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Berichte

Berichte über einzelne Veranstaltungen

Das MPS in Bückeburg–die Wettergötter müssen verrückt sein!

Dolmen_Bueckeburg_2014Ich gehe seit 14 Jahren regelmäßig zum MPS in Bückeburg – aber dass, was sich an diesem Wochenende dort abgespielt hat, ist absolute Premiere.

Ich denke, Gisis Truppe hat noch kein MPS erlebt, das unter solch widrigen Bedingungen aufgebaut wurde. Die ganze Woche hat es immer wieder Starkregen gegeben, die Fahrzeuge konnten nicht aufs Gelände und das Zeuchs musst  per Hand auf den Platz getragen werden.

Gut, das gab es immer wieder mal, aber das Gelände war teilweise total abgesoffen und irgendwelche Vollpfosten hatten den riesigen Komposthaufen angezündet, so dass das Gelände auch noch bespielbar gemacht werden musste.

Ich habe vor drei Jahren erlebt, wie die untere Campside abgesoffen ist – und Gisi hat seine Lehren daraus gezogen.

Rindenmulch wurde kubikmeterweise aufgefahren, kritische Bereiche wurden per Flatterband abgesperrt.

Teile der unteren Campside erinnerten mich verdammt an bestimmte Gegenden im Teufelsmoor, eine riesige Moorlandschaft, in der der Legende nach mal eine ganze Einheit Wikinger versunken ist.

Das ist wiederum auf der Campside nicht geschehen, obwohl des Abends die ein oder andere wikingerähnliche Gestalt auch dahingesunken ist, nämlich bier- und weinseeligerweise in den Schlafsack im eigenen Zelt.

Gisi hatte angekündigt, nur die obere Campside würde nachts durchgehend beleuchtet, das war allerdings ein Witz. Zwei kleinere Lichtmasten erlaubten eine Art Orientierung, die Toiletten am Ausgang lagen wiederum im Dunkeln und hatte kein Wasser.

Mittlerweile verdient die Campside diesen Namen nicht mehr, es ist ein Wiese, auf der man campen kann. Viel zu wenig Dixies, zum Teil ohne Wasser, die Hygiene nach dem supergut besuchten Samstag ließ ebenfalls arg zu wünschen übrig, das war nicht o.k.

Dafür war das Programm auf dem Platz mal wieder grandios. Gisi hatte Bands vom Feinsten eingeladen.Mirabilia beim MPS in Bückeburg

Es passiert genau nur drei mal in dieser Saison, das  die geniale Band  The Dolmen auf dem MPS gastiert – in Hohenweststedt, in BüBu und in Öjendorf.

Für mich unverständlich – vor zwei Jahren haben sie sich hier eine stetig wachsende Fangemeinde aufgebaut, zogen die Massen vor die Bühnen und seit letzem Jahr ist Schluss, nur noch drei Auftritte. dabei wurden sie damals als DIE Entdeckung des MPS gepriesen, traten in der Dortmunder Westfalenhalle auf,. selbst das war ihnen nicht vergönnt in diesem Jahr.

Aber sie waren beim Midzomer Festival, werden auf dem Castle Fest auftreten. Schade schade,  eine Band mit einem Spektrum von Pagan, metallige Klängen, Piratensongs und Folk passt meiner Meinung nach sehr gut zum MPS und bringt mehr Abwechslung als noch eine weitere Band mit Irish Folk Songs.

Aber sicher ist das auch eine Frage des Preises, denn Qualität kostet eben immer ein bisschen mehr.

Ansonsten war der Samstag was die Bands betrifft vom Feinsten: der Publikumsliebling Saltatio Mortis zog buchstäblich tausende in den Bann, Omniatrat auf, Faun gab sich die Ehre, dazwischen Saor Patrol mit den wundervollen Tribal Tänzerinnen von Mirabilia,  tja und dazwischen jede Menge Showprogramm.

Ars Equitandi, Fictum, Pestumzug, Der Tod, Der Hässliche Hans trieb sich rum, dann Bruder Rectus mit Schwester Karma und Schwester Sutra, tausende begeisterte Leute auf dem Platz, supertolles Wetter, jede Menge Fressalien, jede Menge Köstlichkeiten zu trinken – Bier, Wein, Met, Kaffeespezialitäten, Teehaus — für jemanden der noch nie das MPS erlebt hat,  muss das überwältigend sein.

Dazwischen jede Menge aufwändig gewandete Besucher, Tribal Dance Gruppen wie die wunderbaren Mädels von Mirabilia, Gerüche, Geschrei, Jubel von den Fans vor den Bühnen, Gelächter vom Publikum vor den Gauklerbühnen, abends eine atemberaubende Feuershow, wo sich Menschen als Spinnen verkleiden, dazwischen ein Pestumzug, Kinder auf den Strohspielplätzen, dem riesigen Bällebad – das, ja das ist das Flair vom MPS.

Mein Schwägerin war Ork beim MPS in Bückeburgzum allerersten Mal beim MPS – und hat damit meinem Bruder eine ganz außergewöhnliche Freude bereitet – und was soll ich sagen, sie ist infiziert.

