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Monats-Archive: August 2011

MPS Öjendorf – spitze Waffen unerwünscht!

Der Bericht von Gisbert Hiller über das MPS 2011 in Speyer verdeutlicht einmal mehr, welche Probleme Veranstalter von Massenevents heutzutage zu bewegen haben: Spitze Waffen wird es wohl in Zukunft nicht mehr geben Umfangreiche Sicherheitskonzepte, Überprüfungen und vieles mehr. In Speyer gab es aber etwas Neues, das schon auf das MPS in Öjendorf Auswirkungen hat und dies betrifft die Waffen.  Wenn man es genau betrachtet laufen auf jedem MPS tausende zum Teil schwerbewaffnete Menschen herum. Anders als in Fußballstadien, wo schon ein simples Feuerzeug als Wurfgeschoss den einen oder anderen Schaden hervorgerufen hat, passiert mit den zahlreichen  Schwertern, Hellebarden, Lanzen, Bögen und was weiß ich noch was da rumgeschleppt wird – nichts. Beim MPS in Speyer hat die Behörde die Heerlager untersucht und dabei spitze Waffen wie Lanzen, Hellebarden, Schwerter und Pfeile aber auch Armbrüste und  Morgensterne beanstandet. Diese wurden konsequent vom Platz verbannt. Der Veranstalter Gisbert Hiller stößt nun ins gleiche Horn und schreibt: “Diese Maßnahme kann ich nur unterstützen, ich kriege das SCHREIEN, wenn ich sehe, was die Heerlager da teilweise so auf mein Veranstaltungsgelände schleppen, spitze Äxte, scharfe und spitze Lanzen und Hellebarden …” Ich meine, wenn dies ein Problem aus rechtlicher Sicht ist, ist es völlig in Ordnung, solche Waffen vom Gelände zu verbannen. Allerdings lasse ich mich von niemanden kriminalisieren. Ich habe für teures Geld auf dem MPS Gelände  in Bückeburg eine handgeschmiedete Hellebarde erstanden, im guten Glauben diese auch auf dem Gelände tragen zu dürfen. Schließlich gehe ich seit 2001 regelmäßig zu den verschiedensten MSP Veranstaltungen und seit 2006 als gewandeter Besucher dorthin. Bisher gab es NIE Probleme mit den Waffen – da werden Äxte, Morgensterne, Keulen, und Lanzen durch die Gegend getragen – auch im Tross des Vogts – ohne dass sich jemand darüber aufregte. Im Gegenteil, das war Teil der Show. Und nun ist das alles verkehrt und die sonst so verehrten Heerlager und Gäste die diese Waffen besitzen und damit zum Flair der Veranstaltung werden in eine kriminelle Ecke gestellt? Die Ausführungen gehen nämlich noch weiter: ”Also noch mal liebe Gäste des MPS und liebe Heerlager lasst alle spitzen und scharfen und verbotenen Waffen zu Hause, oder ich werde diese Waffen einkassieren lassen und sie der Polizei übergeben, das ist meine Pflicht als verantwortungsbewusster Veranstalter.” Ich habe diverse Fotos die belegen, dass in der Vergangenheit solche Waffen kein Problem waren, es wurden auf einigen Ständen Morgensterne, Keulen und eben Hellebarden ohne abgerundete Spitze verkauft und auch auf dem Platz getragen – sehr zur Freude des gewandeten und ungewandeten Publikums und damit auch zur Freude des Veranstalters. Wir haben Gisbert Hiller gerne und nachhaltig bei unsinnigen Behördenauflagen unterstützt und zahlreiche E-mails, Artikel und Leserzuschriften an die Presse und was weiß ich noch alles unternommen um diese Veranstaltung  weiter zu behalten. Ein wenig mehr Unterstützung und vor allem Verständnis und Fingerspitzengefühl für Besucher und Heerlager hätte ich mir vom Veranstalter gewünscht. Ehrlich gesagt, fühle ich mich ein wenig im Stich gelassen – und freue mich trotzdem auf Öjendorf. Trinken wir an der Drachenschänke zusammen ein Bierchen und diskutieren das Thema? Meine Hellebarde habe ich dann allerdings leider nicht dabei …

