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Eine Riesenparty zum Geburtstag–Das MPS feiert in der Westfalenhalle

Versengold bei der MPS Party in Dortmund

Das war eine Riesenparty zum 20 jährigen Jubiläum des MPS und zu Gisis Geburtstag, die da in der Westfalenhalle zu Dortmund gefeiert wurde – und ich habe jeden Moment genossen. Jede Menge bekannte Gesichter hab ich gesehen, einige alte Freunde wiedergetroffen und wunderbare Musik gehört.

Der Auftakt wurde von Versengold gemacht, gleich gefolgt von Metusa und alle Bands haben sich mächtig ins Zeug  gelegt.

Womit nahezu jede Band – außer Fiddlers Green und SaMo –  mehr oder weniger zu kämpfen hatte, war die Größe der Bühne – locker mal so 15 Meter – und die Masse des Publikum. Ich schätze so 4000 – 5000 Besucher waren da und die meisten hielten sich im Innenraum auf.

Wenn man es gewohnt ist, auf kleineren Bühnen vor vielleicht mal 200 Zuhörern zu spielen, kann einen das schon mal aus der Ruhe bringen.

Die Bands hatten nur knappe Zeiten – von 30 Minuten bis zu einer Stunde, je nach Band, und jeder hat sich dran gehalten. Ich hätte ja geglaubt, dass der Spielplan spätestens nach Rapalje nicht mehr stimmt, aber alle waren sehr diszipliniert und die Zeiten wurden exakt eingehalten.

Weil ich keine Lust hatte, meine große Kamera mitzunehmen, gibt`s leider keine Bilder. Die wenigen, die ich gemacht habe, haben auf der kleinen Kompaktkamera, die ich dabei hatte, eine zu schlechte Qualität. Später habe ich dann mit dem Handy aufgenommen – leider habe ich das aber entweder in der Westfalenhalle oder aber im Taxi verloren oder es wurde geklaut. Ich hoffe, ich krieg es wieder. Wer also ein Samsung Galaxy SII gefunden hat – es wäre nett, wenn ich es wiederkriegen könnte.

Vor der Halle gab es einen kleinen Markt, der gut bestückt war – Klamotten, Schmuck, Waffen und natürlich Essen und Trinken alles war dabei.

Allerdings war die Musik in der Halle zu gut als das ich dort längere Zeit zugebracht hätte – obwohl auf einer kleinen Bühne durchaus auch Musikalisches geboten wurde.

Beim Eintritt in die Halle wurde man kontrolliert – Getränke und scharfe oder spitze Waffen waren verboten. Allerdings habe ich später in der Halle durchaus spitze Waffen gesehen, allzu pedantisch wurde die Gefährlichkeit der Waffen  denn wohl doch nicht geprüft.

Außer den Merchandiseständen der Bands waren in der Westfalenhalle keine mittelalterlichen Stände aufgebaut. Neben der vom Betreiber der Westfalenhalle angebotenen Speise und Getränkeauswahl gab es an Gisis Verkaufsständen MPS Getränke, die leicht teurer waren als im Vorjahr.

Ich hab keine Ahnung, ob das nun der Westfalenhalle geschuldet war oder ob dies die neuen Saisonpreise sind.

Zur Ruhe kam man nicht, der Bühnenumbau dauerte maximal 15 Minuten und das klappte auch immer in diese Zeit. Eine tolle technische und logistische Leistung! Feuerschwanz, Mr. Hurley und Omnia traten nacheinander sogar ohne großartigen Bühnenumbau auf. Omnia baute während des Auftritts von Mr. Hurley auf, was ich ein wenig störend fand.

Den Sound fand ich bei allen Gruppen nicht ganz optimal, ab und an blieb kurz ein Mikro weg, man hörte die Drums zu sehr, bei Omnia ging Jennys Stimme ziemlich unter.

Ich hatte ein wenig Befürchtungen, dass Faun einen Großteil aus dem neuen Album spielt – das gefällt mir persönlich nämlich nicht so sehr – aber diese Befürchtung war unbegründet. Im Gegenteil,  sie brachten neu interpretierte alte Stücke auf die Bühne und das klang wirklich super.

Von den Bands, die ich gesehen habe, sind besonders drei zu nennen, die eine großartige Performance auf der riesigen Bühne hingelegt haben. Das waren Fiddlers Green, Omnia und Saltatio Mortis. Letztere entfachten ein wahres Feuerwerk auf der Bühne und nutzten jeden Quadratzentimeter der Bühne aus. Auch als nicht – SaMo Fan muss ich neidlos anerkennen: das haben sie wirklich drauf.

Tja, und dann habe doch tatsächlich ein Interview verpatzt. Ich habe mir extra für meine Leserschaft ein leistungsfähiges Aufnahmegerät für Interviews gekauft und wollte heute ein Toninterview von Mr. Hurley und den Pulveraffen präsentieren – leider habe ich wohl die falschen Knöpfe gedrückt, die Aufnahme ist nichts geworden. Sorry an meine Leser, Sorry an Mr. Hurley, ich hoffe ich kann das nachholen.

Jau, und dann machte ich leider schlapp, der lange Tag forderte seinen Tribut und wir sind schon um 1:15 ins Hotel. Also kein Saor Patrol Auftritt und auch nicht The Dolmen.

So, nun freu ich mich auf meinen persönlichen MPS Auftakt in Weeze. Trinken wir zusammen ein Odins?

3 Antworten auf Eine Riesenparty zum Geburtstag–Das MPS feiert in der Westfalenhalle

  • amdaro sagt:

    der Fairness halber muss man ergänzen, das nicht der gute Tom schlapp gemacht hat, sondern ich einen bösen Migräneanfall beim Auftritt vom Niveau hatte (was aber ehrlich und garantiert nicht an den Jungs lag) und mich die wirklich fantastische Beleuchtung fast umgebracht hat. Mein Brüderlein wollte mich nicht mit dem Taxi (und dem Beherrscher der Kutsche)
    allein fahren lassen (was für mich immer noch Schwachsinn ist) und so verpassten wir unseren geplanten Dolmen Höhepunkt, was mich wirklich schmerzt.
    Es war eine super organisierte Veranstaltung und es gibt nix zu meckern. Ich weiß nicht, wie Gisi da wirtschaftlich herausgekommen ist, aber so etwas als Saisoneinstimmung ist kaum zu übertreffen. Wer nicht da war, hat echt was verpasst.

    • Yarvala sagt:

      Ja, ich wusste vorher schon, dass ich etwas verpassen werde und habe mich doch ein wenig geärgert, dass ich nicht mit konnte. Noch mehr habe ich mich geärgert, als ich erfuhr, dass ich am Sonntag nicht arbeiten musste…. Ich hätte also doch dabei sein können 🙁

  • Thomas sagt:

    Es war die reine Freude 🙂

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