Der nächste MPS Besuch ist schon in Planung. Remeringhausen soll es sein!

Nun ist meine Schwägerin – und ich auch  – rechtzeitig aufgebrochen, um nicht die große Sintflut des Sonntag nachmittags in Bückeburg zu erleben. Da knallte es nämlich nochmal so richtig nieder und versenkte wiederum das Auto meines guten Bekannten Ralf R. in  einem rasch entstehenden Sumpf.

Wer ist Ralf? Ganz einfach, der Typ mit dem meist fotografiertesten Auto in Bückeburg vor zwei Jahren.

Da steckte er  -im Sumpf. Weil Ralf ein Typ ist, der sich nicht vom Regen schocken lässt.

Gisi übrigens auch nicht: er hatte ein Public Viewing vor dem Mausoleum organisiert und der geneigte MPS Besucher konnte auch noch die Weltmeisterschaft der DFB Auswahl feiern.

Das MPS ist eben nicht unbedingt authentisch, aber fantastisch.

Man muss übrigens nicht so lange wie meine Schwägerin auf das nächste MPS warten .

Das ist nämlich schon an diesem Wochenende, wiederum in Bückeburg und wiederum mit einem Programm das pickepackevoll ist.

Ich werde mir die geniale Markteröffnung meines geliebten Bruder Rectus anhören, mir das Bruchenballturnier und die genialen Fechter von Fictum reinziehen und jede Menge Bands sind da, die mich erwarten: Rapalje, Cultus Ferrox, Metusa, Corvus Corax etwa …

Wir trinken doch zusammen ein Horn vor der Saor Patrol Bühne und bestaunen die Mädels von Mirabilia, oder? In diesem Sinne: Gehabt Euch! Das Fotoalbum gibt es morgen!

Das letzte MPS in Weeze

MPS_Weeze_ein ParadiesvogelDas war es nun definitiv vom MPS in Weeze – garantiert die letzte MPS Veranstaltung an diesem für mich idealen Standort. Feiern bis zum abwinken.

Campside direkt am Gelände. Ich find es Klasse und die Bunker stören mich nicht.

Aber nach den Plänen des Veranstalters Gisbert Hiller soll es in Weeze weitergehen – mit einem neuen Konzept und es wird kein MPS sein.

Larp, Piraten, Endzeit und Steampunk sollen vereint werden – sehr ehrgeizige Pläne hat Gisi hier, ich werde darüber berichten.

Zunächst aber zum letzten MPS in Weeze. Drei Mal hat es hier stattgefunden – und ich war dabei.

Anders als bei den ersten beiden Malen hatten wir Wetterglück – nur Freitag störte ein wenig kurzer Nieselregen das MPS Glück – und trotzdem war der Platz nicht gut besucht.

Dabei war das Musikprogramm durchaus vom Feinsten: Saltatio Mortis, Faun, Omnia, Cultus Ferrox sind keine kleinen Bands. Und mit Mr. Hurley und Knasterbart, Rapalje und Saor Patrol sind ebenso erfolgreiche wie geniale Bands zu hören gewesen. Dazu Tanzwut am Donnerstag, Nachtgeschrey – die uns wirklich sehr gut gefallen haben –  es war ein anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt worden.

Aber der Zuspruch war eher mittelmäßig, irgendwie setzt sich der Standort nicht durch.

Die Campside war perfekt organisiert, wie in früheren Zeiten: 5 Euro für alle Tage und pro Person, dazu 5 Euro für das Auto, das war günstig. Fließend Wasser auf der Campside, wie gewohnt der gute Knollmann Service bei den Toiletten – die waren im Prinzip immer sauber, und wenn mal nicht wurde Ratz – Fatz Abhilfe geschaffen. Trotzdem war die Campside bis Freitag zu 40 % belegt und dann wurde es voller, ich denke mal 70 % des Platzes waren ausgelastet.

Auf jeden Fall haben wir jede Menge Spaß dort gehabt und jede Menge Freunde getroffen, wobei doch so manche Frage offen blieb:  Was trägt Flo unter dem Kilt der auf keinen  Fall ein Schottenrock ist? Wie kommen meine Emsländer Jungs demnächst mit Gisis Freibier zurecht, ohne dass sie am nächsten Tag lange schlafen müssen? Warum müssen manche Menschen Tuniken tragen? Wo ist der verdammte Flaschenöffner?

Man erkennt, dass eine oder mehrere Nächte auf der Campside durchaus philosophische Fragestellungen aufwerfen…

Wir haben jedenfalls fantastische Tage auf der Campside und auf dem Gelände verbracht und dem Musikfan brachte das Interesse der Zuschauer für Fußball  auch einen durchaus positiven Aspekt: Wir waren erst fünf Minuten vor dem Omnia Auftritt da und standen in der vierten Reihe und bei Faun hatte ich noch nie soviel Platz wie in Weeze.

