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MPS in Köln – die Himmelsschleusen öffneten sich

… und tausende Menschen ließen sich den Spaß nicht verderben.  Zunächst einmal aber eine schlechte Nachricht: ich habe keine Fotos vom MPS am Fühlinger See geschossen. Ich wollte eigentlich am Sonntag fotografieren aber am Samstag war ich so eingesaut und als ich Sonntag morgen in einen verregneten Himmel blickte,  wollte ich mir nicht auch noch die letzten trockenen Klamotten versauen und so bin ich nicht mehr auf den Platz gefahren. Das MPS Gelände am Fühlinger See ist das schönste, was ich bisher kennen gelernt habe. Ein sehr weitläufiger Park  um  eine wunderschöne Wasserlandschaft und im See gingen zahlreiche MPS Gäste auch baden. Der Auftakt begann bei super Wetter, strahlender Sonnenschein, warm, Herz was willst Du mehr. Da meine Begleiterin bei den Wilden Gesellen, dem Fan Club der Streuner beheimatet ist, haben wir uns zuerst ein Streuner Set angehört. Das war wie üblich super gespielt, die Leute machten mit, die Band war gut drauf und es machte mächtig Spaß zuzuhören. Insgesamt hatte Gisbert Hiller Duivelspack, Streuner, Omnia, Faun, Saltatio Mortis, Feuerschwanz, Ignis Fatuu, Saor Patrol und Das Niveau geladen. Wem da was fehlte dem war wirklich nicht mehr zu helfen. Obwohl es keine Campsite gab war des Festival gut besucht, der Platz war gut voll als der erste heftigere Schauer niederging. Naja, der war kurz und man konnte ihm gut entgehen. Übrigens hatte Saltatio Mortis, die gerade beim Einsetzen des Schauers am Set waren,  ein Dejà Vu: Kurz nach Einsetzen des Schauers machte es BUMM und schon spielte SaMo unplugged.  War das nicht im letzten Jahr genauso?  Die zogen also zur Schänke – wenn schon unplugged dann richtig – kümmerten sich nicht um den Schauer und bespielten ihre Fans. Respekt Jungs! Was dann aber am späteren Nachmittag niederging hab ich auf einem MPS noch nie erlebt. Wahre Sturzbäche prasselten nieder und verwandelten den Platz binnen kurzen in eine Schlammwüste. Meiner Begleitung hat´s denn wohl so gut gefallen dass sie sich der Länge nach in den Schlamm legte. Schade um die Klamotten, sie hat´s aber mit Humor genommen. Omnia hat ihre brandneue Scheibe “Live on Earth 2012” mitgebracht, und bis zu diesem Moment habe ich sie schon viermal gehört. Einfach Klasse!  Man höre und staune: Ich habe NICHT das Faun Abendkonzert gehört sondern habe mir tatsächlich SaMo angesehen. Die Elektronik der Band war wieder in Ordnung gebracht worden und sie spielten ein fetziges Konzert. Aufgefallen sind mir zwei Mädels die sich offenbar bewusst die größte Pfütze vor der Bühne zum Tanzen ausgesucht hatte.  Dies hatte den Vorteil dass sie richtig Platz zum tanzen hatten (keiner wollte da stehen)  und es war bestimmt auch ein ganz besonderes Gefühl.  Ich habe dann noch die Reste des Streuner Nachtkonzerts und das gesamte Saor Patrol Nachtkonzert mitbekommen um dann – völlig verschlammt – gegen 0:20 das Gelände zu verlassen. Es war mal wieder denkwürdig! Sehen wir uns in Telgte?

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