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Monatsarchive: Dezember 2012

Heerlager unter leichtem Beschuss beim MPS

Rotschas Söldnerhaufen ist regelmässig beim MPS dabeiNun geraten die Heerlager unter leichten Blidenbeschuß beim MPS.

Gisbert Hiller hat das neue Konzept für das MPS Remeringhausen vorgestellt, in dem die Heerlager eine größere Rolle spielen sollen als zuvor.  Da wird ein Bogenschiesswettbewerb organisiert, da wird Schauprangerstehen angeboten und einiges mehr. Das alles soll mit Hilfe der Heerlager organisiert werden. Ein gutes Konzept , finde ich.

Trotzdem wird in Facebook eine Diskussion über die Heerlager geführt . Da gibt es Kommentare wie “die wollen nur das Eintrittsgeld sparen” oder “ das sind Sauflager” oder es wird moniert, dass die Heerlager Umzäunungen bauen und die Besucher nicht ins Lager lassen. Das mag sicher in dem einem oder anderem Fall stimmen – aber eine Medaille hat immer zwei Seiten.

Zunächst einmal sorgen die Heerlager für eine kostengünstige “mittelalterliche” Stimmung. Kein Marktbetreiberkommt gänzlich ohne Heerlager aus.

Ach ja, apropos mittelalterliche Stimmung, ein Wort an unsere Reenactment Fanatiker, die am liebsten das Wort “mittelalterlich” aus dem MPS Namen per Gesetz herausstreichen lassen wollen, weil diese Veranstaltung ja angeblich rein gar nix mit dem Mittelalter zu tun hat: Mir ist nicht bekannt, das, bis auf die zahlreichen Heerzüge, die Menschen des Mittelalters in der Hauptsache in Zelten lebten …

Zurück zur Heerlagerdiskussion. Sicher wird man auch als Heerlagermitglied nicht den Genüssen der Schänken, der zahlreichen Metstände ständig widerstehen können. Und es mag ja auch sein das man dann ein wenig zu viel davon nimmt und morgens den Besuchermassen nicht besonders aufgeschlossen ist. Es mag durchaus sein, dass es auch das eine oder andere Sauflager gibt, wo das ganze Lager dem Alkoholgenuss verfallen ist. Weiterlesen

Das wird das MPS 2013

MPS Remeringhausen

Das MPS wird in 2013 ein neues Gesicht erhalten – und dieses Gesicht wird geprägt sein vom Zwang, wirtschaftlicher aufzutreten und das unternehmerische Risiko zu minimieren.

Zwänge, die ich durch meinem Beruf recht gut nachvollziehen kann und hier wie dort die Frage aufwirft: Wie schaffe ich es, trotzdem für meine Kunden attraktiv zu bleiben?

Zunächst einmal hat Gisbert Hiller seinen Fans  zu Weihnachten etwas geschenkt, was typisch für den Veranstalter des  MPS ist: Freikarten!

Gisbert Hiller hat schon immer ohne zu zögern, freigiebig freien Eintritt für die nicht so von der Sonne beschienenen Menschen gewährt, die sich einen Eintritt für das MPS nicht leisten konnten. 2000 Karten verspricht er der Fangemeinde, frei für diejenigen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Unbürokratisch eine Mail an bueroorga@spectaculum.de mit Begründung, warum man freien Eintritt benötigt, beschreiben dass man zurzeit in Schwierigkeiten steckt, schon bekommt man ein Berechtigungsschreiben, das man an der Kasse des Wunschveranstaltungsortes vorzeigt und der kostenfreie Eintritt ist gewährt. Weiterlesen

Weihnachtsgeschenke für den MPS Fan?

Gisbert Hiller als WeihnachtsmannDas Jahr 2012 war für den MPS Fan wahrlich kein leichtes Jahr. Eine nie dagewesene  Anzahl von Veranstaltungen ist buchstäblich ins Wasser gefallen und hat für den Veranstalter Gisbert Hiller Besucherschwund und damit geringere Einnahmen bei gleichzeitig erhöhten Kosten bedeutet.