Der Rest der Leute war Fußball gucken – in einem speziellen Bunker, mit dicker Leinwand und umso enttäuschteren Zuschauern, die mit dem 2:2 nicht so ganz zufrieden waren…MPS_Weeze_Public_Viewing

Ansonsten war das MPS wie gewohnt friedlich – und das ist es, was mich immer wieder  an diesem Event fasziniert.

Man stelle sich vor, dass sich einige  hundert schwerbewaffnete, völlig unbekannte Menschen treffen. Sie haben Schwerter dabei, Schilde, Keulen und nichts passiert.

Weil alle vernünftig sind.

Man stelle sich ein Fußballspiel   zwischen zwei Dorfmannschaften vor und das dazu nötige Polizeiaufgebot.

Brauchen wir beim MPS nicht!

Mein Engel und ich sind einer Gruppe von Jugendlichen begegnet, deren Köpfe wir  am nächsten Tag bestimmt nicht haben wollten,  und es war echt witzig, was die in ihrer Stimmung so alles anstellen wollten …

Das findest Du nur auf dem MPS!

Cool war jedenfalls Gisis Aktion für die Fußballfans : Live Übertragung der Fußballspiele in einem Bunker auf Großbildleinwand, und, obwohl ich durchaus Fußballbegeistert bin habe ich mich allerdings den fantastischen Klängen von Faun hingegeben.

Das Fotoalbum zu Weeze findet ihr hier!

Das MPS in Basthorst–war es eine Eintagsfliege?

Honza von Versengold beim MPS in BasthorstEine wunderschöne Location, ähnlich wie die in Remeringhausen, nur mit mehr Gebäuden.

Dann auch noch nahe Hamburg gelegen – das muss ja gut gehen.

Denkste!

Obwohl noch ein neues Format aufgrund des einzigartigen Geländes hinzugekommen war – die Cobblestones heizten Samstag Nacht bis 4:00 Uhr morgens in einer Halle ein – war der Besuch nach Angaben des Veranstalters Gisbert Hiller eher mau.

Ich hatte mit einem Händler geredet, der mir erzählte, dass so ziemlich alle Händler stinkensauer waren – einigen brachten kaum die Standgebühr als Umsatz rein.

Zunächst einmal war organisatorisch alles wie gewohnt super vorbereitet. Die Campside war super – wenn auch nicht gut besucht.

Es gab einen Shuttleverkehr von HH nach Basthorst, Stände, Händler, Bühnen und Arenen waren gut erreichbar, die neue Markteröffnung macht enorm viel Spaß – und trotzdem kamen nicht die erwarteten Besuchermassen, die man auf einem der alteingesessenen Veranstaltungsorte an einem Samstag mit Superwetter erwarten würde.

Vielleicht war der Termin doch zu kurzfristig für den einen oder anderen, vielleicht spielte eine Rolle, dass das Zomerfolk Festival von Rapalje in Groningen lief – für alle Norddeutschen gut zu erreichen. Vielleicht auch das Schicksalsspiel des HSV, der gegen Fürth und den Abstieg kämpfte. Letztendlich sind das alles Spekulationen.

Gisi schreibt auf seine Facebook Seite: ”Beim MPS in Basthorst hat also der Veranstalter und haben die Standbetreiber fett drauf gezahlt, eine Wiederholung des MPS in Basthorst ist nun sehr unwahrscheinlich geworden…”

Das klingt nach Eintagsfliege und dem Aus für den Standort Basthorst.

Was schade wäre, denn der Standort ist wirklich traumhaft und bietet tolle Möglichkeiten. Die Cobbelstone Nachtparty war eine davon!

Ansonsten war die Stimmung genial: Das Zugpferd SaMo machte wie gewohnt eine geile Show. Wir haben uns auf Versengold, Knasterbart, Mr. Hurley und die Pulveraffen sowie The Sandsacks und ein wenig Cobblestones konzentriert.

Da ich seit neuestem fachkundige Begleitung, was mittelalterlichen Schwertkampf betrifft, habe, versteht sich von selbst, das wir bei Fictum zuschauen müssen.

Die Schwertkampftruppe hat´s richtig drauf, seit langem haben wir mal wieder einen Kampf mit Bidenhändern gesehen. Sehr lehrreich!

Leider war das Wochenende viel zu kurz, Sonntag konnten wir noch im trockenen abbauen, dann fing es gegen Mittag an zu regnen.

Armer Gisi! Der so wichtige Familientag fiel also mal wieder ins Wasser.

Ich habe jetzt eine langen lange MPS Pause vor mir und kann aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht nach Rastede und nicht nach Hohenwested kommen. Ausgerechnet meine beiden Lieblings MPS!

Aber dafür habe ich etwas Besonderes:

Die nächste Verlosung ist wieder eine Tageseintrittskarte. Aber eine ganz besondere! Sie enthält Unterschriften von Alea, El Silbador, Lutzi dem einsamen L, Versengold und Mr. Hurley und geht bis Mitte Juni!

Ich denke mir etwas besonderes aus, wie diese Karte verlost wird, mal sehen was mir einfällt.

Ich bin also erst in Weeze wieder dabei, bis dahin: “Gehabet euch wohl, meyne Lieben!”  Das Fotoalbum folgt morgen, ich bin zu müde es reinzustellen!