MPS 2011 in Telgte – eine gemischte Bilanz

die_irrlichter_beim_mps_telgte_2011 Es war unbestritten eine grandiose Show: Das Wetter war weite Strecken genial, der Zuschauerzuspruch sensationell und wer bei diesem Angebot an namhaften Mittelalterbands, Rittershows, der Fechtkampfgruppe und den zahlreichen kleineren Künstlergruppen über den Eintrittspreis meckert weiß nicht was sonst für nur 10%  Leistungsumfang einer solchen Veranstaltung bezahlt wird. Da vergleiche man nur – und das sei erlaubt – das Angebot von Mittelalterspass: mächtig viel Eintrittsgeld, wenig Show, wenig Markt, keine Organisation. Nix gegen diesen Veranstalter – aber Gisbert Hiller muss sich mit seinem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® gewiss nicht verstecken. Nun bin ich freier Berichterstatter genug um zu erkennen, das Good Old Gisi auch gerne mal auf die Sahne haut und durchaus den einen oder anderen undiplomatischen Spruch gegenüber Behörden und auch gegen eigene Gäste  raushaut, aber oft genug hat er in der Sache auch Recht. Zunächst einmal: das MPS ist eine kommerzielle Veranstaltung. Dahinter steckt ein Unternehmer, der durch den Gewinn dieser Veranstaltung seinen Lebensunterhalt verdient. Daran ist nichts Unrechtes. und wenn die Idee, die dahinter steckt, genial ist, kann man durchaus auch mal mehr verdienen. Andererseits: Ich war in Bahrenfeld, Bückeburg II und Sierhagen dabei und glaube doch, dass zumindest der Gewinn bei der einen oder anderen Veranstaltung ausgeblieben ist – das ist unternehmerisches Risiko, dass man eingehen will oder nicht. Hiller geht das ein – und hat dann meiner Ansicht auch alles Recht der Welt, “anzudrohen”, dass das kostentreibende, gästevergraulende Verhalten einzelner “Gäste” zum Nachteil *aller* Besucher gereicht: Kein Veranstalter lässt sich bieten, das Familien vertrieben werden, nur weil einige Besucher der Meinung sind, andere Gäste mit Megaphon zu vertreiben.Er hat dies auf seine Website  sehr deutlich gesagt. Kein Veranstalter lässt sich bieten, dass durch die Vermüllung des Geländes weitere, unkalkulierte Kosten entstehen. Die Leidtragenden sind – wir. Klar doch, dass Kosten für Security, Entsorgung, Toilettenreinigung, besondere Müllreinigung irgendwann auf die Eintrittspreise umgelegt werden müssen. Und wer sich dann dösigerweise  über 4 Euro Parkgebühr aufregt der soll mal zu einer Großveranstaltung fahren. Vergleich gefällig? Cebit Hannover: 8 Euro, Messe Stuttgart: 10 Euro 1 Tag Nordseestrand Cuxhaven: 8 Euro, Alles ohne Dixie Klos, Stromgeneratoren, Flutlichtmasten und Spaß macht das erst Recht nicht. Ich kenne auch die Sicht der – mehr oder weniger – authentischen Mittelalterfreunde und – Fans. Natürlich hat dieser “Markt” nichts mit dem Mittelalter zu tun. Eure Märkte aber auch nicht, jedenfalls wäre mir nicht bekannt, dass im Mittelalter üblicherweise in Zelten übernachtet wurde. Und wer einem Hobby frönt hat wohl auchkeine Probleme mit dem Eintrittspreis. Ein Unternehmer schon. Das MPS ist keine Reenactor Veranstaltung und behauptet dies auch nicht: es ist eine Fantasy Veranstaltung die mächtig vielen Leuten mächtig viel Spaß bringt. Und das kann nach meinem Dafürhalten auch lange so bleiben. Kommen wir zum letzten Puzzleteil der Bilanz von Telgte. Die Online Zeitung Praeco Medii Aevi berichtet vom Aufruf Gisbert Hillers,  ihn – und auch uns, die wir diese Veranstaltung so sehr lieben – zu unterstützen, dass der Vertrag in Telgte verlängert wird. Zurzeit sieht es so aus, dass das MPS 2011 in Telgte zum letzten Mal stattgefunden hat.  Ich will nicht bewerten, was den Wirtschaftsrat zu Telgte dazu bewogen hat, den Vertrag mit dem Veranstalter in Frage zu stellen, vielleicht gibt es ja auch gewichtige Gründe im Interesse der Telgter Bürger, diesen Vertrag nicht zu verlängern. Ich kann nur sagen: Ich kenne Telgte nur durch das MPS – mir wäre es zu keinem Zeitpunkt eingefallen, diese Stadt zu besuchen oder dort irgendwie Geld auszugeben. Und wie mir geht es tausenden anderen Besuchern auch. Telgte ist auch bekannt geworden durch das MPS. Und verdient daran. Gisbert Hiller ruft auf, ihn bei seinen Vertragsverhandlungen zu unterstützen. Das werde ich machen – Du auch?

