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Black Pearls entern Rapalje beim MPS Remeringhausen

Black_Pearls_Rapalje_Remeringhausen_Da blieb den Zuschauern die Spucke weg: drei Bildhübsche Mädels von der Tribal Gruppe

Black Pearls aus Hannover enterten die Rapalje Bühne und zeigten, was sie drauf hatten. Und das war ne ganze Menge! Ich find Tribal ja sehr faszinierend und ich kann mir vorstellen, das man, bevor man das kann was die drei da gezeigt haben, jede Menge Muskelkater im Bauch und was weiß ich wo hinter sich hat. Diese scheinbare Leichtigkeit der Figuren, die getanzt werden, diese ungeheure Flexibilität die gezeigt wird – toll.

Black Pearls waren nicht nur am Nachmittagsset auf der Bühne von Rapalje, sie tanzten auch in der Abendveranstaltung.

Insgesamt war das Debut des MPS in Remeringhausen gelungen. The Dolmen spielten ihr letztes Nachtkonzert in diesem Jahr und ansonsten gaben sich die Ehre: Die Irrlichter, Saltatio Mortis, Rapalje, Braagas, The Moon and the Nightspirit, Saltatio Mortis und Reliquiae.

Ich bin am Freitag erst sehr spät angereist weil ich tagsüber beruflich in Schleswig Holstein zu tun hatte – und ich hatte massig Platz auf der Campside. Diese war zwar riesengroß aber es standen nur wenige Camper dort. Das ließ Schlimmes für den Besuch am Samstag erahnen. Ich habe mit meinem Bruder die Fahne unserer MPS Fan Gruppe „Die Wolfstatzen“ hochgehalten und bin dann mal Freitag nachts noch zu den Piratenkollegen von den Schlimmen Schurken gewechselt. Ich fürchte ich hab mit dem Captain bis vier Uhr Morgens über die Weltpolitik im Allgemeinen und über die Bedeutung des Mondes für die Umlaufbahn der Erde (ohne Scheiß!) diskutiert. Weiß der Geier was uns da geritten hat …

Nach dieser hochkulturellen Nacht konnte das MPS dann endlich beginnen und ich betrat ein wunderschönes Gelände. Rund um ein altes Rittergut, fernab jeglicher Zivilisation rankten sich die Heerlager und Stände, drei Bühnen waren aufgebaut und die Wege waren erfreulicherweise kurz. Mittlerweile weiß ich so kleine Spielstätten zu schätzen, ich möchte nicht wissen, wie viele Kilometer ich in Hohenlockstedt, Weeze Hohenweststedt usw. abgerissen habe, da tut ein kleines Gelände richtig gut.

Ich habe mir Sets von den Irrlichtern und – natürlich! – The Dolmen angehört und mit den Piraten an der Drachenschänke so ein Kirschzeuchs getrunken – aber nur eines, die Schlimmen Schurken heißen nämlich nicht nur so, sie sind es aus Überzeugung Smiley .

Das Wetter war prima, bestes Festivalwetter, trocken, kein Windhauch, leicht bewölkt und teilweise heiter, das war schon toll.

Ich hab natürlich jede Menge alte Bekannte getroffen unter anderem Ralf und Heike die uns entgegen unserer Planung zur Gewandungsprämierung geschleppt hatten, Ralf wurde nämlich ausgesucht und sie brauchten Unterstützung . Die Prämierung läuft eigentlich immer wie folgt ab: Eine “Jury” sucht tagsüber auf dem Platz potenzielle Besucher die eine Chance auf eine Prämierung haben. Die Kandidaten werden dem Publikum vorgestellt (böse Zungen behaupten, dass sie manchmal dem Publikum zum Fraß vorgeworfen werden), auf ein Zeichen macht das Publikum jede Menge Krach, der wird gemessen und wer am meisten Lärm geerntet hat, gewinnt. Der Erste bekommt 50 Euro in Gold, der Zweite 20 und der Dritte 10.

Leider waren wir vier Ralf Fans ein ein klein wenig falsch postiert und obwohl wir brüllten und quiekten was das Zeuchs hielt, hat es nur für den vierten Platz gereicht. Naja, es wurde trotzdem was drauf getrunken.gewandungspraemierung_mps_remeringha[2]

Wer Bruder Rectus und den Vogt kennt, weiß, dass eine solche Veranstaltung nicht ohne Spaß abläuft. Der arme Bruder musst ständig knicksen, sich verbeugen und jede Menge Verrenkungen machen, um die Messung des Lärms einzuleiten. Zum Schießen!

Eine für mich ganz neue Gruppe habe ich kennengelernt und war sofort verliebt. In die Gruppe natürlich. The Moon and the Nightspirits, die seeeeehr sanfte Klänge rüberbringen.

Mein Bruder meinte, er bekommt von der Musik Depressionen (vielleicht war er auf der Rückfahrt deshalb so erschöpft, ich hab nämlich die neu gekaufte CD gedudelt), ich jedenfalls war begeistert und ganz hin und weg. Leider muss ich an meinem Fotokönnen noch arbeiten, die Fotos im Fotoalbum finde ich nicht so gelungen und gegen die Lichtverhältnisse habe ich nicht die richtigen Einstellungen finden können. Aber das Konzert an sich fand ich fantastisch, vor allem weil es schon Dunkel war und die Feuer recht nahe an der Bühne platziert waren.

