761581 Besucher seit 23.07.2010

Kategoriern

Monatsarchive: August 2013

Saltatio Mortis auf Platz 1 der Deutschen Album Charts

alea_saltatio_hohenlockstedtFreud und Leid eines Künstlers- sie liegen dicht beieinander.

Saltatio Mortis, nicht die Band die ich als meine Favoriten bezeichnen würde, aber deren Entwicklung ich durchaus mit verfolgen konnte, haben  Platz 1 der Deutschen Album Charts erreicht.

Das ist ein ganz großartiger Erfolg. Und ich persönlich glaube, dass das MPS und Gisbert Hiller als Förderer und Fan dieser Band einen guten Teil dieses Weges aktiv begleiten konnte.

Zunächst freut sich natürlich die Band über diesen tollen Erfolg. Lasterbalk schreibt dazu auf Facebook:

„Was ich jetzt schreibe sollte man wahrscheinlich nicht tun und schon gar nicht in einer Woche des Erfolges. Ich meine wann geht man schon mal auf Platz Eins in den offiziellen Media Control Charts? Richtig, wahrscheinlich nicht so oft in seinem Leben. Also sollte ich mich jetzt freuen, ich sollte herumtanzen und ich sollte feiern, am besten alle 24 Stunden die so ein Chart-Wochentag zu bieten hat. Geht aber nicht. Will ich aber nicht. Stattdessen sitze ich hier und schreibe mir Freude, aber auch Frust von der Seele, Freude und Frust, die sich schon länger angestaut haben, die aber nicht abfließen konnten. Noch nicht.“

 

 

Uuups! Moment mal! Auf einem absolut genialen Meilenstein angelangt, einem Erfolg, den man sich hart erarbeiten muss, vor allem in DIESER Szene, ein Erfolg der durch diese Platzierung nach Außen sichtbar wird, dringt Frust durch, warum dieses?

„Tatsächlich freue ich mich. Ich freue mich über viele wundervolle Mails und Kommentare. Ich freue mich über Rückmeldungen zum Album, zu meinen Texten, zu unserer Musik…. Gleichzeitig kommt Ärger und Wut in mir hoch. Ärger über die unvermeidliche Kommerzdiskussion. Offenbar gibt es ein Naturgesetz, dass vorschreibt, sobald eine Band sichtbar Erfolge vorzuweisen hat, darf man sie als echter Fan, als echter Kenner oder gar als Szene-Guru auf keinen Fall mehr gut finden. Wichtig in diesem Ritual ist auf jeden Fall die grundlose Aufwertung der frühen Werke der Band (egal wie grausig diese sind), gepaart mit einem Verriss des aktuellen Werkes (egal wie gut es ist) und, als letztem Ton in diesem Musikverkenner-Dreiklang, eine Hasstirade über die verratenen Ideale der Band, die sich nun endgültig den bösen Göttern des Kommerz verschrieben hat. Schlussakkord in Moll und alle müssen nun ganz doll weinen, weil mal wieder eine Band nicht mehr das tut was sie will, sondern nur noch das tut was ein ominöser Produzent, oder wahlweise auch die Plattenfirma, von ihnen verlangt. Aha. Nun also auch wir.“ Weiterlesen

The Dolmen beim MPS in Hamburg Öjendorf

Kayleigh_Marchant2012 waren The Dolmen der Hit auf dem MPS – wer erinnert sich nicht an die legendären Auftritte der Band  in Rastede, wo sie ihr Debut gaben und der Vogt daselbst nächtigerweise auf die Bühne stürmte  um ein, zwei Zugaben zu fordern?

Und  Dolmen gab alles, bis zur körperlichen Erschöpfung, denn so wie sie sich präsentieren, ist das sehr kraftraubend.

Auf jeden Fall hat die Band es geschafft, sich in die Herzen einer rasch anwachsenden Fangemeinde zu spielen, es folgten Auftritte in Hohenweststedt, beide Bückeburg Termine, Telgte und Öjendorf.