Teeren und Federn – Massenverurteilung beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® in Telgte 2011

Eduard vonSonneberg auf dem MPS in Telgte Endlich mal wieder ein MPS ohne Schlamm, Regen und Gewitter in Telgte 2011! Die zehntausende von Besuchern kamen voll auf ihre Kosten und erlebten eine Show die jeden Cent Eintrittsgeld wert war. Ich bin, wie immer in dieser Saison, am Freitag angereist und habe mit einigen Freunden vom MPS Forum gezeltet. Schön war, das auch unsere bayrischen Freunde dabei sein konnten, die haben wir zuletzt in Rastede gesehen. Unweit von uns hat MPS Radio gecampt und auch wieder Live vom Gelände gesendet. Die Truppe ist einfach fantastisch, ich habe mich am späten Abend – oder war es die frühe Nacht? – dazugesellt und ein Glas Buttermilch (oder war es eine oder gar mehrere Flaschen Jever?) mit ihnen getrunken. Super Party,  Stimmung bis zum Morgengrauen! Am Samstag war das Wetter genial: Als um 12:00 die Pforten des MPS Gelände geöffnet wurde, erlebten tausende erwartungsvolle MPS Besucher einen strahlenden Himmel. Das habe ich zuletzt Pfingsten in Hohenweststedt erlebt. Das tolle war: Der Sonnenschein war dauerhaft! Wir durften den gesamten Samstag bei allerfeinsten Sommerwetter der Musik lauschen! Gisbert Hiller hatte ja schon im Vorfeld auf seiner WebSite verkündet, das großes Teeren und Federn angesagt war. Jau, das war ganz großes Kino: Angeklagt und sofort verurteilt wurden: David von Rapalje, der Tontechniker, Alea von Saltatio Mortis, Bruder Rectus und McRogan der Stepptänzer. Gisbert Hiller hatte vorher dazu aufgerufen, Federn mitzubringen, weil für eine solche Massenverurteilung nicht genügend zur Verfügung standen. Jeder Spender erhielt dann auch kostenlos den MPS Fan T Shirt Fehldruck und Eduard von Sonnenberg zerschlitzte ein großes Feder Steppbett für die Delinquenten. Es gab allerdings ein Problem zu lösen: Die verurteilten Verbrecher sollten sich bis auf die Unterhose ausziehen, was besonders den Damen gefiel (im Zuge der Geleichberechtigung sollten meiner Meinung nach auch mal ein paar der Damen geteert und gefedert werden, ich würde glatt das Einschmieren mit Sirup übernehmen). David stand immer noch im Schottenkilt da – das Problem war: er hatte nichts drunter an! Eduard von Sonnenberg ist ein pragmatisch veranlagter Vogt, also zog er sich kurzerhand die eigene Unterhose unter der Tunika aus und David zog das Ding an. Pfui Teufel! Alea machte aus seiner Bestrafung eine Show, nachdem er eingeschmiert wurde, machte er einen eleganten Handstand und rollte sich in den Federhaufen ab. Weil´s dem Vogt gefiel durfte er das natürlich noch einmal machen.  Zu Alea ist noch etwas zu sagen: Er hatte wohl gewusst, dass er zum Teeren und Federn vorgesehen war, deshalb hatte er eine besondere Unter”hose” an: So ne Art String Tanga. Das gefiel dem anwesenden Weibsvolk noch vielmehr! Übrigens wurde am Sonntag nochmal Gericht gehalten Und diesmal mussten dran glauben: Dextro von Schelmish, Adam der Fischverkäufer (weil er den Vogt für 100 Euro, gestiftet  von Dextro in den See geschmissen hatte), das Gaukler Duo Opus Furore, Dominik von Metusa und Danubis und Picus von Schelmisch  ich (hoffe, ich habe niemanden vergessen) . Naja und dann kam eine tolle Überraschung  für den Vogt. Bruder Rectus hatte sich die Fechtkampfgruppe Fictum sowie die vögtliche Wache gesichert und der Vogt wurde auch geteert und gefedert. Der Mönch konnte sich allerdings nicht allzulange freuen, weil er auch noch mal dran kam! Überall flogen Federn und man hat später in allen Ecken des MPS Geländes Hühnerfedern gefunden. Herrlich!