Ratten auf dem MPS in Dortmund

Gegen diese Ratten sollte der Veranstalter des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum, Gisbert Hiller,  nichts unternehmen, denn sie sind einfach faszinierend und ein Beispiel dafür, welch bunte Vielfalt auch durch die Besucher der Veranstaltung gebracht wirdRatten auf dem MPS zu Dortmund.

Um es vorweg zu sagen: die Veranstaltung war ein voller Erfolg und dabei erreichte am Mittwoch die Besucher eine Hiobsbotschaft.

Zunächst herrschte feinstes Festivalwetter, Sonnenschein, nicht allzu kalt, die Stimmung begann langsam aber stetig zu steigen, die ersten Bands bespielten die Bühnen.

Ich hörte gerade völlig fasziniert bei Ye banished Privateers – eine neue Band auf dem MPS, als Gisi die Bühne betrat, alle Musik stoppte und die Besucher über eine Sturmwarnung informierte. Nur 5 km weiter war zurzeit das Zentrum, es wurde vor orkanartigen Regen, schwerem Hagelschlag und orkanartigen Böen gewarnt.

Gisi informierte die Besucher, dass, wenn auf dem Gelände die Warnung Rot ausgegeben würde, alle Besucher das Gelände zu verlassen hatten und sich in Autos oder ähnlichen in Sicherheit bringen sollten. Hier wurde nicht um unsere Gesundheit gepokert, sondern fair und kompromisslos für unsere Sicherheit gesorgt. Wir warteten die Warnung nicht ab und gingen zum Zelt – und innerhalb weniger Minuten brach die Hölle los. Starkregen ohne Ende verwandelte die Campside in eine etwas matschiges Vergnügen, glücklicherweise blieben die angesagten Katastrophen aus und abends konnte es weitergehen.

Der Regenschauer bescherte uns jede Matsch und dreckige Stiefel, tat aber der Stimmung auf dem Gelände keinen Abbruch. Die Campside wurde so betrieben wie ich es in Luhmühlen beschrieben habe, wenige Toiletten und keine Waschgelegenheit an den Dixies am Mittwoch und Donnerstag war die Campside dann auch nicht übermäßig voll, viel weniger Zelte als im Vorjahr, obwohl das Gelände super geeignet ist, ein idyllischer See, nur wenige Meter bis zum Gelände zu gehen.

Bedauerlicherweise ist mir in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mein iPad gestohlen worden, ich hatte es zum bisher ersten Mal auf dem Tisch im Pavillon vergessen und schon morgens war es weg.

Ich verstehe diese Leute nicht, mache Gisis Rückzug aus der Security auch nicht dafür verantwortlich, schließlich war ich der Vollpfosten und hab es liegen gelassen.

Für mich sind Mein und Dein heilig. Blöderweise ist das Pad für mich kein Spielzeug, ich nutze es auch im Beruf und  kann nun sehen wie ich es am nächsten Wochenende kompensiere, da brauche ich das dringend.

Nun denn, möge die Diebin oder der Dieb daran ersticken! Auch wenn solche bösartige Menschen mir echten Schaden zufügen, werde ich mein Verhalten auf der Campside nicht ändern. Jeder ist mir willkommen und ich trinke gerne ein Met oder auch zwei mit  Euch.

Bei den Bands waren viele neue Gesichter da, und richtig eingeschlagen hat die bereits erwähnte Gruppe Ye Banished Privateers, die am Donnerstag gleich noch für zwei zusätzliche Gigs gebucht wurde.

Ich bin sicher, sie werden dass MPS bereichern! Am Mittwoch habe ich mir das wirklich großartige Nachtkonzert von Saltatio Mortis angehört, die Jungs haben richtig geil aufgemischt  und ich habe jede Minute genossen.

Mittwoch spielten noch Mr. Hurley und die Pulveraffen auf, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen , die Streuner, allerdings ohne Rabe, Saor Patrol und Knasterbart.

MPS Dortmund FictumInsgesamt wurden drei Bühnen bespielt und zwischendurch gab es jede Menge Rahmenprogramm: das Ritterturney der Kinder, Schmieden für Kinder, das Bruchenballturnier, Die Fechtkampfgruppe Fictum, die auch im Programm mal die Kämpfe wechselte, Ars Equitandi mit der großartigen Show zu Pferde und es war ziemlich voll am Mittwoch.

Donnerstag, am 1. Mai, war ein schöner trockener Tag und dementsprechend war auch viel Publikum da.

Und ihnen wurde ordentlich was auf die Ohren gegeben, und zwar von Versengold, Duivelspack und einigen Bands vom Vortag.

Auf der Campside gesellten sich nun Deckschrubber zu uns, das ist der Fanclub von Elmsfeuer, über die ich ja schon im vorletzten Jahr in Borken berichtet hatte.

Donnerstag war der Tag neuer oder selten gesehener Bands: Wolfenmond, Celtica Pipe Rocks und Zwielicht , dazu Ignis Fatuu, Harpye, Ingrimm und besagte Ye Banished Privateers.

