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Es weihnachtet auf dem MPS Gelände in Telgte

Maceal von Rapalje als "Zwarte Piet"Kalt war es, bunt und vor allem festlich erleuchtet!

Das MPS mutiert im Dezember zum Weihnachtsmarkt und bietet jede Menge stimmungsvolle Beleuchtung, weihnachtliche Stände, köstliche heiße Getränke und  Livemusik von beliebten MPS Bands.

Ich habe es bisher nie geschafft, zum Markt zu fahren und war dementsprechend gespannt auf das erste Mal.

Wie der geneigte Leser vielleicht weiß, wird der Weihnachtsmarkt in Telgte eigentlich gar nicht vom MPS Veranstalter Gisbert Hiller organisiert und durchgeführt sondern vom Marktmeister Tom Rusdorf und vom Betreiber des Fladen Laden Dirk.

Gisbert Hiller unterstützt mit Rat und Tat, ich habe ihn auch gutgelaunt an einer der Theken gesehen und kurz mit ihm gesprochen, es geht ihm wieder bestens, sagt er.

Gesundheitliche Gründe und die absolute Megakatastrophe in Bezug auf das Wetter des letzten Weihnachtsmarktes haben ihn dazu bewogen, die Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes abzugeben.  Tja und ich muss sagen:  Am Samstag war es rappeldickevoll auf dem Weihnachtsmarkt, Tom und Dirk durften wohl zufrieden sein.

Das Wetter spielte mit – es war kalt aber weitgehend trocken und die Theken konnten die Massen an Besuchern kaum meistern. Das war aber das einzige Manko das mir aufgefallen ist.

Auf diese Anzahl von Besuchern war die Besetzung der Theken nicht eingerichtet und man musste am Samstag Abend extremst lange warten, bis man bestellen konnte oder den Pfand für die Trinkbecher zurückbekam. Immerhin wurde gegebenenfalls brav darauf hingewiesen, wenn das gewünschte Heißgetränk mehr ein Lauwarmgetränk war – schließlich braucht so ein Kessel voller Punsch ja auch eine gewisse Zeit um heiß zu werden.

Der Start am Freitag Nachmittag war klasse, wir hatten mit ein paar von unseren Freunden von den Wolfstatzen  eine Ferienwohnung bezogen, die wir schlauerweise schon im letzten Jahr gebucht hatten und sich direkt am Gelände befand. Unternehmungslustig betraten wir den Markt – am Freitag war der Eintritt frei, am Samstag zeigten wir unsere Jahreskarten vor und brauchten auch nicht bezahlen – und sahen Dominik von Metusa – an der Theke.  Schön dick verpackt, mit einem weihnachtlichen Elchgeweih auf dem Kopf (oder was immer das auch darstellen sollte) und offensichtlich gut gelaunt. Seine gute Laune  steigerte sich noch, musste Metusa doch für Rapalje einspringen, die aufgrund eines geplatzten Reifens und der daraus resultierten zerstörten Felge später nachkamen. Das Prachtstück wurde auch ausgestellt… Ich kenne übrigens keine andere Band, die ihren fahrbaren Untersatz so oft zerlegt wie Rapalje. Von komplett zersägten Motor bis zum Reifen ist, glaub ich, alles dabei gewesen in den letzten drei Jahren …

Die Bands waren trotz der Kälte super drauf und es hat richtig Spaß gemacht ihnen zu zu hören oder vielmehr auch zu zu sehen. Dominik von Metusa ist ja bekannt – oder sollte ich berüchtigt  sagen? – dafür, spontan zur Verwirrung unter seinen Bandkolleginnen und –kollegen zu sorgen indem er mal wieder ganz spontan neue Liedtexte erfindet. Aber Männer mit Bärten zur Melodie von Oh Du Fröhliche zu singen war echt schon toll!

Rapalje aus den Niederlanden haben auch gleich den Schwarzen Piet auf die Bühne gestellt, und dies gleich zweimal, Dominik und Maceal sahen einfach Klasse in den Kostümen aus.

Bruder Rectus verteilte kleine Geschenke unter den Besuchern, nicht ohne sie noch so ganz nebenbei mit ein paar Anzüglichkeiten zu bedenken und vor den Bühnen trafen sich die Leute, die man von zahlreichen MPS Veranstaltungen her kennt. Die Meinung war einmütig: Die Zeit zwischen den Saisons ist eindeutig zu kurz und man freut sich schon unbändig auf die Jubiläumsfeier in Dortmund.

Toll fand ich die stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Markt, überall gab es Lichter, der Boden war dick mit Mulch ausgelegt, Lagerfeuer zum Aufwärmen wurden unterhalten und weil es ja schon früh dunkel wird wirkte das alles schön weihnachtlich. Für die Kleinen war bestens gesorgt, es gab einen Märchenerzähler, der Nikolaus machte eine Bescherung, Bruder Rectus flitzte über den Platz und beschäftige sich auf die ihm eigene Art mit groß und Klein und außerdem gab es wieder das Ritterturnier mit und für die Kleinen. Ich hab jede Menge Kinderfotos in meinem Fotoalbum, ich finde diese staunenden Gesichter einfach unwiderstehlich.

Der Parkplatz war direkt neben dem Gelände, Wohnwagen und Zelte waren auch zugelassen. Irgendjemand berichtete mir, das er tatsächlich zwei Zelte gesehen hätte. Respekt!

Es waren zwei schöne Tage in Telgte und ich überlege, ob ich noch mal auf einen Tag herkomme. Allerdings nicht nächste Woche, da spielt Metusa in der Taverna Cerritus i Hamburg. Da muss ich natürlich hin, schon allein aus dem Grund, noch einmal Chris zu sehen, der die Band ja verlassen wird.

Das Fotoalbum vom Markt findet ihr wie immer hier.

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