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Das MPS 2011 in Telgte – wird alles wieder gut?

Bruder Rectus beim MPS in Telgte 2010 Gisbert Hiller, der Veranstalter des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum ® hat – das kann man jetzt schon sagen – hat eine schwierige Saison 2010 gehabt und 2011 dürfte auch nicht so ganz einfach sein. In Gelsenkirchen startete das MPS bei Traumwetter und Rekordbesuch und es ging erst einmal so weiter. Dann gab es massig Krach mit den Behörden – Telgte wollte keinen oder nur einen reduzierten Weihnachtsmarkt, es gab Vorschriften und Auflagen die laut dem Veranstalter völlig überzogen sind und nichts mehr mit gesunden Menschenverstand zu tun haben. Brandsicherheitswachen sollten gestellt werden, denen dann verboten wurde, Berufsausrüstung zu tragen. Dann wurden wieder ganze Löschzüge von Feuerwehrleuten gefordert (in Sierhagen)  – und glaubt man den Worten von Gisbert Hiller (eigentlich besteht kein Grund ,daran zu zweifeln) – einer anderen Veranstaltung mit 80.000 Besuchern wurden Auflagen nahezu fahrlässig erlassen oder nicht überprüft. Zudem ist das MPS seit dem Dortmund Termin immer wieder von katastrophalen Wettereinbrüchen überrascht worden- Sturm, massiver Regen sorgten für erheblichen Besucherschwund und damit für verminderte Umsätze bei immensen Kosten, die durch neue und zum Teil nicht nachvollziehbaren Auflagen durch Behörden noch erhöht wurden.