Es ging erst um 16.00 los und ich nutzte die Gelegenheit  Nachschub einzukaufen.

Der Samstag brachte wieder jede Menge cooles Musikprogramm und gutes Wetter und tausende Besucher.

Rapalje gaben sich die Ehre und Omnia. Die hatten richtig Spaß und konnten es kaum erwarten.

Der Soundcheck begann schon 1,5 Stunden vor dem Auftritt, was zur Folge hatte, dass der Platz vor der Bühne schon bald proppenvoll war.

Steve machte allerlei Faxen, interviewte sein Bandkollegen und dann feuerten sie ein Konzert ab, dass die Massen zum Jubeln brachte.

Meine Schwertkampfkameradin, die das Konzert mit mir anhörte, war höchlichst beeindruckt und wird vielleicht zum Omnia Fan …

Nach dem Omnia Konzert ist es immer schwer für mich, andere Musik zu hören, deshalb verbrachte ich den Rest des abends am Lagerfeuer und genoss die Feuershow.

Danach gab es noch eine längere Sitzung unterm Pavillon am Zelt, wo wir die Reste unseres Whiskeys (naja, er gehörte eigentlich Andreas) einer Güteprüfung unterzogen und jeder eventuell noch vorhanden Flasche Bier in unserem Vorrat den Garaus machten.

Auf dem Weg zum Dixie machten wir noch einen in der Kälte ausharrenden jungen Mann, der nur mit einem Kilt bekleidet war, sehr sehr glücklich – aber das ist ein Insider und ich hoffe er liest es und hat auf den nächsten MPS Veranstaltungen ebensoviel Glück.

Ein Wort übrigens noch zur Markteröffnung, die ja mittlererweile durch Bruder Rectus, dem hässlichen Hans und dem Tod veranstaltet wird.

Keine  Eröffnung glich der anderen und ich kam aus dem Lachen nicht heraus. Rectus wurde begleitet von zwei Nonnen: Schwester Kama und Schwester Sutra.

Diese Eröffnung gefiel mir insgesamt mehr als die des Vogtes und Rectus, weil mehr Variationen enthalten waren. Ich werde die nächsten auch verfolgen.

Am Sonntag gings dann noch mal auf den Markt, Elmsfeuer bestaunen und irgendwann dann glücklich nach Hause. Es war ein phantastisches Wochenende und ich freu mich auf Basthorst! Nehmen wir da ein Bierchen zusammen?

 

Das Fotoalbum findet ihr hier.

Drachenosterhasen beim MPS Saisonauftakt in Luhmühlen

Endlich geht es wieder los und die Fangemeinde jubelt. Gisbert Hiller und sein MPS gaben sich auf dem Turniergelände zu Luhmühlen die Ehre und luden zum Saisonauftakt ein. Und die guten Voraussagen für das Wetter bewahrheiteten sich nicht ganz. Ich frage MPS_Luhmuehlen_Satrya_von_Omniamich immer, warum Voraussagen für gutes Wetter oft nicht zutreffen, die für Orkanböen aber immer…

Ich kam erst Freitag Abend an und es wurde langsam dunkel – der Zeltaufbau war nicht ganz so einfach.  ich wusste ja, was mich preismässig so erwartet, wir haben pro Person 15 Euro hingeblättert, dazu 15 Euro für das Auto.

So mancher Camper schluckte und ärgerte sich gewaltig – allein, die Diskussion ist gelaufen und es ist ja auch klar, dass die Einzelposten des MPS sich irgendwie finanziell rechnen müssen.

Dazu kam als Service von der Campside – nichts. Fünf  Dixie Klos ohne Waschgelegenheit und dann noch einmal drei Dixies, wenn man elend lange über einen riesigen Besucherparkplatz

wollte. Eine zweite Campside weiter oben hatte Strom, ob Wasser vorhanden war, weiß ich nicht.

Ich würde dieses Konzept noch einmal wirklich überdenken, zumindest Waschen sollte für die Campsideklos drin sein.

Sie war trotzdem nicht schlecht besucht, hätte aber noch jede Menge weitere Zelter aufnehmen können.

Samstag war es denn endlich soweit: trockenes, leicht windiges Wetter, zuweilen Sonne – das sind keine schlechten Bedingungen. Der Besuch war allerdings nicht dem Wetter entsprechend.

Dabei wurde musikalisch an diesem Tag aufgeboten: Corvus Corax, Kilkenny Band, Mr. Hurley und die Pulveraffen, Das Niveau, und Omnia.

Auch keine schlechte Mischung und mit Corvus Corax und Omnia zwei Hochkaräter dabei!

Mr. Hurley entwickelt sich so langsam zum Publikumsliebling, die Jungs sind ja auch urkomisch. Zur Kilkenny Band ist meine Einschätzung: das MPS ist eine Nummer zu hoch für die Band, oder sie hatten zwei rabenschwarze Tage. Nicht gut performt, nicht gut abgestimmt, nicht gut gesungen und zuweilen die Töne nicht getroffen. Dazu kam, dass einzelne Stücke recht bieder interpretiert wurden.

