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Das MPS in Bückeburg – das erste Wochenende war `ne Wucht!

Jenny von Omnia  beim MPS in Bückeburg

Das war wieder eine Riesensause in Bückeburg – trotz des schlechten Wetters. Gisbert Hiller, der Veranstalter des MPS,  hatte hochkarätige Musikbands präsentiert und die Zuschauer dankten es ihm trotzt des, sagen wir mal, suboptimalen Wetters. Immer wieder ging ein kurzer  Schauer herunter, dazwischen lagen allerdings längere sonnige Phasen. So richtig nass geworden bin ich eigentlich nicht, schließlich hatte Hiller überall Sonnen- oder sollte ich besser Regensegel? aufgestellt und das Gelände ist ja reichlich mit Bäumen bestanden, so dass man einigermaßen geschützt ist. Ich habe wieder mit den MPS Fans von den Wolfstatzen gecampt, von unserer Truppe ist die ganze Woche jemand vor Ort.

Mittlerweile sind die Wolfstatzen international geworden: 3 unserer niederländischen Freunde waren da, wir haben noch eine Belgierin in den Reihen, so langsam wächst die Truppe.

Christian und Claudia, die ich in Dresden kennengelernt habe feierten  mit uns, wenn sie sich entschließen unserem Forum beizutreten wären das die östlichsten Vertreter der Tatzen.

Zum ersten Mal war die Campsite kostenpflichtig, ich habe für s campen 5 Euro und ebenso viel fürs Parken ausgegeben. Gisi hatte eine Weide rechts neben der früheren Campsite gepachtet, die war  riesig. Ich hatte den Eindruck,  dass die Campsite diesmal weniger gut besucht war, das kann aber auch an der Größe des Geländes gelegen haben.

Als ich eintraf, waren die Piraten von den Schlimmen Schurken schon fertig eingerichtet und beim MPS Radio war man auch gut beschäftig. Der einzige Lärm kam allerdings von der Straße, die ist ziemlich gut befahren und weil wir wegen der Nähe zum Stromgenerator am Rand der Wiese campen mussten habe ich das also die ganze Nacht mitgekriegt.  Der Freitagabend ging gut los, unsere niederländische Wolfstatzen Fraktion hatte den bestellten Honigrum mitgebracht und ich muss sagen, der hat schon ein gewisses Kaliber mit einer urplötzlichen Wirkung.

Unsere alte Bekannte Wahya hatte bei uns im Forum angekündigt, dass sie Schaukampftraining machen würde, also hab ich mal flugs zwei Schaukampfschwerter mitgebracht. Patrick, unser niederländisches Kampfschwein ist ein echter Krieger: ich habe null Chance gegen ihn im Fechten und selbst wenn ich mit der Hellebarde auf ihn losgehen gewinnt er immer. Nun haben Wahya und ich zu zweit auf Patrick eingedroschen, naja mehr oder weniger. Er hat sich mit der Hellebarde verteidigt – oder vielmehr kurz die Schläge abgewehrt um dann locker zum Angriff überzugehen. Muss ich erwähnen dass ich eine Schramme am Knie und einen leichten Schnitt an der Hand habe? Verursacht wurde  das aus einer Mischung von Kampftechnik, Honigrum und Jever …

Der Weg zum Festivalgelände war nicht weit und ich bin gleich an der ersten Bühne Josh Elliott von The Dolmen beim MPS in Bückeburghängengeblieben.  The Dolmen spielte auf, und zwar mit “Whiskey in the Jar” – ich halte das für die am besten interpretierte Version des Songs. Das ging ja gut los – jede Menge bekannte Gesichter vor der Bühne, man trifft ja immer die gleichen Verdächtigen. Wolfgang, Savi und, hm Werner glaub ich heißt er, tanzten auch schon vor der Bühne, Nadja schoss jede Menge Fotos, unsere niederländischen Wolfstatzen konnten auch nicht unbedingt die Füße stillhalten – so muss ein MPS beginnen. Bevor ich also dann rumgegangen bin um mir das Gelände anzuschauen verging eine ganze Zeit. Gegen den Matsch ließ Gisi auf dem Gelände ständig Stroh streuen, es waren aber nur wenige Stellen richtig matschig. Meine Stiefel jedenfalls haben es ohne Schaden überstanden.

Das Highlight des Tages war für mich Omnia. Geniale Gruppe, perfekter Ton, bissig und satirisch in den Aussagen, alle wunderhübsch anzusehen. Und das Publikum belohnte den tollen Auftritt mit frenetischen Jubel. Danach flugs den Fotoapparat weggebracht und zum Dolmen Nachtkonzert gesprintet. Und wer hüpfte da vor der Bühne? die gesamte Band von Omnia tanzte ausgelassen mit, Alea von SaMo ist auch gesichtet worden, Maceal von Rapalje war zumindest kurz da und es war ein absolut grandioses Nachtkonzert. Und das letzte Lied des

 

Abends? Whiskey in the Jar! Cooool! Danach habe ich mich noch an eines der Feuer gesetzt und wer saß da noch? Omnia! Cool, bis nachts um drei haben wir da gesessen und geredet. Ach ja und ein Bierchen getrunken, die Schenke war noch auf …

Leider war die Gesamtbilanz des Tages ausrüstungstechnisch negativ: Nach all den wirklich anregenden und tollen Gesprächen und Momenten  am Feuer habe ich doch glatt mein Barett mit den recht teuren Fasanenfedern auf der Bank liegen lassen. Das is nun weg und wurde auch nicht an der Informatio abgegeben. Vorher hatte ich noch eine Gürtelflasche verloren aber wer jetzt behauptet, dass das an Kirschwein, Honigrum und Jever liegt hat nur bedingt recht, meine Ablenkung war durchaus anderer angenehmer Art! Am Sonntag bin ich dann nochmal über den Platz gegangen  um in Ruhe Fotos zu schießen oder mein Barett zu entdecken. Das mit den Fotos habe ich hingekriegt, das mit dem Barett nicht Vor Wut kochen Mein Fotoalbum ist diesmal ziemlich umfangreich und umfasst schlappe 525 Fotos, ihr findet es hier.

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