Ich habe mich eigentlich seit jeher auf den MPS Geländen sicher gefühlt, aber nach der Diskussion am Anfang des Jahres hat Gisbert Hiller die Standards noch einmal vorbildlich erhöht: Flutlichtmasten auf dem Gelände und (wie bspw. in Bückeburg) auf dem Zeltplatz, deutliche Beschilderungen, riesige Notausgänge, riesige Eingangsbereiche und ein immens hoher Personaleinsatz – man sieht eigentlich an jeder Ecke einen MPS Mitarbeiter mit Funkgerät der über die aktuelle Lage berichtet und sofort reagieren kann, wenn etwas passiert. Das hier Ratz – Fatz Maßnahmen erfolgen,  kann man an der Beschreibung des Zwischenfalls in Bückeburg sehen,wo mit krimineller Energie ein Strohballen in Brand gesteckt werden sollte – was glücklicherweise  verhindert werden konnte (Vergleiche die Beschreibung des Vorfalls durch den Veranstalter Gisbert Hiller). Nicht auszudenken was dieser Vollhonk beim Klosterfest in Cismar angerichtet hätte! (Vergleiche den Bericht von Gisbert Hiller hier).

 

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Das MPS in Sierhagen – Gisbert Hiller spricht von einer Katastrophe

Das Jahr fing so gut an für Gisbert Hiller mit seinem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum MPS: Ein Besucherrekord jagte den anderen. Und dann jagte eine Katastrophe die andere: Stürme die die riesigen Sonnensegel zerfetzten, Regenflut die an die Arche Noah erinnerten und damit verbunden natürlich ausbleibende Besucherströme. Ich fand den MPS – Samstag in Sierhagen vom Wetter ganz akzeptabel – trotzdem blieben die Besucher, die sich Gisbert Hiller erhofft hatte, aus. Wer seinen Bericht lesen möchte, schaut natürlich auf seine Website und liest von Wespenstichen, reihenweise steckengebliebenen Autos (sogar der Drache daselbst ist Opfer seines Spieltriebes geworden und blieb im Schlamm stecken!) Hoffen wir, das für den Rest der Saison eine kontinuierliche Wetterbesserung eintritt – nach der Siebenschläfer Regel müsste das ab dem nächsten Wochenende so langsam der Fall sein. Ich drück die Daumen und freu mich auf Telgte. Scheiss was aufs Wetter!

Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® etabliert sich in Sierhagen

Der Ork ist los in Sierhagen! Gisbert Hiller gastiert mit seinem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum zum zweiten Mal in Sierhagen und konnte den guten Auftakt des letzten Jahres bestätigen.

Die Wetterprognosen bei Wetter.de wurden im Laufe der letzten Woche kontinuierlich besser und so hatten wir Freitag Nacht noch Regen, am Samstag aber bis auf einen kleinen Schauer am späten Nachmittag bestes Festivalwetter mit Sonnenschein und wenig Wind. Der Platz für die Camper war ziemlich aufgeweicht, wer sich ungünstig mit seinem Auto oder Wohnmobil hinstellte  musste mit dem Trecker herausgezogen werden.Ich traf mich am Freitag mit Freunden aus dem MPS Fan Forum, so standen bald 6 Zelte und 3 Pavillons unter denen es sich prima feiern ließ. Die Camp  Nachbarinn unserer Butjadinger Freunde aus dem Forum gesellte sich auch noch zu uns und es hat viel, viel Spaß gemacht. Ich hoffe wir treffen Silke aus Hohenweststedt mal wieder bei einem MPS. Samstag ging es bei bestem Wetter los mit dem MPS in Sierhagen, es waren allerdings deutlich weniger Händler auf dem Platz als im letzten Jahr. An Gruppen waren Samstag Versengold, Saor Patrol Schelmish und das Niveau vertreten.Sonntag sollte sich noch Saltatio Mortis dazugesellen. Ich habe mir mal wieder ein paar Künstlergruppen angesehenDas Duo Raftan beim MPS in Sierhagen. Was das Duo Raftan da auf der Bühne veranstaltet ist schon mehr als bemerkenswert, er haut sich Nägel in die Nase springt auf Scherben herum, legt sich auf Nagelbretter und sie futtert so ganz nebenbei eine scharfe Rasierklinge nacheinander. Wahnsinn und nicht zum Nachahmen empfohlen. Eine Überraschung für mich war die Gruppe Versengold. Nicht nur dass die mit ihren Instrumenten wahnsinnig gut umgehen konnten. Der Gitarrist “Paule das Brett” legte sich beispielsweise das Instrument auf die Schultern  und spielte dann mit der Gitarre auf dem Rücken. Am allergeilsten sind die Texte und Themen: in “Und schon wieder rollt ein Kopf” geht´s um Hinrichtungen es werden Erlebnisse mit Schankweibern besungen, Räuber und was weiß ich. Die Webseite von Versengold erreicht ihr hier. Das Nachtkonzert habe ich mir von Saor Patrol angehört. Die produzieren nämlich gerade eine Live CD und ich bin mir fast sicher, dass da auch Stücke aus Sierhagen dabei sein werden. Die Jungs von Saor Patrol legten sich mächtig ins Zeug, Steve Legget forderte das Publikum immer wieder zum mitmachen und tanzen auf. Dextro und Picus von Schelmisch unterstützen mit Dudelsack und Percussion in einigen Stücken, die Stimmung war am Kochen.