Und die Schar der Fans wuchs – auch wenn Kritiker behaupten, das eine Metal Band nichts auf dem MPS zu suchen hat und die Musik nun gar nichts “mittelalterliches”  an sich hätte. Unumwunden zugegeben: das Letztere stimmt. The Dolmen macht keine mittelalterliche Musik, Bassgitarre, moderne Querflöte, Akkustikgitarre und die Art des Schlagzeugs sind nicht mittelalterlich. Aber phantastisch.

Und ehrlich – unser Lieblinge von Saltatio Mortis über Rapalje, Vroudenspiel, Metusa, Elmsfeuer,  Omnia und wie sie alle heißen mögen, sind NICHT mittelalterlich – aber FANTASTISCH! josh_elliot_antik

Unser musikalisches Erlebnis auf dem MPS ist geprägt von den unterschiedlichsten Richtungen: Folk und Traditionals  wie ihn Rapalje spielt. Freche intelligente Lieder, traditionell oder selbst komponiert wie Streuner oder Duivelspack, frivol und frech wie Das Niveau – wir lieben sie oder auch nicht, aber das ist die Vielfalt des MPS.

Wir diskutieren heftigst darüber auf Facebook  – oft kommen hitzige, häufig unüberlegte Kommentare, Diskussionen, von denen am Schluss man manchmal gar nicht mehr weiß, was war der Auslöser – das ist MPS.

Und “The Dolmen”, eine meiner Lieblingsbands, passt genau hinein.

In aller Regel erwarte ich auf dem MPS von neuen, noch nie gehörten Bands ein “Mainstreamerlebnis”.

Bands, die ich sofort einordnen kann in Mainstream, Pagan, Folk, Traditional, etwas zwischen Metal, Gothic  und Mittelalter oder sonst irgendetwas.

Auch so damals bei “The Dolmen”.

taloch_jamesonIch komme also zum allerersten Dolmen Gig auf dem MPS – und werde empfangen von einer Interpretation von “Whiskey in the Jar”, die ich so noch nie gehört hatte.

Zu diesem Song muss man wissen: Es war der erste “Richtige” den ich selbst auf der Gitarre spielen konnte (mein Bruder wird bis heute etwas anderes behaupten, aber da verweise ich nur auf seine lächerlichen Synthi “Künste” und seinen berüchtigten “Rabda” Song, den er als 15 jähriger aufgelegt hatte) und ich find ihn einfach Klasse (Whiskey in the Jar von The Dolmen, nicht jenen unseligen “Rabda” Song).

Und Dolmen haut eine Version raus, die einen animiert, sich das Oberhemd vom Körper zu reißen. Ich war nicht der Einzige.

Tja, und da lerne ich in wenigen Gigs neue, harte Interpretationen von Klassikern wie “Rocky Road to Dublin”aber auch eigene Songs kennen, die die Bands nach zwei Sets zu meinen Favoriten machen.

Umso mehr, dass alle Spaß an der Arbeit haben.

In Hohenweststedt erlebe ich, das Kaleigh und Ellie von der Bühne kommen, um mit dem Publikum zu tanzen.  Schon mal so etwas erlebt? Fantastisch!

Schon mal den Dauerspaß in Kaleighs Gesicht abgelesen? Die Freundlichkeit und die Bereitschaft von JEDEM Bandmitglied auch nach einem anstrengenden Set  bei 30 Grad im Schatten Fragen über die Band, über Gott und die Welt zu beantworten? Traut Euch, die Dolmen sind da völlig unkompliziert!

Ich habe erlebt, dass meine Mitautorin ein Glas Honig mitbrachte (ihr Vater war Imker) und Taloch sich nach einem Set mit einem wohligen Grunzer  das ganze Glas reingepfiffen hat, artig “Thank you” sagte und dann erstmal fragte, wie es denn so ginge. Völlig unkompliziert.

Ich bin mit Josh ein bisschen über das Phantasium in Eindhoven spaziert und hab über alles Mögliche geplaudert – über Talochs Fahrkünste auf dem “Kontinent”, die nächsten Auftritte der Band, das Phantasium  an sich und wie es mir denn so ginge.  Völlig unkompliziert.

Wenn Du also eine Band mit Nähe zum Publikum suchst, wenn Du auf Show stehst, die ehrlich ist und wenn du auf Publikumsnähe stehst, dann schaust Du Dir “The Dolmen” an.

