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Rapalje in der Lagerhalle in Osnabrück

Es war schon vertrackt – 1 Monat vor dem Auftritt wollte ich zwei Hotelzimmer in Osnabrück für den St. Patricks Day buchen – und bekam nichts! Nicht, dass die Osnabrücker jetzt den irischen Nationalfeiertag feiern würden und deshalb die Stadt ausgebucht wäre. Auch war – unverständlicherweise – nicht Rapalje der Grund, sondern ein Kongress. Nach diversen Telefonaten kamen wir 16 km außerhalb von Osnabrück in Hagen unter, und das Hotel war Klasse.

Aber deswegen waren wir ja eigentlich nicht hergekommen, Rapalje ist ja mehr als nur ein Lückenfüller bis zum nächsten Mittelalterlich Phantasie Spectaculum. Der Auftritt der Band war in der Lagerhalle, sie  liegt zentral in der absolut sehenswerten Altstadt von Osnabrück, hat ein tolles Ambiente. Natürlich haben wir wieder Detlef und Steffi getroffen, die beiden sind ja auf einem Rapalje Konzert nicht wegzudenken und sind auch prompt am 19. – also heute – in Westerbork NL anzutreffen. Ich nicht, das wird mir denn doch zu stressig.

Maceal eröffnete den Abend mit den Worten: “Ich habe 20 Zuschauer erwartet, denn so viele haben sich bei Facebook angemeldet.” Das brachte natürlich ein wenig Gelächter hervor, die Halle war voll – es waren ungefähr 300 – 400 Leute da – und die Stimmung war von Anfang an super. Die Jungs hatten dem ersten Teil des Abends eine etwas ruhigere Variante verpasst, Caledonia wurde bspw. schon sehr früh gespielt und die Damenwelt lauschte verzückt und mit leuchtenden Augen dem grandiosen Sänger. Im nächsten Leben werde ich auch Musiker …

Das Konzert dauerte mit einer etwa 20 Minütigen Pause gute zwei Stunden, das war mir ein bisschen zu wenig, gegen 23:00 war schon Schluss. Wer es noch nicht gesehen hat: David brachte ja schon immer die Show mit dem flammenden Helm, nun haben sie noch mehr Feuer auf die Bühne gebracht. An den Pfeifen des Dudelsacks wurden Düsen angebracht und ein oder zweimal angesteckt. Zwischendurch fürchtete ich um Williams Haare, David kam im gefährlich nahe. Insgesamt – wie immer – ein tolles Konzert, unter den Zuschauern sah ich – ebenfalls  wie immer – etliche bekannte Gesichter.

Einer fiel mir auf – ein älterer Mann mit einem Rollator. Logisch, dass ich um ein kurzes Interview bat, das mir natürlich auch gewährt wurde. Er hieß Detlev, war 70 Jahre und kannte Rapalje von diversen Mittelaltermärkten, die er besucht hatte. Cool. Hinterher haben wir mit Detlev und Steffi noch ein Guinness genossen. Detlev hatte an diesem Abend 750 (!!!) Fotos geschossen, die es zu sortieren galt, Steffi nicht ganz so viele.

So, jetzt werde ich die Jungs in 35 Tagen auf dem Mittelalterlich Phatasie Spectaculum in Gelsenkirchen wiedersehen. Mal sehen ob ich es aushalte. Und wie ist´s mit Dir? Sehe ich Dich dort?

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