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Monats-Archive: Januar 2011

Rapalje im Zollhaus in Leer: Freut Euch auf 2011!

Pressefoto von www.Rapalje.comIch habe gestern Rapalje im Zollhaus in Leer bewundern dürfen und bin immer noch ganz erschlagen von dem Klasse Auftritt. Auch in 2011 präsentiert sich die Gruppe wie gewohnt rockig, mit vielen spontanen und witzigen Einlagen und auch am Ende des anstrengenden Konzerts gutgelaunt und offen für das Publikum.   Doch der Reihe nach.

Rosalie Wagenaar (links) und Kosje Schouten (rechts) mit freundlicher Genehmigung von Detlef LetznerDas Kulturzentrum Zollhaus am Bahnhofsring Nr. 4 in Leer ist eine nette Lokalität und wie geschaffen für Gruppen, die nicht 10000 aber bestimmt 500 – 1000 Fans anziehen können.

Der Veranstaltungsraum – eine große Halle mit einem Tresen im hinteren Bereich, bietet den Bands eine mittelgroße Bühne, jeden falls hatte Rapalje keine Probleme das Equipment aufzubauen und auch am Schluss bei Loch Lomond die traditionellen Fackeln anzuzünden und den armen David mit seinem brennenden Helm zu traktieren. Ich habe neu einstudierte und neuinterpretierte (alte) Lieder gehört, die Rapalje schon in 2010 öfter mal auf einem Festival gespielt haben und die jetzt auch richtig gut rüberkamen. Stimmten in der Vergangenheit schon mal die Töne nicht oder war der Text schon mal nicht ganz präsent, so dass das Publikum unterstützen durfte, kam gestern alles perfekt rüber. Auch neue Instrumentalstücke habe ich gehört.

Das Konzert begann so gegen 20:15 und endete um 23:00. Dazwischen lag eine etwa 30 minütige Pause. Leider war der Veranstalter dem Ansturm der Gäste an den Tresen nicht so ganz gewachsen, die Bedienung hüpfte rum wie ein aufgeregter Hühnerhaufen und hatte sich nicht abgesprochen. Dies führte dazu, das die gesamte Mannschaft bspw. die linke Seite des Tresens bediente, den Rest aber nicht, oder wahllos Bestellungen bediente  ohne systematisch von bspw. von links nach rechts abzuarbeiten. Machte aber nix, ich war ja nicht wegen Bier sondern wegen Rapalje gekommen. Wir hatten die Karten vorbestellt und lasen voller Freude, dass gewandete Besucher willkommen sind. War das nicht eine prachtvolle Gelegenheit meine Overknee Stiefel aufzutragen? Weiterlesen

Rapalje am 14.01.2011 in Leer

Dieb von Rapalje beim Konzert in Bückeburg 2010

Wer es als Norddeutsche Fan (die anderen sollten natürlich auch kommen!) nicht erwarten kann, Rapalje zu sehen und vor allen Dingen zu hören, sollte sich die Band am 14.01.11 in Leer nicht entgehen lassen.

Die Band tritt im Zollhaus auf und hat damit quasi ein Heimspiel. Ich werde auf jeden Fall dort sein, die Karte ist schon geordert und kostet 12 Euro, zzgl. Bearbeitungsgebühr wenn man vorbestellt.

Ich habe die Band in 2010 zum ersten Mal “Indoor” in Kirchhatten gesehen und das war ein ganz besonderes Erlebnis. In einem Dorfhotel mit Veranstaltungsraum traten die vier auf und heizten der angereisten Fangemeinde sowie den Kirchhattenern ordentlich ein. Einigen Einheimischen sah man deutlich die Verwirrung an, das dort im Publikum Leute im Schottenrock herumsprangen, aber nach kurzer Zeit konnte sich natürlich niemand dieser einzigartigen Stimmung entziehen.

Wie dem auch sei, der Veranstalter weist extra darauf hin, dass gewandete Besucher willkommen sind, und dies wird eine tolle Gelegenheit sein, meine neuen Landsknechtstiefel aufzutragen.

Sehen wir uns in Leer?

Das MPS® tritt in 2011 mit 19 Veranstaltungsterminen an

Fast alle Termine für 2011 stehen fest und es gibt leider etwas negatives zu berichten: Trat Gisbert Hiller mit dem MPS noch an 21 Veranstaltungsorten (davon 2x in Gelsenkirchen) auf, so sind es in 2011 nur noch 19. Die beiden Wochenenden am 7. und 8.5 sowie 14. und 15.5. sind bedauerlicherweise spielfrei. Der Veranstaltungsort am 23. 25. und 26.6 steht noch nicht fest. Für norddeutsche Fans bedeutet dies, dass der erste Termin in Norddeutschland am 2.6. in Rastede stattfindet. Ich persönlich werde mir den Auftakt in Gelsenkirchen natürlich nicht entgehen lassen und wahrscheinlich auch jeder andere halbwegs erreichbare Ort angefahren wird. Andererseits hat´s  mich schon immer  interessiert, wie die Süddeutschen das Event feiern …

Gisbert Hiller zieht die Jahresbilanz für das MPS® 2010

2010 war nach Angaben des Betreibers des MPS® ein wirtschaftliches Fiasko.  In seinem Jahresrückblick betrachtet Gisbert Hiller jede Veranstaltung des Jahres und man erlebt förmlich das Auf und Ab der Wetterkapriolen mit. Auch wenn er nach meinem Geschmack zu häufig das teure Programm des MPS® hervorhebt – wer in Sierhagen, Telgte, Bückeburg I und Bahrenfeld dabei war, kann nachvollziehen , was das Wetter an Besucherschwund ausgemacht hat. Ich selbst war beim Weihnachtsmarkt und in Süddeutschland nicht dabei, aber die Berichte auf der Seite des MPS sowie die Berichte befreundeter Fans auf dem MPS Fan Forum lassen schon erahnen, dass das Wetter viele Besucher davon abgehalten hat, den Markt zu besuchen.

Die Konsequenz, die Gisbert Hiller für 2011 zieht, ist nachvollziehbar: Man kann mit einer Erhöhung der Eintrittspreise und einer Verringerung der Qualität des Beiprogramms rechnen. Die Live Bands sollen nicht beschnitten werden (also nach meinem Dafürhalten könnten wir eigentlich auf “Das Niveau” verzichten …) aber bei den Gauklern soll reduziert werden und die Kosten werden auch auf die Standbetreiber umgelegt. Eine gute Nachricht: Die Jahreskarten bleiben für 2011 im Preis konstant und liegen bei 67 Euro – wenn man bis spätestens 15.4.2011 bestellt. Das rechnet sich locker, wenn man an nur 3 Wochenenden das MPS® besucht. Eine Erhöhung der Tageseintrittspreise von bis zu 3 Euro halte ich für absolut akzeptabel, wenn man das Preis – Leistungsverhältnis anderer Veranstalter vergleicht, ist dieses beim MPS® unschlagbar. Für ein Rapalje Konzert habe ich bei einem Privatveranstalter alleine für einen Abend 13 Euro bezahlt, auf dem MPS höre ich Rapalje, Saltatio, Duivelspack und wie sie alle heißen an einem Wochenende 6 – 8 mal und mehr für unter 20 Euro den Tag.

Hoffen wir, dass 2011 durchgehend 25 Grad an den Wochenenden für das MPS® bereithält. Ich werde meinen Bruder, den Wikinger, bitten, bei seinen germanischen Göttern ein gutes Wort für das Wetter einzulegen. War es nicht Thor, der das Wetter  besorgt?

Den Originalartikel von Gisbert Hiller lest ihr hier.