Beispielsweise am Samstag und Sonntag auf dem MPS in Öjendorf. Und weil das einer meiner Lieblingsbands ist, kannst Du sicher sein,  dass ich mehr berichte.

Sehen wir uns also vor der Dolmen Bühne?

MPS International

MPS auf Mallorca am Strand- Was für eine Idee!Da ich leider aus persönlichen Gründen nun doch nicht nach Speyer reisen konnte, ich Euch aber nicht ohne Lesestoff in die neue Woche gehen lassen möchte (Euch könnte ja langweilig werden und Ihr könntet Euch diesem Blog abwenden. Der Teufel bewahre!) habe ich ein kleines Schmankerl für Euch.

Um das MPS kommt man nämlich auch im Urlaub nicht vorbei, jawohl! Von wegen Ausruhen von der Feierei. HA!

Auf Mallorca wurde ich eines Besseren belehrt. Eigentlich hatte ich vorgehabt, einen erholsamen Strandurlaub zu machen. Die ersten Tage hat das auch bestens geklappt. Morgens um sieben aufstehen, Frühstücken, an den Strand gehen, der Sonne huldigen, ab und zu mal zwecks Figurpflege ins Meer springen und die Rettungsschwimmer in den Wahnsinn treiben, solche Dinge eben.

Aber auf dem Rückweg vom Strand ins Hotel fiel mir eines Tages ein Plakat ins Auge. Piratenshow. Hm…dachte ich mir. Ein Wunder, im Urlaub schaltet mein Gehirn eigentlich auf Sparflamme und Denken ist echt Glückssache.

Piraten mag ich eigentlich, solche Stuntshows auch, also ließ ich mich aus meiner Lethargie reißen und orderte eine Karte. Die Show fand nicht weit entfernt vom Hotel statt, es gab sogar einen kostenlosen Shuttleservice. Sehr schön, also brauchte ich mir wenigstens nicht noch mehr Gedanken über das Hinkommen zu machen.

Die Show hat sich wirklich gelohnt, leider waren Bildaufnahmen verboten. Aber es war ein atemberaubendes Spektakel a la Fluch der Karibik. Der Ehre halber muss ich allerdings gestehen, dass die Gewandungen unserer MPS Piraten, auch Schlimme Schurken genannt, wesentlich besser gelungen sind. Der Kartenabreißer hat mich ein bisschen geschockt. Stand tatsächlich Davy Jones vor mir. Was mich sofort versprechen ließ, sämtliche Meergötter niemals zu erzürnen. Sonst finde ich mich hinterher als Rowdy beim Niveau wieder oder so….

Die Show also genossen, dann wollte ich eigentlich zurück ins Hotel…oder noch einen Absacker trinken. So genau weiß ich das nicht mehr. Ihr wisst schon: Gehirn auf Sparflamme, da Urlaub. Weiterlesen

Omnia auf der Gamescon in Köln

Omnia_gamescon-2Das war ne Überraschung! Ich konnte kaum glauben, was ich da gestern auf Facebook las: Steve kündigte an, dass Omnia auf der Gamescon in Köln in dieser Woche auftreten würde.

Und da ich heute zum Fachbesuchertag auf der Gamescon war, stellten sich mir nur zwei Fragen: Würde Omnia auch an diesem Tag spielen und wenn ja, wo?

Ich ging durch die Hallen und sah am riesigen Blizzard Stand ein Keyboard sowie Schlagzeug, was mir sehr bekannt  vorkam. Logisch, Blizzard  mit den Spielen Diabolo und World of Warcraft  – da passt eine Band wie Omnia natürlich super rein.

Eine Nachfrage am Standteam ergab: ”Ja, Omnia spielt heute um 14:00” Super!

Am Vormittag traf ich Steve dann auch barfuß und im vollen Omnia Outfit (mit Jeans kann ich ihn mir irgendwie gar nicht vorstellen) und begrüßte ihn natürlich auch herzlich.

Vor 4  Tagen hatte ich ihn noch in Telgte gesehen und nun hier, auf dieser Veranstaltung!

