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Savi

The Walking Dead beim MPS in Wassenberg

Das MPS in WassenbergBei bestem Wetter ging es gestern morgen nach Wassenberg zum für mich zweiten MPS der Saison.

Nach Bezug des Hotelzimmers und einem kleinen Spaziergang war es endlich 13.00 Uhr und das wunderschöne Gelände öffnete seine Pforten.

Es folgte der obligatorische erste Gang zur Taverne, um sich dort ein kühles Odin zu besorgen, dass Herr Hiller endlich wieder beschaffen konnte, nachdem es in Dortmund nicht erhältlich war. Schade nur, dass es schon am frühen Abend an einigen Theken ausverkauft war. Und das lag nicht nur an mir!

Es folgte der Gang entlang der wieder einmal wunderschön präsentierten Heerlager zur Festivalbühne, auf der die Markteröffnung stattfinden würde. Bruder Rectus begrüßte gemeinsam mit dem Hässlichen Hans und dem Tod die Anwesenden Gäste, die sichtlich Spaß an dem Geschehen auf der Bühne hatten. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Markteröffnung noch nicht sehr eingespielt finde und der Witz beinahe erzwungen ist. So locker leicht wie mit dem von mir sehr vermissten Marktvogt läuft das hier nicht, ich hoffe, es wird sich im Lauf der Saison noch einspielen.

Nach diversen Giftproben, die jedoch keine Opfer forderten, besah ich mir mit meinen zwei Begleitern den Markt noch genauer. Wieder wunderschön angelegt um den See herum präsentierten sich zahlreiche bekannte Händler, die freundlich alle Fragen beantworteten und unaufdringlich nicht jedem etwas aufschwatzen wollten.

Um halb vier gab es für mich dann kein Halten mehr, ich fand meinen Platz vor der Feuerspektakelbühne, das erste Set des Tages von Saltatio Mortis, die Jungs rockten gleich richtig ab bei der Hitze und gaben Gas. Für die Fans gab es kein Halten, das schöne Wetter beflügelte die Menschen noch mehr und schon bald war der Platz vor der Bühne fast überfüllt.

Alles in allem schienen mir aber weniger Besucher da zu sein wie letztes Jahr, trotz des besseren Wetters, die Wege zwischen den einzelnen Bereichen waren doch sehr leer, ich bin gespannt, was Gisi dazu sagen wird.

Da es in der Sonne so schön war, verließ ich meinen Platz vor der Samo Bühne nicht, sondern verteidigte ihn, gönnte mir zwischendurch ein leckeres Guiness.  Auch hier sollte man einmal verbessern, es schmeckte schal und nicht wirklich gut. Einfach zu alt, so dass ich schon bald wieder auf Odin umgestiegen bin.

Wahrscheinlich durch das schöne Wetter beflügelt, zeigten sich die Leute offener und mitteilsamer als sonst, ich durfte viele neue Bekanntschaften schließen und alte vertiefen, doch dann tat ich etwas, was ich niemals erwartet hätte. Ich verließ das Nachtkonzert von Saltatio Mortis mittendrin!

Warum? Ich hatte etwas von Gruselgassen gehört und wollte diese Attraktion, die das MPS nur in Wassenberg präsentiert, unbedingt einmal anschauen, nachdem ich sie im letzten Jahr leider verpasst hatte.

Oder sagen wir es mal ehrlich: weil ich kleiner Angsthase keine Begleitung gefunden hatte.

Dieses Jahr jedoch war das anders. Ich konnte Andreas mit einem Whiskey bestechen, den ich ihm natürlich NACH dem Besuch der Gassen versprach.

Und tatsächlich kam er mit. Die Schlange davor war schier endlos, eine geschlagene dreiviertel Stunde haben wir angestanden und allein das Warten hat sich schon gelohnt, wenn es auch verdammt gefährlich war. Denn immer wieder raste ein Irrer mit einer Motorsäge durch die Wartenden, die bestimmt das eine oder andere Körperteil verloren. Genau kann ich das nicht sagen, ich hab nämlich die Augen zugemacht.

