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Gisbert Hiller zieht die Jahresbilanz für das MPS® 2010

2010 war nach Angaben des Betreibers des MPS® ein wirtschaftliches Fiasko.  In seinem Jahresrückblick betrachtet Gisbert Hiller jede Veranstaltung des Jahres und man erlebt förmlich das Auf und Ab der Wetterkapriolen mit. Auch wenn er nach meinem Geschmack zu häufig das teure Programm des MPS® hervorhebt – wer in Sierhagen, Telgte, Bückeburg I und Bahrenfeld dabei war, kann nachvollziehen , was das Wetter an Besucherschwund ausgemacht hat. Ich selbst war beim Weihnachtsmarkt und in Süddeutschland nicht dabei, aber die Berichte auf der Seite des MPS sowie die Berichte befreundeter Fans auf dem MPS Fan Forum lassen schon erahnen, dass das Wetter viele Besucher davon abgehalten hat, den Markt zu besuchen.

Die Konsequenz, die Gisbert Hiller für 2011 zieht, ist nachvollziehbar: Man kann mit einer Erhöhung der Eintrittspreise und einer Verringerung der Qualität des Beiprogramms rechnen. Die Live Bands sollen nicht beschnitten werden (also nach meinem Dafürhalten könnten wir eigentlich auf “Das Niveau” verzichten …) aber bei den Gauklern soll reduziert werden und die Kosten werden auch auf die Standbetreiber umgelegt. Eine gute Nachricht: Die Jahreskarten bleiben für 2011 im Preis konstant und liegen bei 67 Euro – wenn man bis spätestens 15.4.2011 bestellt. Das rechnet sich locker, wenn man an nur 3 Wochenenden das MPS® besucht. Eine Erhöhung der Tageseintrittspreise von bis zu 3 Euro halte ich für absolut akzeptabel, wenn man das Preis – Leistungsverhältnis anderer Veranstalter vergleicht, ist dieses beim MPS® unschlagbar. Für ein Rapalje Konzert habe ich bei einem Privatveranstalter alleine für einen Abend 13 Euro bezahlt, auf dem MPS höre ich Rapalje, Saltatio, Duivelspack und wie sie alle heißen an einem Wochenende 6 – 8 mal und mehr für unter 20 Euro den Tag.

Hoffen wir, dass 2011 durchgehend 25 Grad an den Wochenenden für das MPS® bereithält. Ich werde meinen Bruder, den Wikinger, bitten, bei seinen germanischen Göttern ein gutes Wort für das Wetter einzulegen. War es nicht Thor, der das Wetter  besorgt?

Den Originalartikel von Gisbert Hiller lest ihr hier.

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