieren lassen und dann aber im letzten Jahr und in diesem Jahr die Truppe nur jeweils dreimal gebucht.

Das ist extremst schade, auch ohne die Unterstützung des MPS hat die Band eine feste Anhängerschaft und sie haben deutlich mehr Musik anzubieten als so viele andere Gruppen, die häufiger und für  längere Gigs  gebucht wurden.

The Dolmen hatte vier  Gigs am Samstag  drei am Sonntag, bis auf zwei oder drei Klassiker wie Whiskey in the Jar oder Go Laddie wurde nicht ein Stück doppelt gespielt.

Das sieht bei anderen Gruppen doch deutlich anders aus.

Wo wir gerade von Überraschungen sprechen: Elmsfeuer, in diesem Jahr oft für das MPS gebucht, vor zwei Jahren eine vielversprechende Band auf der Newcomer Bühne in Borken,  teilte kurzfristig mit, dass  zwei Mitglieder – Anni und Holsch –  die Band verlassen haben.  Bei aller Sympathie für die junge Band und  allen Verständnis für diese schwere Entscheidung, für mich ist das absolut unprofessionell und macht die Band, wie immer auch die Zukunft aussehen mag, für einen Veranstalter unberechenbar.

Das wäre mit Dolmen nicht passiert, die haben ein professionelles Management.

Also an dieser Stelle ein Bitte an Gisbert Hiller: Du kannst Bands eine Bühne verschaffen, bitte tu das auch für meine Lieblinge aus UK. Sie haben es verdient. Keiner spielt Rocky Road to Dublin so wie The Dolmen.  Loch Lomond in der Interpretation dieser Band wird von keiner anderen MPS Band übertroffen.

Es werden Gruppen gebucht, die besoffen die Besucher anmachen oder die weder Töne treffen noch die Instrumente beherrschen. Josh Elliot ist einer der hervorragendsten Gitarristen, die auf dem MPS Gelände aufspielen. Jedes Gig ist anders. Ich wünsche mir für 2015 mehr von dieser Band zu sehen.

So, nun genug gebettelt, zurück zu den Ereignissen des MPS.

Zunächst mag es den geneigten Stammleser meines Blogs interessieren, ob meine drei emsländer Freunde Toby, Lars und Maik ihre Taschenlampe wieder bekommen haben.

Wer meinen Telgte Bericht gelesen hat, erinnert sich vielleicht, dass die drei in recht glückseliger Verfassung in Telgte nächtigerweise noch das eine oder andere Getränk mit uns konsumiert hatten und die Herausgabe der weinselig vergessen Taschenlampe an die Einladung zu einem drei gängigen Frühstücks gekoppelt war.

Ja, sie haben die Lampe wieder und sie haben mächtig aufgefahren, wir wurden zu viert (!) zu Rührei mit Speck, Käse, hart und weich gekochten Eiern, Feta und Mozarella mit Tomate und was weiß  ich eingeladen.

Jungs ihr ward Klasse und wenn ich mich auch aus irgendwelchen Gründen nicht mehr so ganz an alle Themen erinnern kann, die wir Freitag Abend diskutiert haben (ich glaube es war der Weltfrieden unter besonderer Berücksichtigung des Abschmelzens der Polkappen Smiley),  war es wieder ein Genuss, Eure Gastfreundschaft in Anspruch zu nehmen. Schade dass ich Euch nicht in Borken treffe, ich muss leider arbeiten …

Der Falkner achim beim MPS ÖjendorfWer das Öjendorfgelände noch nie besucht hat, sollte sich für das nächste Jahr unbedingt den Besuch des MPS “Ö” in den Kalender schreiben.

Einerseits ist Hamburg ja durchaus eine sehenswerte Stadt, was ich selbst als Bremer zugeben muss (netter Vorort von uns…), andererseits ist das Gelände fantastisch im Öjendorfer Park mit einem riesigen See, viel Bäumen, den meisten Händlern, den meisten Heerlagern, der größten Show und, und und … beglückt.

Man kann in zwei Tagen beim besten Willen nicht alles sehen.

Wir haben uns am Samstag auf die Musik konzentriert und den Sonntag mit der Erkundung des Marktes.

Und was sieht man da nicht alles!

Eine Hamburger Schwertkampfschule, die Interessierte in das Fechten mit dem Langschwert einführt – diese Einführung endet in einer fingierten Schlacht.

Natürlich gewinnen die Guten. Blöderweise gibt es kein Burgfräulein zu retten,  sonst hätte ich mitgemacht. Wer sich dafür interessiert schaut hier nach.

Wer aus dem Norden kommt und das Fechten mit dem Langen Schwert von Grund auf erlernen will, kann sich ja mal bei Klopffechters Erben umschauen – dort lerne ich das Fechten.

Vielleicht kreuzen wir ja mal die Klingen …

Öjendorf bot noch viel,  viel mehr – den Falkner Achim, Kiepenkasper, Bruchenballturnier, Gewandungsprämierung, Markteröffnung mit neun(!) Nonnen die irgendwie alle gleich hießen, Pestumzug, Kinderritterturnier, Zauberer, Fechtkampfgruppen, Ritterturnier mit und ohne Fackeln, verrückte Marktbesucher, tausende von tanzenden Menschen ….

Wenn Du nicht dabei warst, wird es höchste Zeit, den 2015 Termin in Deinen Kalender einzutragen.

Und Dir möglichst beim MPS in Remeringhausen oder in Borken oder in Hohenlockstedt einen kleinen Vorgeschmack zu holen.

A propos Hohenlockstedt: ich habe noch eine Tageseintrittskarte mit Autogrammen von Saltatio Mortis und Versengold für HoLo zu verlosen.

Hat jemand eine gute Idee, wie?  Dann her damit. Bis dahin, gehabt Euch!

Das Fotoalbum findet Ihr hier.