Wie dem auch sei, der erste Tag war wunderbar und die Händler machten ganz gut Umsatz. Man munkelt, das sogar Schwerter von gewissen Schmieden verkauft wurden. Viel Spaß!

Das Omnia und Corvus Corax wurde ziemlich gut besucht, wobei der Sound vor der Omnia Bühne recht grottig war. Dort erlebte ich auch, dass eine junge Frau mich unwirsch antippte, weil ich – und so locker 300 andere Zuschauer ihr die Sicht auf die Bühne versperrte. Menschen gibt es ….

Ostersonntag! Der Morgen war ein Gedicht, die Sonne kam früh raus, die Nacht zum Sonntag war nicht gerade warm aber nicht so bitterkalt wie die vorherige. Als ich mein Zelt verließ, lag auf den umgebenden Wiesen leichter Bodennebel. Klasse.

Wettertechnisch war der gesamte Sonntag fantastisch und das nutzen viele , um dem MPs einen Besuch abzustatten. Der Turnierplatz ist überregional bekannt und bietet ideale Bedingungen für Veranstalter und Besucher. Der Untergrund ist fest, es gibt massig saubere, fest installierte Toilettenanlagen und vor den zwei Bühnen tummelte sich allerlei musikbegeistertes Volk.

Die Stars des Tages waren – natürlich – Saltatio Mortis und  – der Drachenosterhase daselbst.

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Super Stimmung in Dortmund – die MPS Party in Dortmund

Cobblestones bei der MPS Party in Dortmund

Wenn ich Scheich wäre, würde ich Gisi´s MPS buchen um die Wüste zu bewässern.

14 Tage gab´s tolles Wetter in Dortmund, dann gab es den kostenfreien Markt vor der Dortmunder Westfalenhalle –  und natürlich regnete es.  Aber nicht viel und nicht lange und es tat der Stimmung 1 Stunde vor dem offiziellen Beginn der Party in der Dortmunder Westfallenhalle absolut keinen Abbruch.

Auf dem kleinen Markt war eine Bühne aufgebaut, auf der am Samstag Satolstelamanderfanz, Mr Hurley & die Pulveraffen und Faey aufspielten.

Ich traf natürlich jede Menge bekannte Gesichter und der Tenor war einhellig: Endlich geht’s los!

Der MPS Fan Blog hatte vorher Freikarten verlost, die Post hatte aber erst am Mittwoch geliefert so dass ich die Karten nicht mehr rechtzeitig verschicken konnte. Eigentlich war abgesprochen, dass die Gewinner auf der Gästeliste stehen – was aber auch nicht richtig klappte.

Wie gut das ich im “anderen Leben” Projektmanagement mache, so dass ich dieses Risiko einkalkuliert hatte  und allen Gewinnern meine Handy Nummer durchgegeben hatte – so konnte ich die Karten persönlich überreichen. Nur Birgit kam nicht, ich hoffe, sie ist doch über die Gästeliste reingekommen.

Es wird im übrigen weitere Verlosungen im Laufe der Saison geben und es werden nicht nur Eintrittskarten verlost – doch dazu später mehr.

Die erste Band, die auftrat, war Metusa und ich war sehr, sehr gespannt, weil ich sie zum allerersten Mal ohne Anja erleben sollte. Weiterlesen

Markteröffnung beim MPS

Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum macht nicht einfach nur die Tore auf und entlässt die Besucher in die phantastische Welt der Fantasy und des Mittelalters – nein,  es findet nach guter Tradition und Sitte immer eine offizielle Eröffnung des Marktes statt.

Bis zum letzten Veranstaltungstag wurde diese Eröffnung durch den Marktvogt und Bruder Rectus vorgenommen.

Wie die Freunde des MPS sicher schon mitbekommen haben, wird der Vogt, gespielt vom großartigen Edwin Ball,  in Zukunft nicht mehr für das MPS zur Verfügung stehen.

Dem Vernehmen nach wird sich “Ede” mehr seiner Familie widmen, der MPS Fan Blog wünscht ihm für die weitere Zukunft viel Glück, Erfolg und Zufriedenheit.

Sein Mitstreiter bei der Markteröffnung ist der ebenso großartige Bruder Rectus, gespielt von Horis El Hamammy, der uns mit seinen frechen und unverschämten Sprüchen so oft Lachtränen in die Augen getrieben hat.

Eine Zeitlang sah es so aus , dass Gisbert Hiller, der Veranstalter des MPS, in Zukunft  komplett auf das Duo verzichtet, aber die internen Schwierigkeiten, die er nach einer heftigen Auseinandersetzung mit Horis auf einem der Herbst Veranstaltungen hatte, konnten beigelegt werden, so dass uns der freche Bruder zur Freude der Fangemeinde auch in Zukunft erhalten bleiben wird.

Offen bleibt die Frage, wie die Eröffnung des Marktes in 2014 vonstatten gehen wird.

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Eine Reise ins Winterwunderland

Lichtermarkt zu Telgte Ruhig und besinnlich. Wer das von Telgte erwartet, der sollte nicht unbedingt dann den Markt besuchen, wenn Saltatio Mortis spielen.