Hiller musste unternehmerisch reagieren und erhob mitten in der Saison Gebühren fürs Zelten, strich die kostenlosen Stromversorgung und kündigte für 2013 ein drastisch verändertes Programm an. Gleichzeitig gab er die Organisation des Lichtermarktes in Telgte ab und übergab sie auch in die unternehmerische Verantwortung des Marktmeisters Tom und des Fladen Laden Besitzers Dirk, die unter dem Namen DITO GmbH firmieren.

Schließlich gab es auch noch Ärger in Singen, der Gesundheitszustand des Veranstalters wurde bedenklich und man musste befürchten, dass er sich ganz zurückziehen muss.

Aber Gisi Hiller ist noch nicht für den Ruhestand bereit. Kaum aus der Kur,  klapperte er wieder sämtliche Autobahnen der Republik ab um die Termine 2013 und in den folgenden Jahren zu besprechen.

Und nebenbei fiel ihm ein, das er mehrere Weihnachtsmärkte organisieren könnte, und zwar in ganz Deutschland. Diese sollen dann unter dem Namen “Feuer- und Lichterzauber” auftreten, wie er auf seiner Website verkündet.

Das klingt ja alles sehr verheißend, hoffen wir mal, das er sich damit nicht seine eigene Konkurrenzveranstaltung aufbaut- die Veranstaltungsorte müssten soweit auseinanderliegen, dass sie sich nicht gegenseitig die Besucher wegnehmen.

Um die Spannung noch zu erhöhen, hat Gisbert Hiller Weihnachtsgeschenke für die MPS Fans angekündigt: Heiligabend und am ersten und zweiten Weihnachtstag will er die Geschenke bekanntgeben, und zwar bei Facebook.

Ich hab da schon ne Ahnung, will mich aber nicht in Spekulationen (kommt das eigentlich von Spekulatius?) stürzen. Warten wir die Bescherung ab!

Der Schlachtezauber der Fogelvreien in Bremen

Schlachtezauber der Fogelvreien in Bremen 2012

Zu Weihnachten organisiert der Verein der Fogelvreien traditionell den Schlachte Zauber an der Schlachte in Bremen. Für all die Unwissenden: Schlachte hat nix mit abschlachten zu tun (obwohl an diesem historischen Ort sicher der ein oder andere Überfall der Wikinger stattgefunden hat) sondern kommt aus dem niederdeutschen “Slagte”, was das Einschlagen der Pfähle für die Uferbefestigung meint.

Es war also früher eine Hafenanlage und ist heute eine wunderschöne Gastronomiemeile am Weserufer.

Ich habe den Schlachtezauber zum zweiten Mal besucht  und erst an diesem Wochenende Mr. Hurley und die Pulveraffen sehen und hören können – ein Genuss.

Die Band war ja auch schon in diesem Jahr auf dem MPS vertreten , leider hatte ich keine Gelegenheit sie dort zu sehen.

Fogelvrei organisiert ja nicht nur diesen Markt sondern ist unter anderem an den Burgmannentagen zu Vechta, am Marktspektakel in Rotenburg / Wümme oder auch in Hoya aktiv und hat früher einmal zusammen mit Gisbert Hiller das Mittelalter Spectaculum, dem Vorläufer des MPS organisiert. Ich werde demnächst mal ein paar historische Aufnahmen einstellen …Heisser Met und gute Laune beim Schlachtezauber

Der Markt war extrem gut besucht und schon am Nachmittag drängelten sich die Massen. Ich habe – zugegebenermaßen – einige heiße Gewürzmet an der Schänke genossen und trotz der Besuchermassen war die Crew der Fogelvreien immer fix bei der Hand und äusserst gut gelaunt. Das habe ich beim Lichtermarkt in Telgte leider nicht ganz so erlebt.

