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Monats-Archive: Oktober 2011

Faun beim Mittelalter Spectaculum im Zoo Osnabrück

Fiona Rueggeberg beim Spectaculum im Zoo Osnabrück

Um es vorweg zu sagen: Das Mittelalter Spectaculum im Zoo Osnabrück hatte nichts, aber auch gar nichts mit dem

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® des Gisbert Hiller zu tun. Und um es ebenso deutlich zu sagen: Ein Mittelalter Spectaculum war es mit Sicherheit nicht. Aber Spaß hat es gemacht – weil drei Bands und ein Gauklerduo für Spaß und Unterhaltung sorgten.

Nahe des Affenfelsens hatte der Zoo einige Verkaufsstände mit mehr oder weniger mittelalterlicher Ware hingestellt – fertig war das Spectaculum. Wäre nicht die Musik gewesen, wäre das eine Riesenenttäuschung geworden. Aber ich hatte mich bei meinen Freunden aus dem MPS Fan Forum informiert, einige kannten den Markt und so war ich gewarnt.

Immerhin habe ich das ein oder andere bekannte Gesicht gesehen und zwei gute alte Bekannte getroffen: Toby und Lars, denen ich immer wieder auf den MPS Märkten begegne, es war schön euch so unverhofft wieder zu sehen!

Zwei der Bands kannte ich noch nicht Sonor Teutonicus aus Georgsmarienhütte und Reliquiae aus Osnabrück, also beides lokale Bands. Ursus Major von Sonor Teutonicus im Zoo Osnabrück

Reliquiae waren mir eine Spur zu heftig und brachten eher harte Klänge auf die Bühne.

Sie hatten einen ganz ansehnlichen Fanclub dabei, der frenetisch ihre Sets begleitete – ich habe jeweils die letzten 15 – 20 Minuten ihrer Sets verfolgt, weil danach gleich Faun auftrat.

Der Drummer von Reliquiae muss trotz der kühlen Temperaturen am Abend ganz schön ins Schwitzen gekommen sein, er haute auf sein Schlagzeug ein, als wollte er es erschlagen. Ich habe mich unwillkürlich gefragt, welche Gedanken Rüdiger Maul von Faun bei solchen Geräuschen durch den Kopf gehen …

Sonor Teutonicus fand ich recht witzig, ich habe eine Zeitlang in 1 – 2 Sets reingehört, gefallen hat mir die Instrumentenvielfalt und die Folk Ausrichtung der Band.

Nun aber zu meinem Hauptanliegen, den Zoo zu besuchen: FAUN!

Es gab drei  Sets wovon zwei jeweils 30 Minuten und das letze Set eine Stunde dauerte. Es waren kaum Wiederholungen in den Sets dabei, Tinta, Hymn to Pan  und Rosmarin wurde zweimal gespielt, der Rest war ein Streifzug durch die Bandgeschichte.

Jedes Set war gewohnte Perfektion aus musikalischer, technischer und künstlerischer Sicht.

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