Schon kurz nach Eröffnung um 13.00 Uhr bevölkerten die Fans den Weihnachtsmarkt und bescherten diesem laut Herrn Hiller den bestbesuchten Samstag seit fünf Jahren.

Aber natürlich lag es nicht nur an der Band, sondern auch an der einmaligen Atmosphäre des Lichterweihnachtsmarktes.

Viele Feuer wärmten die Besucher an diesem doch sehr nasskalten Tag, die wunderschön geschmückten Verkaufs-, und Unterstände vermittelten eine vorweihnachtliche Stimmung.

Für die Kinder ebenso wie für die Erwachsenen gab es genug Abwechslung. Die Eisbahn erwies sich allerdings als sehr klein, doch die Idee ist klasse und wurde begeistert angenommen.

Auch die Neueinführung von Gisis Kakao und Milchkaschemme fand großen Anklang und ist eine wirklich wundervolle Neueinführung, bietet sie doch eine willkommene Abwechslung zum typischen Glühwein-Einerlei an warmen Getränken.

Ebenso erfreute sich die Suppenküche wachsender Beliebtheit. Ich hoffe, beide Einrichtungen auch auf dem MPS im nächsten Jahr wieder zu finden.

Ist doch mal was anderes.

Und eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig.

Saltatio Mortis machten von der ersten bis zur letzten Minute Stimmung, ein paar Lacher erheiterten das Publikum, ließen es vor den ruhigen Festtagen, die vor uns liegen, noch einmal richtig feiern.

Selbst Herrn Hillers Hunden war die festliche Stimmung anzusehen. Lediglich gegen die Nikolaushüte, die ihnen das Herrchen verpassen wollte, wurde Einspruch erhoben und sich stattdessen im Matsch gewälzt.

Der Markt ist mit grobgehäckseltem Holz ausgelegt, was einerseits eine gute Lösung gegen kalte und nasse Füße bietet, allerdings auch so manche Stolperfalle bereit hält.

Mehr als einmal mussten helfende Hände Rollstuhlfahrern den Weg ebnen. Vielleicht kann man sich hier im nächsten Jahr etwas anderes einfallen lassen.

Ansonsten bot der Markt wirklich das, was man von einem Weihnachtsmarkt erwartet. Die Stimmung war gut und ausgelassen, abends, als alle Lichter leuchteten, schönes adventliches Flair verbreitete, war deutlich zu spüren, dass Weihnachten nicht mehr weit fort ist.

Es war ein wunderschöner Abschluss einer absolut genialen Saison, auch wenn der Lichterweihnachtsmarkt nicht unter der Leitung von Herrn Hiller stand, sondern von DiTo GmbH.

Ich hoffe, Euch alle im nächsten Jahr auf dem ein oder anderen MPS wieder zu sehen, wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Feucht von außen und innen – das MPS in Borken

MPS Borken vor der SaMo BühneFreitag Nachmittag machte ich mich auf den Weg zu dem leider für mich in dieser Saison letzten MPS nach Borken.

Zeigte sich das Wetter in meinem Heimatort noch recht freundlich, fing es auf der Fahrt zur Campside leider an zu regnen.

Zum Glück legte sich das wieder, so dass wir die Zelte in Ruhe aufbauen und uns am Grill stärken konnten.

Morgens beim Aufwachen dann allerdings der Frust: Regen ohne Ende. Das erwünschte Frühstück beim goldenen M musste leider ausfallen.

Gisi musste die Campside sperren lassen, die Autos blieben stecken und mussten von mehreren Freiwilligen (Danke an alle, die hier ihre Muskelkraft und ihre saubere Kleidung zur Verfügung stellten, ich hoffe, ihr habt alle gute Waschmaschinen), heraus geschoben werden.

Und einmal mehr zeigt sich, dass die MPS Familie eben doch zusammen hält. Gisbert Hiller hatte für den Sonntag sogar Trecker aus den umliegenden Bauernhöfen organisiert, um die Wohnwagen wieder fahrtüchtig zu machen.

Dann plötzlich gegen Mittag drehte der Wettergott die Wasserhähne endlich zu und wir kamen mit trockener Haut zum Markt.

Trockenen Fußes kann man nicht wirklich sagen, die Schlammpfützen waren groß. Und entgegen der Annahme meiner Begleiter habe ich weder ein Schlammbad an diesem Wochenende genommen noch bin ich in einem der Seen baden gegangen.

Der Markt war wider Erwarten Recht gut gefüllt, zu einem Besucherrekord wird es, denke ich, aber nicht reichen.Jenny_Omnia

Zwischendurch kam immer mal der eine oder andere heftige und weniger heftige Schauer herunter, doch durch die viele Bewegung trockneten die Sachen schnell wieder und es wurde nicht wirklich kalt.

Das Gelände ist weitläufig, doch wunderschön.

Viel Wald, Wiesen und die Seen um das Wasserschloss geben ein idyllisches Bild ab.

