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Die Hitzeschlacht beim MPS in Bückeburg

Das MPS präsentierte sich am ersten Bückeburg – Wochenende als wahre Hitzeschlacht: Temperaturen am Samstag um die 38° Celsius forderten von Besuchern und Künstlern so einigesan Durchhaltevermögen. Trotzdem war Anja von Metusaes mal wieder ein Riesenspaß – ich suchte wo immer es ging Schatten auf und bediente mich oft an den Rasenspreng- und Sprinkleranlagen, die Gisbert Hiller überall aufgestellt hatte.  Diese Erfrischung half gut über die Hitze weg – mein Landsknechtgewand habe ich mehrfach durchnässt und in weniger als 15 Minuten war es wieder trocken. Die Hitze tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Bückeburg ist ja immer etwas Besonderes für mich, aber diesmal hatte ich den Eindruck, dass die Leute noch hungriger auf Spaß und mitmachen waren.  Metusa hat ein supergeiles Konzert hingelegt – die Menge tobte und das übertrug sich natürlich auch auf die jungen Musiker, sie machten eine Riesenshow. Nach Sonnenuntergang habe ich mir – wie immer – Rapalje und Saor Patrol angesehen, beide Gruppen habe ich die gesamte Woche nach Bückeburg I nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Ich habe keine Ahnung, wie oft ich mir die CDs reingezogen habe. Natürlich kamen auch die Freunde von Saltatio Mortis, Duivelspack, Streuner, Vermaledeyt und Capud Draconis ebenfalls auf ihre Kosten. Schade, dass ich nicht alle sehen – und vor allem hören konnte, aber ich kann mich leider nicht zweiteilen. Faszinierend war das Bruchenballturnier. Bei 38° Celsius ohne Schatten um den Bruchenball zu kämpfen  benötigt schon einen gewissen, sagen wir mal Enthusiasmus. Die Mädels und Jungs haben ihre Sache toll gemacht, es hat mal wieder richtig

Spaß gemacht zuzuschauen und vor allem die Mädels haben bis zu Äußersten gekämpft.
Weil ich öfter mal eine Schattenpause benötigte, habe ich auch bei der einen oder anderen Kinderveranstaltung zugeschaut. Ich find´s Klasse wie die Künstler auf die Kleinen zugehen und sie in ihr Programm einbauen. Das macht auch als Erwachsener Spaß zuzuschauen.

Mit Freude habe ich festgestellt, dass einige Landsknechte unterwegs waren, richtig tolle Kostüme wurden da aufgetragen. Ich glaube, an meinem muss ich noch ein bisschen basteln.  Die Nachtshow war einzigartig – bei dieser Hitze eine Feuershow dieser Qualität abzuliefern ist eine grandiose Leistung. Riesige Feuerfontänen, überraschende Effekte, ein Wahnsinnsfeuerwerk – Herz was willst Du mehr?

Um 0:02 betrat Gisbert Hiller dann die Bühne und beendete die Show – nicht weil er wollte, sonder weil er musste. Die Genehmigung zum systematischen Krachmachen ging leider nur bis 0:00 Uhr und jeder hatte Verständnis dafür, dass nun der offizielle Teil der Veranstaltung zu Ende war. Was natürlich nicht bedeutete, dass die Party nicht weiterging. Sowohl auf dem MPS Gelände als auch auf dem Parkplatz, wo viele Besucher ihre Zelte aufgeschlagen hatten, wurde weiter gefeiert. Schade, dass ich am nächsten Wochenende nur den Sonntag mitnehmen kann – aber darauf freue ich mich doppelt!  Klick hier um das Fotoalbum anzuzeigen

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