Dann ging es hinein ins Vergnügen….nun ja. Vergnügen ist anders. Wenn sich einem die Nackenhaare aufstellen und einem trotz der noch andauernden Hitze ständig kalte Schauer über den Rücken laufen und man nur noch wünscht, schnell das Ende der Gasse erreicht zu haben, ist das kein Vergnügen. Sondern einfach ein unendliches Gebet, dass das schnell vorbei gehen möge.

Der erste Teil erschien harmlos. Wirklich sehr gut zurecht geschminkte Untote, die dem neugierigen Publikum auflauerten und es erschreckten. Die Schreie waren grauenhaft, ich hab seit gestern ein Klingeln im Ohr.

Kein Maskenbildner aus Hollywood hätte es besser machen können, großes Lob an die Akteure, die sich wirklich alle Mühe gegeben hatten.

Dann war die erste Gasse zu Ende und ich dachte schon, das war´s, war ja eigentlich nicht so schlimm. Doch ich hatte noch nie weniger Recht. Und die, die mich kennen, wissen, dass ich eigentlich immer Recht habe.

Denn die zweite Gasse öffnete sich bereits vor uns, Nebel quoll heraus und nahm einem fast die Sicht.

Hinzu Flickerlicht, so dass man nur schemenhaft all die grauenhaften Gestalten erkennen konnte, Leichenteile, die verstreut lagen, schauerlich, wirklich.

Ganz ehrlich, ich war froh, als ich da endlich raus war. Mein Herz pochte, ich hatte Angst, mich da irgendwie zu verlaufen und in diesem Irrsinn das Tageslicht nie wieder zu sehen, wie es der Gruppe vor uns ergangen war, die auf einmal ein Mitglied vermisste. Ich bezweifle, dass es wieder aufgetaucht ist….

Danach mussten die Nerven beruhigt werden und Andreas hat seinen verdienten Whiskey bekommen. Vielen Dank für die sehr gute Beratung der Black House Taverne, die einer, die sich mit Whiskey überhaupt nicht auskennt und ihn seit einem denkwürdigen Erlebnis letztes Jahr schon gar nicht mehr trinkt, den perfekten Whiskey als Dank für die mutige Begleitung zu kredenzen.

Andreas hat´s jedenfalls geschmeckt und sich von dem hübschen Fräulein auch noch mal beraten lassen. Ich weiß allerdings nicht, worin noch…..

Irgendwann um zwei war dann leider das MPS zu Ende. Endlich ein trockenes, sonniges, warmes MPS, das in sehr guter Erinnerung verbleiben wird.

Lieben Dank an alle Akteure in den Gruselgassen. Ihr wart super und habt mir fast einen Herzinfarkt beschert.

Lieben Dank an die Akteure und den fleißigen Helferlein auf dem Markt. Ohne Euch wäre das MPS nicht möglich.

Und Ihr…gehabt Euch wohl.

Ich denke, das nächste Mal werde ich erst in Bückeburg wieder dabei sein können, es sei denn, Gisbert überdenkt seine Entscheidung bezüglich der Shuttlebusse noch einmal und setzt welche in Weeze ein, dann würde ich dorthin kommen.

Wir werden sehen, gehabt Euch wohl!

Eine Reise ins Winterwunderland

Lichtermarkt zu Telgte Ruhig und besinnlich. Wer das von Telgte erwartet, der sollte nicht unbedingt dann den Markt besuchen, wenn Saltatio Mortis spielen.

Schon kurz nach Eröffnung um 13.00 Uhr bevölkerten die Fans den Weihnachtsmarkt und bescherten diesem laut Herrn Hiller den bestbesuchten Samstag seit fünf Jahren.

Aber natürlich lag es nicht nur an der Band, sondern auch an der einmaligen Atmosphäre des Lichterweihnachtsmarktes.

Viele Feuer wärmten die Besucher an diesem doch sehr nasskalten Tag, die wunderschön geschmückten Verkaufs-, und Unterstände vermittelten eine vorweihnachtliche Stimmung.

