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Monatsarchive: Februar 2015

Das MPS ist authentisch!

Gisbert Hiller als OsterhaseWer behauptet, das MPS sei nicht authentisch?

Authentisch, so heißt es im Duden, bedeutet glaubwürdig sein.  Und ich glaube schon, dass das Motto “ Sei was du willst” glaubwürdig ist. 

Zumal der Veranstalter selbst ja durchaus auf verrückte Ideen kommt, so geschehen zu Ostern 2014 als er als Osterhase verkleidet die Campside Nutzer mit Ostereiern beglückte.

Die Verrücktheit des Gisbert Hiller mag so manchem Mittelalter A-Papst sauer aufstoßen.

O- Ton in einem Mittelalter Forum, in dem ich “gewagt” hatte, mich als MPS Fan zu bekennen: “Dem sollte man verbieten, den Begriff Mittelalter im Veranstaltungsnamen zu führen. Das hat nichts mit Mittelalter zu tun!” 

Nun sind wir in Deutschland frei in der Namenswahl, wenn es nicht gegen Sitte, Anstand und Recht verstößt, was ja beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum definitiv nicht der Fall ist.

Mein Mittelalter A Papst mag ja gern auch weiter den sanften Geräuschen von Zimbeln und vorsichtig gepusteten Sackpfeifen auf dem Markt seines Vertrauens  lauschen.

Und hinterher bei einem kräftigen Kräutertee (selbstverständlich bei der authentischen Mittelalter Kräuterfrau nach garantiert im Mittelhochdeutsch gehaltenen Verkaufsgespräch erworben) die Interpretation von Walter von der Vogelweide diskutieren.

Ich heb lieber mit völlig verrückten Menschen ein Horn und freu mich über tausende begeisterte und fantastisch anzusehenden Besucher.

Und natürlich diskutieren wir auch über Walter von der Vogelweide. Manchmal. Glaube ich zumindest.

Glaubwürdig und damit seit mehr als 20 Jahren sich selbst authentisch,  ist das MPS also auf jeden Fall. 

Und wenn man die Spielpläne der Saison anschaut dann gibt es nur zwei adäquate Reaktionen: Vorfreude und Spannung.

Die Saison steht vor der Tür und ich kann es kaum erwarten.

Trinken  wir zusammen einen Vanillemet in Luhmühlen?

Die Saison steht vor der Haustür

Eines von möglichen Motiven der VorverkaufskartenEndlich, endlich verabschiedet sich der Winter und wir können so langsam unsere Ausrüstung checken ob sie noch eine Saison durchhalten wird.

Damit ihr immer wisst, wie lange es noch bis zur nächsten Veranstaltung ist, hat der MPS Fan Blog einen Count Down eingebaut.

Wer jetzt noch keine Jahreskarte gekauft hat, sollte sich beeilen, bis zum 6.4. 2015 kostet die Karte noch 120 Euro – 160 Euro mit Benutzung der Campsite.

Ab dann kostet sie 140 Euro bzw. 180 mit Nutzung der Campsite. Ich habe schon früh bestellt und habe nur 140 Euro inklusive Campside bezahlt.

Würde ich also alle 23 Termine wahrnehmen, kostet mich das 6 Euro pro Veranstaltung. Leider schaffe ich “nur” ca. 15  Veranstaltungen, so muss ich unverschämt (günstige) 9 Euro pro Veranstaltung hinlegen.

Mit Spaßgarantie, das hab ich nicht mal beim Fußball.

Es hat sich was getan beim MPS. Bisher war es möglich, Karten günstig im Vorverkauf zu erwerben und diese dann auf einem beliebigen MPS einzusetzen. Hatte man also beispielsweise für Bückeburg 1 vorbestellt und Bruder Rectus auf dem MPS in normaler Arbeitskleidung dann war das Wetter nicht so, wie man es sich vorstellte, dann ging man eben eine Woche später hin. Oder eben nach Telgte.

Das geht nicht mehr. Der Vorverkauf ist veranstaltungsgebunden – wie es brancheüblich ist.

Ich kann ja auch nicht Robbie Williams in München kaufen und hör mir mit der Karte sein Konzert in Hamburg an.

Es gibt trotzdem 2000 Jokerkarten, die man günstig im Vorverkauf erwerben und dann auf einem beliebigen MPS einsetzen kann.

Das ist für  diejenigen gedacht, die wissen, dass sie zum MPS wollen, nur nicht genau wann.

Gisbert Hiller und sein Team haben sich für den Kartenvorverkauf noch etwas ausgedacht: Sie bieten sie mit unterschiedlichen, sehr anspruchsvollen und witzigen Design an.

Außerdem ist der günstige Vorverkaufspreis gestaffelt, bis 6 Wochen Bestellung vor Veranstaltungsbeginn gelten exakt die gleichen Preise wie 2014 ,  je nachdem, wann man bestellt hat man einen Preisvorteil von 10 Euro oder 5 Euro gegenüber dem Kauf an der Tageskasse. 

Außerdem gelten für die verschiedenen Veranstaltungsorte verschiedene Preise. Das hat sicher auch seinen Grund in der unterschiedlichen Kostensituation der Veranstaltungsorte: Die Durchführung des MPS in Dortmund dürfte kostenintensiver sein als beispielsweise in Luhmühlen oder Remeringhausen.

Alles Wissenswerte über den Kartenvorverkauf findet ihr  auf der Website des Veranstalters.

Den Kartenvorverkauf ruft ihr hier auf.

Ich halte die Idee gestaffelter und veranstaltungsgebundener Vorverkaufskarten für richtig und gut. Damit trägt der Veranstalter nicht alleine die Risiken der Veranstaltung sondern macht sie kosten-und aufwandsmäßig planbarer.

Und letztendlich führt das zu einer gleichbleibend hohen Qualität der Veranstaltung.

Ich jedenfalls kann diese 59 Tage kaum noch abwarten. Wir leeren doch ein Horn zusammen in Luhmühlen?

Gehabt Euch und freut Euch auf meinen nächsten Bericht.