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Monatsarchive: September 2012

Elmsfeuer rockt das MPS in Borken

Anni von der Piratenband Elmsfeuer beim MPS in Borken

Da hatte Gisbert Hiller doch tatsächlich beim Saisonabschluss des MPS im Norden Deutschlands noch eine tolle Überraschung für die Fans: Mit Elmsfeuer, Die Plankensänger und Unschuldig präsentierte er gleich drei interessante Newcomerbands.

Ich war hin und weg von Elmsfeuer, tolle frische und vor allem neue Musik, die sich von den bekannten Bands, die uns immer einheizen, abhebt. Nette junge Leute, die auch musikalisch sowohl an den Instrumenten als auch in der Stimme was draufhaben. Sie hatten auch gleich eine ansehnliche Zuhörerschar und die hatten sie sich auch redlich verdient.

Das einzige Manko: Ich konnte nur eine Promo CD für vier Euro erstehen aber ich freu mich schon tierisch aufs erste Album. Da sie locker Stoff für mehr als eine Stunde Livemusik hatten, sollte die erste Scheibe doch wohl hoffentlich bald kommen.

Sie hatten auch schon ne große Fangemeinde, meine Piratenfreunde von den Schlimmen Schurken waren auch zahlreich vorhanden, der Captain war genauso schwer begeistert wie ich.

Hoffentlich sehen wir die im nächsten Jahr wieder!

Die Plankensänger haben mir auch gefallen, spielten auch eine andere Richtung als beispielsweise Metusa. Vielleicht macht Gisi ja ne Piratensparte auf?

Das Gelände ist wunderschön, über einen Bach kommt man zum Eingang, rechts ein riesengroßer See und viele Bäume und überall weitere kleine Teiche und in der Mitte wunderschöne historische Bauten. MPS Herz was willst Du mehr?

Die Campside wurde näher an das Gelände herangerückt – ein wahrer Segen für meine geschundenen Füße. Freitag Abend und Samstag Mittag war sie noch nicht besonders voll, was sich dann aber bis Sonntag morgen änderte. Von unseren Wolfstatzen war die gesamte Truppe aus Klein Reken anwesend – die hatten ja Heimspiel-  unsere niederländische Wolfstatzen Mandy und Astrid waren auch da, ferner Andreas und Savi die am Samstag zu uns gestoßen sind. Wir waren also ne recht große Truppe mit sechs Zelten. Weiterlesen

Black Pearls entern Rapalje beim MPS Remeringhausen

Black_Pearls_Rapalje_Remeringhausen_Da blieb den Zuschauern die Spucke weg: drei Bildhübsche Mädels von der Tribal Gruppe

Black Pearls aus Hannover enterten die Rapalje Bühne und zeigten, was sie drauf hatten. Und das war ne ganze Menge! Ich find Tribal ja sehr faszinierend und ich kann mir vorstellen, das man, bevor man das kann was die drei da gezeigt haben, jede Menge Muskelkater im Bauch und was weiß ich wo hinter sich hat. Diese scheinbare Leichtigkeit der Figuren, die getanzt werden, diese ungeheure Flexibilität die gezeigt wird – toll.

Black Pearls waren nicht nur am Nachmittagsset auf der Bühne von Rapalje, sie tanzten auch in der Abendveranstaltung.

Insgesamt war das Debut des MPS in Remeringhausen gelungen. The Dolmen spielten ihr letztes Nachtkonzert in diesem Jahr und ansonsten gaben sich die Ehre: Die Irrlichter, Saltatio Mortis, Rapalje, Braagas, The Moon and the Nightspirit, Saltatio Mortis und Reliquiae.

Ich bin am Freitag erst sehr spät angereist weil ich tagsüber beruflich in Schleswig Holstein zu tun hatte – und ich hatte massig Platz auf der Campside. Diese war zwar riesengroß aber es standen nur wenige Camper dort. Das ließ Schlimmes für den Besuch am Samstag erahnen. Ich habe mit meinem Bruder die Fahne unserer MPS Fan Gruppe „Die Wolfstatzen“ hochgehalten und bin dann mal Freitag nachts noch zu den Piratenkollegen von den Schlimmen Schurken gewechselt. Ich fürchte ich hab mit dem Captain bis vier Uhr Morgens über die Weltpolitik im Allgemeinen und über die Bedeutung des Mondes für die Umlaufbahn der Erde (ohne Scheiß!) diskutiert. Weiß der Geier was uns da geritten hat …

Nach dieser hochkulturellen Nacht konnte das MPS dann endlich beginnen und ich betrat ein wunderschönes Gelände. Rund um ein altes Rittergut, fernab jeglicher Zivilisation rankten sich die Heerlager und Stände, drei Bühnen waren aufgebaut und die Wege waren erfreulicherweise kurz. Mittlerweile weiß ich so kleine Spielstätten zu schätzen, ich möchte nicht wissen, wie viele Kilometer ich in Hohenlockstedt, Weeze Hohenweststedt usw. abgerissen habe, da tut ein kleines Gelände richtig gut.