Für die Kinder ebenso wie für die Erwachsenen gab es genug Abwechslung. Die Eisbahn erwies sich allerdings als sehr klein, doch die Idee ist klasse und wurde begeistert angenommen.

Auch die Neueinführung von Gisis Kakao und Milchkaschemme fand großen Anklang und ist eine wirklich wundervolle Neueinführung, bietet sie doch eine willkommene Abwechslung zum typischen Glühwein-Einerlei an warmen Getränken.

Ebenso erfreute sich die Suppenküche wachsender Beliebtheit. Ich hoffe, beide Einrichtungen auch auf dem MPS im nächsten Jahr wieder zu finden.

Ist doch mal was anderes.

Und eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig.

Saltatio Mortis machten von der ersten bis zur letzten Minute Stimmung, ein paar Lacher erheiterten das Publikum, ließen es vor den ruhigen Festtagen, die vor uns liegen, noch einmal richtig feiern.

Selbst Herrn Hillers Hunden war die festliche Stimmung anzusehen. Lediglich gegen die Nikolaushüte, die ihnen das Herrchen verpassen wollte, wurde Einspruch erhoben und sich stattdessen im Matsch gewälzt.

Der Markt ist mit grobgehäckseltem Holz ausgelegt, was einerseits eine gute Lösung gegen kalte und nasse Füße bietet, allerdings auch so manche Stolperfalle bereit hält.

Mehr als einmal mussten helfende Hände Rollstuhlfahrern den Weg ebnen. Vielleicht kann man sich hier im nächsten Jahr etwas anderes einfallen lassen.

Ansonsten bot der Markt wirklich das, was man von einem Weihnachtsmarkt erwartet. Die Stimmung war gut und ausgelassen, abends, als alle Lichter leuchteten, schönes adventliches Flair verbreitete, war deutlich zu spüren, dass Weihnachten nicht mehr weit fort ist.

Es war ein wunderschöner Abschluss einer absolut genialen Saison, auch wenn der Lichterweihnachtsmarkt nicht unter der Leitung von Herrn Hiller stand, sondern von DiTo GmbH.

Ich hoffe, Euch alle im nächsten Jahr auf dem ein oder anderen MPS wieder zu sehen, wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Feucht von außen und innen – das MPS in Borken

MPS Borken vor der SaMo BühneFreitag Nachmittag machte ich mich auf den Weg zu dem leider für mich in dieser Saison letzten MPS nach Borken.

Zeigte sich das Wetter in meinem Heimatort noch recht freundlich, fing es auf der Fahrt zur Campside leider an zu regnen.

Zum Glück legte sich das wieder, so dass wir die Zelte in Ruhe aufbauen und uns am Grill stärken konnten.

Morgens beim Aufwachen dann allerdings der Frust: Regen ohne Ende. Das erwünschte Frühstück beim goldenen M musste leider ausfallen.

Gisi musste die Campside sperren lassen, die Autos blieben stecken und mussten von mehreren Freiwilligen (Danke an alle, die hier ihre Muskelkraft und ihre saubere Kleidung zur Verfügung stellten, ich hoffe, ihr habt alle gute Waschmaschinen), heraus geschoben werden.

Und einmal mehr zeigt sich, dass die MPS Familie eben doch zusammen hält. Gisbert Hiller hatte für den Sonntag sogar Trecker aus den umliegenden Bauernhöfen organisiert, um die Wohnwagen wieder fahrtüchtig zu machen.

Dann plötzlich gegen Mittag drehte der Wettergott die Wasserhähne endlich zu und wir kamen mit trockener Haut zum Markt.

Trockenen Fußes kann man nicht wirklich sagen, die Schlammpfützen waren groß. Und entgegen der Annahme meiner Begleiter habe ich weder ein Schlammbad an diesem Wochenende genommen noch bin ich in einem der Seen baden gegangen.