Die Stimmung war ganz einfach unglaublich dort. Kostprobe gefällig? Kunde.”Zwei Bier bitte!” Bedienung (schreit nach hinten zum Zapfhahn): “Zwei lecker Bier auf Steuerbord, aber zackig” oder: Kundin: “ Guten Tag, einen heißen Kakao bitte!” Bedienung: “Solche Schweinereien haben wir hier nicht, da müssen Sie dort drüben hingehen”. Köstliche Gesprächsfetzen.

Oder die verdutzten Gesichter (inklusiv mein eigenes): die Bedienung schreit: “Gewerkschaftspause!” Keiner wird mehr bedient und die Crew gießt sich erst mal was heißes hinter die Binde! Als sie fertig getrunken haben, schreit die nette Blondine hinter der Theke: “Und nun an den Zapfhahn ihr faulen Hunde!” Toll. Weiterlesen

Taverna Cerritus feiert mit Metusa und Pestilenzia Geburtstag

Michel der Bader und Madame Zora von PestilenziaSechs Jahre ist die Taverna Cerritus mittlerweile alt und es wurde kräftig im Bambi Galore  gefeiert.

Da ich keine Tickets im Vorverkauf organisiert hatte (es war lange Zeit unklar, ob ich komme), war ich schon um kurz nach sieben an der Abendkasse – und es hat geklappt.

Das Bambi Galore war später gut gefüllt, aber ich glaube es war nicht ausverkauft. Ich hatte ja schon im letzten Jahr das Vergnügen, im Dezember dort zu sein und Metusa zu erleben, vielleicht wird ja gerade eine Dezember Tradition für Metusa ins Leben gerufen.

Viele der Gäste waren gewandet, die Stimmung war bestens. Ich muss gestehen, ich war ein wenig misstrauisch was Pestilenzia betraf.

“Kraftvolle Mittelaltermusik aus Deutschland” wurde auf der Homepage der Taverna Cerritus angekündigt. Damit verbinde ich meistens Bands, die so in Richtung Saltatio Mortis gehen, diese schlecht imitieren oder solche, die außer Lärm auf dem Dudelsack nix zustande kriegen.

Weit gefehlt bei Pestilenzia! Kraftvolle und tolle Stimmen, geschickt eingesetzt, sehr rockig, sehr fetzig, gute Choreographie. Die haben mir extrem gut gefallen, obwohl harter, schneller Mittelalterrock nicht so ganz mein Geschmack ist, aber diese ausdrucksstarken Gesichter und das Einbinden des Publikums in die Show – das hat Spaß gemacht.

Besonders gefallen hat mir die Interpretation von “Tri Martolod”, ein bretonisches Stück das schnell und fetzig rübergebracht wurde.

Toll war die Vorstellung der Band am Schluss, nicht einfach nach dem Muster “ An der Gitarre unser …” nö, sie haben sich ein lustiges Stück ausgedacht, rothaarige Perücken aufgesetzt und dann in vorgestellt, wer denn da mit roten Haaren auf der Bühne steht. Sehr originell und schön anzuhören!

Ich hab jede Menge Freunde getroffen, erstaunlicherweise waren Detelef und Steffie von Rapaljefan.de nicht bei Rapalje sondern in Hamburg bei Metusa.

Aber das lag wohl auch an der Entfernung, die sind nämlich irgendwo in oder bei Rotterdam aufgetreten. Und Metusa ist natürlich auch ein klasse Ersatz.

Schöne Grüße auch nochmal  an Michael Meister und seiner Frau, sie hatte ihm wohl nen Clown zum Frühstück serviert, er machte nur Schabernack mit seiner Kamera.  Jedenfalls können wir uns sowohl auf die Fotos von Michael als auch auf die von Detlef freuen, sie können ja was an der Kamera.