Ich habe mir Sets von den Irrlichtern und – natürlich! – The Dolmen angehört und mit den Piraten an der Drachenschänke so ein Kirschzeuchs getrunken – aber nur eines, die Schlimmen Schurken heißen nämlich nicht nur so, sie sind es aus Überzeugung Smiley .

Das Wetter war prima, bestes Festivalwetter, trocken, kein Windhauch, leicht bewölkt und teilweise heiter, das war schon toll.

Ich hab natürlich jede Menge alte Bekannte getroffen unter anderem Ralf und Heike die uns entgegen unserer Planung zur Gewandungsprämierung geschleppt hatten, Ralf wurde nämlich ausgesucht und sie brauchten Unterstützung . Die Prämierung läuft eigentlich immer wie folgt ab: Eine “Jury” sucht tagsüber auf dem Platz potenzielle Besucher die eine Chance auf eine Prämierung haben. Die Kandidaten werden dem Publikum vorgestellt (böse Zungen behaupten, dass sie manchmal dem Publikum zum Fraß vorgeworfen werden), auf ein Zeichen macht das Publikum jede Menge Krach, der wird gemessen und wer am meisten Lärm geerntet hat, gewinnt. Der Erste bekommt 50 Euro in Gold, der Zweite 20 und der Dritte 10.

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Das MPS in Öjendorf–tolles Wetter und eine grandiose Show

Wilder krieger beim MPS ÖjendorfDas MPS in Öjendorf ist für mich immer der Saisonhöhepunkt – ein wunderschönes großes  Gelände,  mit vielen Bäumen und Gisbert Hiller lässt auch immer tolle Bands dort auftreten.

Dieses Jahr bin ich mit nur wenigen Wolfstatzen dort gewesen, aber unsere niederländichen Freunde Eric und Julla waren da und ich habe Evelyn aus Butjadingen abgeholt, sie hat mit ihrer Tochter Insa gezeltet, die jetzt auch ganz offizielle eine Wolfsatze ist. Auf dem Platz war ich zum größten Teil alleine unterwegs, das war zwar nicht  ganz so spaßig und war auch ursprünglich mal anders geplant aber was solls, that´s life.

Am Freitag nachdem wir uns rund um Hamburg durch die Staus gekämpft haben kamen wir abends auf der Campsite an – und hatten massig Platz. Die Campsite war nach meinem Gefühl lange nicht so gut besucht wie in den Jahren davor. Immerhin waren die Piraten von den Schlimmen Schurken da und ich fürchte, ich habe bis Samstag früh morgens bei denen verbracht. Aber irgendwann geht auch der schönste Wein zur Neige und so bin ich dann selig in meinen Schlafsack gekrabbelt. Die neue Security ist übrigens super drauf, irgendwelche Vollpfosten meinten, Gegenstände über Autos hinweg schmeißen zu müssen – und das mit einem infernalischen Geschrei. Die Security kam und innerhalb von 5 Minuten war Ruhe.

Am Samstag war schon um 11:00 Einlass ins Gelände und – es war tolles Wetter, leicht bedeckt, nicht kalt, kein Regen, kein Wind. Absolut top für ein Festival und bedauerlicherweise nicht typisch für diese Saison. Ein erster schneller Rundgang – und ich landete direkt vor der Bühne von The Dolmen wo man mittlerweile sicher sein kann, alte Bekannte zu treffen. Die Band hat ihre feste Fangemeinde.  Die Truppe fing gleich mit Whiskey in the Jar an – so kann jedes MPS für mich beginnen, diese Interpretation finde ich bis jetzt von allen ´gehörten am Besten. Richtig guter fetziger Rock und zwischendurch – einen Heiratsantrag auf der Bühne, was sofort  mit Loch Lomond belohnt wurde. Auch dies interpretieren The Dolmen für mich am.  Besten. Zwischen den (nur) drei Sets von The Dolmen habe ich bei Metusa und Versengold reingehört und mal wieder die Mädels von Mirabilia, die vor Saor Patrol  tanzen, verpasst. Eigentlich hatte ich die ganz fest auf dem Plan und wollte wieder tolle Fotos schießen – sorry Haja, aber auch am Sonntag war ich schon auf der Autobahn als ihr aufgetreten seid. Vielleicht kann ich euch besuchen wenn ich mal wieder in Berlin bin.

Vor dem Omnia Konzert habe ich dann noch meinen Fotoapparat zum Zelt gebracht, eine wilde Schlacht mit drei Jungs mit Holzschwertern ausgefochten um mich dann wieder auf den Platz zu begeben.

Tja und da habe ich mich dann direkt vor der Saor Patrol Bühne zum Volldeppen gemacht, und das kam so:

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