Der Markt war wider Erwarten Recht gut gefüllt, zu einem Besucherrekord wird es, denke ich, aber nicht reichen.Jenny_Omnia

Zwischendurch kam immer mal der eine oder andere heftige und weniger heftige Schauer herunter, doch durch die viele Bewegung trockneten die Sachen schnell wieder und es wurde nicht wirklich kalt.

Das Gelände ist weitläufig, doch wunderschön.

Viel Wald, Wiesen und die Seen um das Wasserschloss geben ein idyllisches Bild ab.

Da es der letzte Markt in dieser Saison für mich war, fand man mich eigentlich nur vor der Feuerspektakelbühne, um noch einmal tüchtig zu Saltatio Mortis zu tanzen.

Auch in der Show kam der Spendenaufruf für den Feuerkünstler Abraxaz, zum Abendkonzert (was ich übrigens frech finde, ihnen kein Nachtkonzert zu geben, jawoll!) wurde ihm dann sogar ein Ständchen gebracht.

Vorher hat Lasterbalk eine geharnischte Rede gehalten, in der er sich über die vielen unfairen Kommentare überall im Netz ausließ und das mit einer solchen Intensität an Emotionen, dass nicht nur dem Sänger die Tränen übers Gesicht kullerten…. Wirklich rührend.

Selbst Gisi Hiller war wohl so beeindruckt, dass er den Spielmännern erst mal etwas zu trinken brachte.

MPS Borken - Die CocktailbarUnd danach ging dann richtig die Post ab, ich möchte nicht wissen, wie viel Prozente der sogenannte Elefantentöter hatte. Die Band wirkte danach reichlich aufgedreht.

Und hat, laut Herrn Lasterbalk, das erste Mal die Bühne fast nüchtern verlassen. Die werden doch wohl nicht krank werden?

Zwischen den Sets habe ich die neue Attraktion des MPS ausprobiert, die Cocktailbar. Die Auswahl ist nicht groß, doch ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Und es wird viel experimentiert. Ich kann den Cocktail des Drachen daselbst nur empfehlen. Für alle, die es scharf mögen. Denn der enthält Chili.

Zu späterer Stunde konnte ich noch ein wenig Faun genießen, aber ich denke, darüber wird Tom vielleicht noch etwas mehr sagen.

Ich habe die Band jetzt das erste Mal gehört und denke nicht, dass es das letzte Mal war.

Nach netten Gesprächen und dem letzten Bier war dann leider der letzte Markt der Saison beendet.

Doch nach dem MPS ist immer vor dem MPS und ich werde versuchen, die nächsten 33 Wochen bis zum ersten MPS des Jahres 2014 zu überleben.

32 Wochen, sollte ich es nach Bad Säckingen schaffen, 31 Wochen, zählt man das Festival in der Dortmunder Westfalenhalle mit.

Wohin es auch immer mich treiben wird, Ihr werdet es erfahren.

Bis dahin, gehabt Euch wohl! Ich freue mich, mit Euch nächstes Jahr einen Cocktail zu trinken!

Das Fotoalbum findet ihr hier.

Das große Herz des Gisbert Hiller

An den Neuigkeiten, die uns momentan über Facebook erreichen, sieht man wieder einmal mehr das große Herz des Gisbert Hiller, seines Zeichens Veranstalter des MPS, aber auch der gesamten MPS-Familie.

Am Wochenende hat der Euch vielleicht auch noch von einigen Märkten bekannte Feuerkünstler Abraxaz durch einen tragischen Unfall seine linke Hand verloren.

Trotz eilig eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte die Hand nicht mehr angenäht werden. Was den Feuerkünstler umso härter trifft, da er Linkshänder ist.

Jeder von uns, der schon einmal durch eine Verletzung seiner Haupthand Erfahrungen gesammelt hat, weiß wie schwer die Umstellung fällt. Und nun ganz ohne eines der wichtigsten Gelenke da zu stehen…die Folgen mag man sich nicht ausmalen.

Doch trotz aller Gründe, die Gisi und Abraxaz einst entzweiten (laut Gisbert habe man sich im Streit getrennt) hat er Anfragen bezüglich einer Spendenaktion gestellt und die Resonanz war dermaßen positiv, dass nun eine neue Spendenaktion mit tatkräftiger Unterstützung des Rapalje Fanclubs Deutschland läuft.