Da es der letzte Markt in dieser Saison für mich war, fand man mich eigentlich nur vor der Feuerspektakelbühne, um noch einmal tüchtig zu Saltatio Mortis zu tanzen.

Auch in der Show kam der Spendenaufruf für den Feuerkünstler Abraxaz, zum Abendkonzert (was ich übrigens frech finde, ihnen kein Nachtkonzert zu geben, jawoll!) wurde ihm dann sogar ein Ständchen gebracht.

Vorher hat Lasterbalk eine geharnischte Rede gehalten, in der er sich über die vielen unfairen Kommentare überall im Netz ausließ und das mit einer solchen Intensität an Emotionen, dass nicht nur dem Sänger die Tränen übers Gesicht kullerten…. Wirklich rührend.

Selbst Gisi Hiller war wohl so beeindruckt, dass er den Spielmännern erst mal etwas zu trinken brachte.

MPS Borken - Die CocktailbarUnd danach ging dann richtig die Post ab, ich möchte nicht wissen, wie viel Prozente der sogenannte Elefantentöter hatte. Die Band wirkte danach reichlich aufgedreht.

Und hat, laut Herrn Lasterbalk, das erste Mal die Bühne fast nüchtern verlassen. Die werden doch wohl nicht krank werden?

Zwischen den Sets habe ich die neue Attraktion des MPS ausprobiert, die Cocktailbar. Die Auswahl ist nicht groß, doch ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Und es wird viel experimentiert. Ich kann den Cocktail des Drachen daselbst nur empfehlen. Für alle, die es scharf mögen. Denn der enthält Chili.

Zu späterer Stunde konnte ich noch ein wenig Faun genießen, aber ich denke, darüber wird Tom vielleicht noch etwas mehr sagen.

Ich habe die Band jetzt das erste Mal gehört und denke nicht, dass es das letzte Mal war.

Nach netten Gesprächen und dem letzten Bier war dann leider der letzte Markt der Saison beendet.

Doch nach dem MPS ist immer vor dem MPS und ich werde versuchen, die nächsten 33 Wochen bis zum ersten MPS des Jahres 2014 zu überleben.

32 Wochen, sollte ich es nach Bad Säckingen schaffen, 31 Wochen, zählt man das Festival in der Dortmunder Westfalenhalle mit.

Wohin es auch immer mich treiben wird, Ihr werdet es erfahren.

Bis dahin, gehabt Euch wohl! Ich freue mich, mit Euch nächstes Jahr einen Cocktail zu trinken!

Das Fotoalbum findet ihr hier.

Ein gemütliches MPS in Remeringhausen

Luzi das L von Saltatio MortisKlein, fein und kuschelig – so könnte man das MPS in Remeringhausen beschreiben.

Angesichts des Erfolges von Saltatio Mortis hatte Gisbert Hiller jedem Besucher freien Eintritt gewährt, der am Samstag die neue Scheibe von Saltatio Mortis vorweisen konnte.

Dies, der niedrige Eintrittspreis,  das Wetter und die wunderschöne Location haben dazu geführt, dass der Platz ganz ordentlich gefüllt war, die Händler konnten einigermaßen zufrieden sein, denke ich.

Die Anfahrt war wieder mal nervig, ich habe keine Ahnung, warum momentan alle Autobahnen in Deutschland mit Baustellen zugepflastert werden.

Braunschweiger Freunde erzählten mir, dass sie bei Hannover über zwei Stunden im Stau gestanden haben, ich selbst aber auch etliche Zeit gestanden, dass ist schon ziemlich nervig.

Was mir auf der Campside nicht gefallen hat, war die fehlende Beleuchtung. Zumindest die Toilettenanlage hätte einen oder zwei Lichtschläuche verdient, ich hatte nachts doch einige Mühe den Weg zu finden.

Als Sauberkeitsfanatiker würde ich es auch begrüßen, dass bei vorhandenem Wasseranschluss standardmäßig Gartenduschen bereitgestellt werden, da muss ja kein Riesen Brimborium mit Sichtschutz etc. gemacht werden, die MPS Fans sind nicht gar so prüde.

Ich konnte mir richtig Zeit nehmen, es wurden nur zwei Bühnen bespielt, die Zeiten zwischen den Sets waren recht lang aber ich muss auch nicht jedes Mal beim MPS so ein hin und her Gehetze zum nächsten Gig haben.

Ich hatte also mächtig Zeit für den Markt, habe mir ausgiebigst Dr.Dr.Dr. Bombastus angeschaut (zum Schiessen!), auf der Campside und auf dem Gelände mit Freunden und Bekannten gequatscht und – man höre und staune – drei (!) volle Sets von SaMo angehört.

Das ist neu, soviel habe ich noch nie von denen auf einem MPS gehört – und es hat mächtig Spaß gemacht.

Lasterbalk erzählte die Story von der Hochzeit, die die SaMo Truppe am Donnerstag erlebt hatte – sie waren eingeladen oder engagiert – und er gab wirklich amüsante Geschichten über angebliche Brautjungfern und dem erzwungenen Walzertanz des Lästerlichen zum Besten. Weiterlesen