Das Gelände war am Samstag und auch am Sonntag Mittag nicht gut besucht was ich sehr schade fand aber vielleicht muss sich der Veranstaltungsort erst entwickeln. Jeder, den ich gefragt habe, fand das Gelände klasse und die Musikmischung war ja auch wirklich gut. Händlermässig fand ich es jetzt nicht sooo gut bestückt, aber ich persönlich komme ja weniger wegen der Händler her …

Rittergut-Remeringhausen_thumb5Die Abendkonzerte waren ein Traum für mich: Erst The Moon and the Nightspirit, dann Rapalje die Black Pearls auf die Bühne holten und später den Stepptänzer McRogan präsentierten und dann zum Schluss The Dolmen.

Bei Rapalje habe ich schon wild getanzt aber wer bei The Dolmen die Füße stillhalten konnte, musste schon scheintot gewesen sein.

Bedauerlicherweise ist das MPS Remeringhausen der letzte Veranstaltungsort für The Dolmen in diesem Jahr gewesen, ergo war es auch das letzte Nachtkonzert in diesem Jahr und was für eines! Ein Feuerwerk der beliebtesten Stücke wurde geboten, William von Rapalje sang Loch Lomond (später nochmal bei SaMo) und vor der Bühne war genauso der Teufel los wie oben auf der Bühne. Es war einfach klasse, schade dass es jetzt erst mal vorbei ist. Allerdings treten sie beim International Witchfest in London am 9.11. auf und da London von Bremen aus von Ryan Air angeflogen wird, könnte das kostengünstig erreichbar sein … Mal sehn.

Tja, dann wollten mein Bruder und ich noch ein Fläschchen Met käuflich erwerben – ging nicht. Alle Stände waren dicht. Gut, dann eben von den Hiller Theken noch 2 Kilkenny mit zum Zelt nehmen – ging nicht. Es war ihnen verboten uns noch etwas zu verkaufen. Gut dachten wir, wenn man unser Geld nicht will, schauen wir mal ob wir nicht doch noch Vorräte haben. In der Tat waren noch drei Flaschen Kilkenny vorhanden, die wir brüderlich teilten.

Am Zeltplatz genossen wir dann noch ein ganz außergewöhnliches Schauspiel: drei junge Mädels mühten sich mit einem großen Zelt ab und versuchten es aufzubauen. Nun ist das eigentlich nicht so schwierig, aber irgendwie kriegten sie es nicht hin. Nach 20 Minuten amüsierten Zuschauens versuchte ich dann zu helfen, sie hatten die Stangen falsch eingezogen. Aber irgendwie wollten sie sich dann mit eine Behelfslösung zufrieden geben, so dass ich dann in den Schlafsack gekrochen bin (also in meinen natürlich). Immerhin stand das Zelt am nächsten Morgen, aber zwei Stunden für den Zeltaufbau finde ich dann doch ein wenig übertrieben Smiley .

Der Sonntag verlief ruhig – ein ausgiebiges Frühstück, ein kurzer Rundgang über den Platz mit einem netten Gespräch mit Detlef Letzner, der seine Fotos vom MPS und vor allem von Rapalje auf seiner Homepage Rapaljefan veröffentlicht (ein Muss für jeden Rapaljefan und ein Hochgenuss an hochwertigen Fotos) – und dann gings ab nach Hause.

Wahrscheinlich bin ich in der nächsten Woche nicht in Borken weil ich arbeiten muss – dann war das ein würdiger Abschluss einer für mich aufregenden und ereignisreichen MPS Saison. Ich freu mich auf die nächste!

Die Fotos zum MPS findest Du wie immer in meinem Fotoalbum.

3 Antworten auf Black Pearls entern Rapalje beim MPS Remeringhausen

  • peter sagt:

    moin – danke für den bericht und die schönen foddos! Für unsere hamburger truppe war es leider auch das letzte mps diese saison, aber was für eins! So ein wunderbares gelände – ich hoffe sehr, dass der saisonabschluss 2013 auch wieder dort stattfinden kann. So schade, dass es nicht besser besucht war – für mich das bisher schönste und stimmigste mps (und ich fahr schon seit 7 jahren 🙂

  • Ralf sagt:

    Du hättest vieleicht noch erwähnen sollen, das die Schlimmen Schurken mir den 3 Platz gestohlen haben, weil sie eigene Kandidaten auf die Prämierung geschmuckelt haben. 🙂
    Dabei dürfen sie sich doch nicht mehr aufstellen lassen, weil sie immer gewinnen 😀

    Jetzt weiß ich auch wo ihr Freitag Abend wart, wir hatten euch noch gesucht, nachdem wir uns vom MPS Radio losreißen konnten.

  • Thomas sagt:

    Jau, die Schlimmen Schurken heissen ja nicht umsonst so 🙂 Aber irgendwann kriegen sies zurück 🙂

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