Erneut verdient Gisbert Hiller meine Hochachtung. Er hat wieder einmal mehr bewiesen, dass hier die Vergangenheit egal ist, gesagte Worte zählen nicht mehr, einzig der Wille zu helfen ist wichtig und lässt alles andere vergessen.

Unterstützt wird er dabei tatkräftig vom Rapalje Fanclub Deutschland, der seine Hilfe und das Spendenkonto bereitgestellt haben.

Meinen Dank und meine Hochachtung auch an Euch, besonders an Andrea, die ja schon viel Erfahrung im Bereich „Ich helfe Menschen in Not“, gesammelt hat.

Ja, ich weiß was jetzt in einigen Eurer Köpfe vorgehen mag:

Es gibt so viele Leute, die noch schlimmer dran sind und denen eher Unterstützung zustehen würde als einem gut versicherten Feuerkünstler.

Natürlich gibt es immer welche, die noch schlimmer dran sind.

Aber woran wollen wir es ausmachen, ob wir helfen oder nicht? Ob jemand spendet, bleibt jedem selbst überlassen.

Aber wir haben die Möglichkeit, jemandem den steinigen Weg, der vor ihm liegt, ein bisschen zu erleichtern, ihm einige kleine Steine aus dem Weg zu räumen. Also warum es nicht auch tun?

Die Krankenkassen werden nur die normale Prothetik bezahlen.

Spezielle Prothesen sind teuer, ermöglichen aber einen größeren Bewegungsspielraum. Dafür kommen die Kassen meistens nicht auf. Aber vielleicht können wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Abraxaz weniger sorgenvoll in die Zukunft blickt, vor allem in die berufliche.

Die Resonanz der Helfer ist bereits jetzt enorm. Um 13.15 Uhr zeigte das Spendenkonto bereits einen Betrag von 232,00 €.

Wow!

Das MPS hat sich typisieren lassen, als der Neffe von Bruder Rectus an Leukämie erkrankte, wir haben unserem Bäcker einen Neustart ermöglicht, wir haben der Riemenschneyderei geholfen.

Wir helfen immer noch den Tierheimen und nun auch einem Feuerkünstler. Ich finde diesen Zusammenhalt ganz große Klasse.

Hier wird nicht geredet, hier wird geholfen. Die Politiker sollten sich ein Beispiel an uns nehmen. So sieht unbürokratische Hilfe aus!

Und wer jetzt ebenfalls spenden möchte:

Kontoinhaber: Rapalje Fanclub Deutschland

Volksbank an der Niers eg

BLZ 320 61 384

Konto-Nr. 320 399 1044

IBAN: DE34 3206 1384 3203 9910 44

BIG: GENODED 1 GDL

Verwendungszweck „Jens“

MPS International

MPS auf Mallorca am Strand- Was für eine Idee!Da ich leider aus persönlichen Gründen nun doch nicht nach Speyer reisen konnte, ich Euch aber nicht ohne Lesestoff in die neue Woche gehen lassen möchte (Euch könnte ja langweilig werden und Ihr könntet Euch diesem Blog abwenden. Der Teufel bewahre!) habe ich ein kleines Schmankerl für Euch.

Um das MPS kommt man nämlich auch im Urlaub nicht vorbei, jawohl! Von wegen Ausruhen von der Feierei. HA!

Auf Mallorca wurde ich eines Besseren belehrt. Eigentlich hatte ich vorgehabt, einen erholsamen Strandurlaub zu machen. Die ersten Tage hat das auch bestens geklappt. Morgens um sieben aufstehen, Frühstücken, an den Strand gehen, der Sonne huldigen, ab und zu mal zwecks Figurpflege ins Meer springen und die Rettungsschwimmer in den Wahnsinn treiben, solche Dinge eben.

Aber auf dem Rückweg vom Strand ins Hotel fiel mir eines Tages ein Plakat ins Auge. Piratenshow. Hm…dachte ich mir. Ein Wunder, im Urlaub schaltet mein Gehirn eigentlich auf Sparflamme und Denken ist echt Glückssache.