Ich habe Sandra und Robin, die wir im letzten Jahr in Sierhagen kennengelernt haben, wiedergetroffen, das war eine Überraschung als sie hinter uns her gerannt kam und fragte:”Seid ihr nicht die vom letzen Jahr oben auf der Lichtung?” Ja, waren wir und ich hab den beiden meinen neune Jahrgang Sauerkirschwein zum kosten gegeben.

Insgesamt war der Zuschauerzuspruch am Samstag ganz ordentlich. Es war nun nicht so, dass es ein tierisches Gedrängel wie in Rastede oder Hohenweststedt gegeben hätte- dafür war das Wetter zu unbeständig, aber es waren schon einige Leute auf dem Platz.

Am Sonntag morgen war ich nochmal auf dem Platz und konnte miterleben wie – zum ersten Mal seit ich bei den Markteröffnungen zuschaue – ein Becher Bier nicht vollständig in einem Zug ausgellert werden konnte. Den Regeln des Markvogts zufolge hätte er nun eigentlich alle Gäste des MPS , die aus Hamburg kamen, freihalten müssen …

So, MPS Sierhagen 2011 ist Geschichte, das Wetter hat ganz gut gehalten und ich hoffe, dass es in 2012 am selben Standort wieder ein MPS geben wir. Ich komme ganz bestimmt!

 

Das Fotoalbum findet ihr hier.

Das MPS Radio – ein Radio für das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum®

Die Fangemeinde des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® von Gisbert Hiller wächst unaufhörlich. Seit mehr als einem Jahr gibt es das MPS Fan Forum, das auch das Logo des MPS tragen darf. Seit dem vergangenen Wochenende hat das MPS Radio eröffnet – mit einer hammermäßigen Live Sendung am Freitag Abend. Ich hab die Truppe in Bahrenfeld kennengelernt, da waren sie noch das Reaktor Radio und planten schon auf “MPS Radio” umzusatteln. Hinter dem MPS Radio verbirgt sich eine total lustige Truppe, wer am Freitag die Live Sendung vom Zeltplatz mitgehört hatte, war sozusagen mitten drin in der Feierlaune. Die Musik die beim MPS Radio gespielt wird ist ein Mix aus dem, was man so auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® so hört, also Rapalje Metusa,Feuerschwanz,  Saor Patrol etc und noch einiges mehr: aus ihrer Reaktor Zeit bringen die DJ´s Gothic, Rock und  Metal Klänge mit und es macht richtig Spaß zu zuhören. Die Website ist noch nicht ganz fertig, was aber schon funktioniert ist logischerweise der Stream und der Chat. Da war am Freitag hammermäßig was los. Also wenn wir uns hier im Chat nicht sprechen, dann vielleicht beim MPS Radio?