Nach dem fantastischen Set von Pestilenzia steppte erst einmal McRogan zu den Klängen von Rapalje und danach kamen sie dann endlich: Metusa!

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Es weihnachtet auf dem MPS Gelände in Telgte

Maceal von Rapalje als "Zwarte Piet"Kalt war es, bunt und vor allem festlich erleuchtet!

Das MPS mutiert im Dezember zum Weihnachtsmarkt und bietet jede Menge stimmungsvolle Beleuchtung, weihnachtliche Stände, köstliche heiße Getränke und  Livemusik von beliebten MPS Bands.

Ich habe es bisher nie geschafft, zum Markt zu fahren und war dementsprechend gespannt auf das erste Mal.

Wie der geneigte Leser vielleicht weiß, wird der Weihnachtsmarkt in Telgte eigentlich gar nicht vom MPS Veranstalter Gisbert Hiller organisiert und durchgeführt sondern vom Marktmeister Tom Rusdorf und vom Betreiber des Fladen Laden Dirk.

Gisbert Hiller unterstützt mit Rat und Tat, ich habe ihn auch gutgelaunt an einer der Theken gesehen und kurz mit ihm gesprochen, es geht ihm wieder bestens, sagt er.

Gesundheitliche Gründe und die absolute Megakatastrophe in Bezug auf das Wetter des letzten Weihnachtsmarktes haben ihn dazu bewogen, die Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes abzugeben.  Tja und ich muss sagen:  Am Samstag war es rappeldickevoll auf dem Weihnachtsmarkt, Tom und Dirk durften wohl zufrieden sein.

Das Wetter spielte mit – es war kalt aber weitgehend trocken und die Theken konnten die Massen an Besuchern kaum meistern. Das war aber das einzige Manko das mir aufgefallen ist.

Auf diese Anzahl von Besuchern war die Besetzung der Theken nicht eingerichtet und man musste am Samstag Abend extremst lange warten, bis man bestellen konnte oder den Pfand für die Trinkbecher zurückbekam. Immerhin wurde gegebenenfalls brav darauf hingewiesen, wenn das gewünschte Heißgetränk mehr ein Lauwarmgetränk war – schließlich braucht so ein Kessel voller Punsch ja auch eine gewisse Zeit um heiß zu werden.

Der Start am Freitag Nachmittag war klasse, wir hatten mit ein paar von unseren Freunden von den Wolfstatzen  eine Ferienwohnung bezogen, die wir schlauerweise schon im letzten Jahr gebucht hatten und sich direkt am Gelände befand. Unternehmungslustig betraten wir den Markt – am Freitag war der Eintritt frei, am Samstag zeigten wir unsere Jahreskarten vor und brauchten auch nicht bezahlen – und sahen Dominik von Metusa – an der Theke.  Schön dick verpackt, mit einem weihnachtlichen Elchgeweih auf dem Kopf (oder was immer das auch darstellen sollte) und offensichtlich gut gelaunt. Seine gute Laune  steigerte sich noch, musste Metusa doch für Rapalje einspringen, die aufgrund eines geplatzten Reifens und der daraus resultierten zerstörten Felge später nachkamen. Das Prachtstück wurde auch ausgestellt… Ich kenne übrigens keine andere Band, die ihren fahrbaren Untersatz so oft zerlegt wie Rapalje. Von komplett zersägten Motor bis zum Reifen ist, glaub ich, alles dabei gewesen in den letzten drei Jahren …

Die Bands waren trotz der Kälte super drauf und es hat richtig Spaß gemacht ihnen zu zu hören oder vielmehr auch zu zu sehen. Dominik von Metusa ist ja bekannt – oder sollte ich berüchtigt  sagen? – dafür, spontan zur Verwirrung unter seinen Bandkolleginnen und –kollegen zu sorgen indem er mal wieder ganz spontan neue Liedtexte erfindet. Aber Männer mit Bärten zur Melodie von Oh Du Fröhliche zu singen war echt schon toll! Weiterlesen