Piraten mag ich eigentlich, solche Stuntshows auch, also ließ ich mich aus meiner Lethargie reißen und orderte eine Karte. Die Show fand nicht weit entfernt vom Hotel statt, es gab sogar einen kostenlosen Shuttleservice. Sehr schön, also brauchte ich mir wenigstens nicht noch mehr Gedanken über das Hinkommen zu machen.

Die Show hat sich wirklich gelohnt, leider waren Bildaufnahmen verboten. Aber es war ein atemberaubendes Spektakel a la Fluch der Karibik. Der Ehre halber muss ich allerdings gestehen, dass die Gewandungen unserer MPS Piraten, auch Schlimme Schurken genannt, wesentlich besser gelungen sind. Der Kartenabreißer hat mich ein bisschen geschockt. Stand tatsächlich Davy Jones vor mir. Was mich sofort versprechen ließ, sämtliche Meergötter niemals zu erzürnen. Sonst finde ich mich hinterher als Rowdy beim Niveau wieder oder so….

Die Show also genossen, dann wollte ich eigentlich zurück ins Hotel…oder noch einen Absacker trinken. So genau weiß ich das nicht mehr. Ihr wisst schon: Gehirn auf Sparflamme, da Urlaub. Weiterlesen

Badespaß am Fühlinger See

SAM_0472Wieder einmal bei bestem Wetter öffnete das MPS am 03.08.2013 seine Pforten. Nach einer etwas komplizierteren und beinahe missglückten Anreise (im Hotel war die Zimmerreservierung verschollen, zum Glück hatte jemand abgesagt, sonst hätte ich mir ein anderes Schlafplätzchen suchen müssen) machte ich mich mit meiner Begleitung auf den Weg zu diesem wirklich traumhaften Gelände. Die Schlangen am Eingang waren endlos, alle wollten das gute Wetter nutzen und einen Mittelaltermarkt im Freibad-Stil erleben.

Noch vor der Markteröffnung befanden sich die ersten Besucher im See.

Ich weiß nicht, ob es vom Veranstalter organisiert wurde oder vom nahe gelegenen Freibad, jedenfalls befanden sich an allen markanten Stellen Rettungskräfte der DLRG, die sogar mit mehreren Booten auf dem See patrouillierten, um Unfälle zu vermeiden.

Nachts sogar mit starker Beleuchtung.

Die Markteröffnung war wie gewohnt spaßig und lustig, alle wirkten bei dem schönen Wetter ein wenig überdreht. Bruder Rectus hetzte eine arme Brandsicherheitswache von einem Ende des Marktes zum anderen, um den Brand in seiner eigenen Kehle zu löschen.

Danach gab es einen kurzen Rundgang über den Markt. Wieder sehr auffällig die schön hergerichteten Heerlager. Gisis Rundumschlag zeigt langanhaltende Wirkung. Die Besucher wurden freundlich begrüßt, gestellte Fragen ausführlich beantwortet.

Da mir an diesem Tage sehr nach Party war; immerhin muss ich jetzt zwei Wochen aufs MPS verzichten, trieb es mich vor die Feuerspektakelbühne, wo Metusa und Saltatio Mortis den Fans mächtig einheizten. Und trotz der Hitze war das Publikum in der prallen Sonne am tanzen. Da blieb nur noch Zeit, sich von innen abzukühlen. Je später der Tag voranschritt, desto größer wurde die tanzende Menge. Doch die Stimmung blieb friedlich trotz des bei manchen Personen eindeutig zu hohen Alkoholgenusses. Die einzigen, die aggressiv waren, waren die Wespen. Diese blöden Viecher sorgten für den ein oder anderen Einsatz der Sanitäter.

Grandios wieder das Feuerspektakel, besonders das abschließende Feuerwerk ließ vielen Besuchern vor Staunen den Mund offen stehen und überall Kinderaugen glänzen.

Auch wenn es zu Abend zwar etwas kühler wurde, jedoch gefühlt nicht sehr viel, waren die Feuer wieder einmal gut besucht und sorgten für das am MPS so besondere Ambiente. Freundschaften wurden vertieft und neu geschlossen.

Jetzt geht es für mich erst einmal in Urlaub, aber wenn ihr denkt, ihr bekommt keinen neuen Lesestoff mehr, so lasst Euch gesagt sein, dass Tom die nächsten Berichte aus Dresden liefern wird.

Und den werde ich sogar von der Deutschen liebsten Insel verfolgen.

Wir sehen uns hoffentlich alle gesund und gut erholt in Telgte wieder, bis dahin gehabt Euch wohl!

Heiß, heißer, MPS Karlsruhe

Der Schlosspark MPS KarlsruheObwohl mich eine Magenerkrankung fast davon abgehalten hätte, aber eben auch nur fast (den wahren MPS Fan hindert eben nur der Tod), trat ich diese vor einer gefühlten Ewigkeit gebuchten Reise an. Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, jemanden in Karlsruhe zu überraschen. Leider entschloss sich dieser Jemand, seine Termine zu ändern und so machte ich mich eben alleine auf, unbekanntes Gebiet zu erobern. Da es in der Stadt bekanntermaßen durch Gisi keine Zeltplätze gibt, war ein in der Nähe gelegenes Hotel schnell gefunden. Hier auch sehr schön die Organisation von Herrn Hiller, denn auf seiner Homepage findet man die Unterkünfte in der nächsten Umgebung.

Also Samstag Morgen in den Zug gestiegen und die 3,5 stündige Fahrt angetreten. Schön am Rhein und an meiner Loreley vorbei, in strahlendem Sonnenschein und natürlich im klimatisierten Abteil.

Schön, ja, bis ich in Karlsruhe ausgestiegen bin. Da hätte mich beinahe der Schlag getroffen! Es war schon mehr als heiß. Eigentlich ein Wetter, bei dem man sich an den Badesee legt.

Nun denn…..

Ab ins Hotel und dann ab auf den Markt. Kam gerade noch rechtzeitig zum Einlass. Da das Gebiet, wie schon erwähnt, völlig unbekannt für mich war, musste ich erst einmal den Plan abschreiten und mich mit allem vertraut machen.

Dabei gleich über die Feuerspektakelbühne gestolpert, wo eine gewisse Lieblingsband ihren Soundcheck machte.

Und davor, in der prallen Sonne……waren die Fans bereits begeistert am tanzen. Bei der Hitze! Ich bewundere die Jugend für ihre Kraft und Ausdauer und ihr Durchhaltevermögen. Für mich war das definitiv keine Option.

Also weiter den Platz abgesucht, dabei auch die anderen Bühnen gefunden und festgestellt, dass es ein sehr, sehr schönes Gelände für ein Mittelalterevent ist. Der Schlosspark lag zwar in brütender Hitze vor mir, überall jedoch luden schattige Plätze unter Bäumen zum Verweilen ein, schufen mitunter sogar romantische Nischen. Man sah die Ritter und Burgfräulein förmlich vor sich. Kein neumodisches Gebäude verschandelte den Anblick. Leider war das Karlsruher Schloss nicht in den Markt integriert, sondern lag außen vor, aber dennoch ein traumhaftes Gelände, das ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal besucht habe.

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Besucherrekord in Dortmund

Campside MPS DortmundDas Wochenende begann mit einer Sight-Seeing Tour durchs Ruhrgebiet. Während Tom uns sicher über die Autobahn brachte, oder – wie Andreas sich ausdrückte – den Ruhrschleichweg , (Autobahn mit einer Beschränkung von 80 km/h, also bitte, so ein Schwachsinn), spielte Andreas den Fremdenführer und machte uns auf die Schönheiten des Ruhrgebietes aufmerksam: rauchende Schornsteine, alte, halb zerfallene Lagerhallen, bunte Kirchtürme, etc.

Muss man wirklich gesehen haben, ein Urlaub im Ruhrgebiet lohnt sich immer.

Nach schier endloser Fahrt wurde dann die neue Campside erreicht und hier hat Gisi wirklich seinen Gästen ein Kleinod präsentiert, wie es schöner nicht mehr ging.

Um einen Ententeich herum konnten auf der großen Wiese die Zelte aufgebaut werden. Wirklich wunderschön, in meinen Augen die schönste Campside, die das MPS zu bieten hat.

Nachdem wir die Zelte aufgebaut hatten, wurde der Grill angeschmissen, denn so eine Arbeit unter freiem Himmel macht enorm hungrig. Mein Magen war bereits dabei, sich selbst zu verdauen. Noch mehr aber macht die Bewegung an der frischen Luft durstig, unsere Bier-, und Weinvorräte waren nach dieser Zecherei doch erheblich geschrumpft.

Zu späterer Stunde wurde dann einstimmig beschlossen, mal die Nachbarn auf der anderen Campside zu besuchen, man möchte ja wissen, mit wem man es zu tun hat. Weiter bis zu den Piraten sind wir allerdings nicht gekommen. Gesellig und lustig haben wir uns daran gemacht, deren Alkoholvorräte auch erheblich zu dezimieren. Und nach diesem Gelage muss ich jetzt einmal mit einer Behauptung aufräumen.

Man sagt ja, dass Whiskey das Wasser des Lebens ist. Stimmt nicht, ganz bestimmt nicht. Denn einer davon (sehr großzügig bemessen) knipste bei mir an diesem Abend sämtliche Lichter aus, so dass ich schließlich beim Zelt angekommen in einem der Stühle einschlief und irgendwann von der Security geweckt wurde, es sei doch ziemlich kalt, ob ich nicht lieber ins Zelt gehen wolle.

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Sonne satt in Wassenberg

Saor_patrol_wassenbergDa Tom an diesem Wochenende etwas für seinen Kontostand tun wollte, wir Euch aber vom MPS in Wassenberg berichten möchten, habe ich mich bereit erklärt, als Co-Schreiber aufzutreten. Hoffentlich ist mein Bericht für Euch ebenso interessant wie Tom´s. Nach einigem Hin und Her aufgrund der ungünstigen Wetterprognosen bin ich am Samstagmorgen bei strahlendem Sonnenschein (ja, richtig gehört, es war sogar eine Sonnenbrille nötig) nach Wassenberg gestartet. Nicht so abgehärtet wie die anderen Wolfstatzen allerdings entschied ich mich, meinen müden Leib nicht in ein Zelt zu zwängen, sondern wählte die komfortablere Unterkunft des Burghotels zu Wassenberg direkt neben dem MPS Gelände. Nach einem schnellen Check in und einer kurzen Besichtigung des kleinen Städtchens war ich um Punkt dreizehn Uhr auf dem Markt. Dieses Mal musste ich noch nicht mal meine Karte vorzeigen, denn die Kasse war viel zu weit unterhalb des Hotels aufgebaut, so dass ich direkt auf den Platz konnte. Natürlich führte mich mein erster Weg an Gisis Taverne, ohne einen guten Schluck Odin kann es einfach keinen guten Markt geben. Außerdem wurde der erste Schluck dem Wettergott geopfert in der Hoffnung, ihn an diesem Tage milde zu stimmen. Eine kurze Begehung des Plans war möglich, ehe es mich an die Bühne zur Markteröffnung zog. Und was mussten meine Augen sehen? Der Vogt kam zu Fuß den Weg entlanggeschritten und wurde nicht wie üblich mit seiner Kutsche gezogen. Später erklärte dann Bruder Rectus, die Wege in Wassenberg seien zu eng für das Gefährt des Marktvogts. Die Markteröffnung gestaltete sich leider nicht so lustig wie sonst, es wurden keine Späße ausgetauscht wie üblich, was ich persönlich sehr schade fand, denn gerade den Schlagabtausch zwischen dem Vogt und dem ewig lüsternen Bruder Rectus finde ich sehr unterhaltsam. Weiterlesen