Steve erzählte mir, dass sie kurzfristig für Corvus Corax eingesprungen sind. Als Corvus gefragt wurden ob sie nicht einen würdigen Ersatz kennen würden, schlugen sie Omnia vor.

Tja, und nun stand diese wunderbare Band auf einmal vor mir in einer für sie sicher ungewohnten  Umgebung vor ungewohnten Publikum.  Der Auftritt dauerte leider nur 30 Minuten und ich konnte meinen Arbeitskollegen endlich einmal eine der Bands zeigen, für die ich an vielen Wochenenden hunderte von Kilometern unterwegs bin. Immerhin, sie fanden Etrezomp Ni Kelted  (Die Allianz der Kelten) recht ansprechend. Kulturbanausen!

Auf jeden fall schaffte Blizzard nicht nur mit ihren Produkten jede menge Leute an den Messestand, Omnia fesselte gut 300 Besucher der Gamescon an den Stand – und es waren sichtlich auch MPS Leute dabei. Direkt neben mir stand ein junger Mann mit SaMo Pulli und kannte Melodie und Texte, und auch hinter mir konnte ich so einige Leute ausmachen, die durch Mitmachen, Anfeuern und Begeisterung auf jedes MPS passen. Omnia spielt auch morgen auf der Gamescon, am Samstag sind sie wieder in der gewohnten Umgebung des MPS zu Speyer zu bewundern. Vielleicht wird Savi ein, zwei Zeilen dazu schreiben, soweit ich weiß, wird sie nämlich dort sein. Bis dahin, gehabt Euch!

Partystimmung Pur beim MPS in Telgte

MPS_Telgte_2013Besser hätte es nicht kommen können am Samstag in Telgte: Es war schön warm, die Sonne schien aber knallte nicht, das Musikprogramm war von ausgesuchter Qualität.

Das führte dazu, dass ich mir so gut wie nichts aus dem umfangreichen Unterhaltungsprogramm angeschaut habe.

Ich bin von Rapalje, zu SaMo zurück zu Rapalje, dann ein bisschen Versengold, zu Omnia, SaMo, Faun, Versengold, Saor Patrol und dann war der Tag auch schon vorbei.

Übrigens bin ich nicht etwa zum SaMo Fan mutiert, aber die haben in dieser Woche ihre neue CD  “Das schwarze 1×1” herausgebracht, da musste ich natürlich sehen, was die Fans machen.

Und die haben was gemacht! Ich denke, Savi wird da ein zwei Worte zu schreiben, sie hat nämlich, soweit ich weiß, alle Sets von SaMo mitgemacht.

Die CD habe ich sogar meiner Sammlung hinzufügen dürfen, meine Mitautorin hat sie mir geschenkt. Danke!

Angesichts des Wetters und des tollen Programms war der Markt bis zum Schluss super besucht und wegen der Auflage, den Markt eine Stunde früher zu schließen, hat Gisi Hiller einfach eine Stunde eher begonnen.

Das ist noch das Optimalste, was er aus dieser Situation machen konnte. Wir erinnern uns, es gab Beschwerden von einem (!) Anwohner in 2010 und dann  einen Bürgermeisterwechsel in Telgte, der dazu geführt hat, dass der Lichtermarkt in Telgte wie auch das gesamte MPS auf der Kippe stand. Naja, das ist glücklicherweise und mit Unterstützung der Fans nicht passiert und wir können weiterhin an diesem wunderschönen Standort feiern.

Gisbert Hiller hatte zwei Campsides eingerichtet, ich war auf der alten, direkt an der Ems gelegen, auf einem Stoppelfeld. Zufälligerweise bauten meine Freunde aus dem Emsland ihren Palast direkt neben unseren Zelten auf, allerdings waren sie gehandicapt: Maik musste wegen Entsorgungsproblemen zu Hause bleiben… Gute Besserung, ich kann aus erster Quelle berichten, Deine Kumpel haben für Dich mitgefeiert und ich hab sie nach besten Kräften unterstützt!

 

Weiterlesen

Bunte Schmetterlinge beim MPS in Dresden

MPS_Dresden_Cultus Ferox Nun isses vorbei, dass MPS in Dresden, und zum Schluss war´s noch richtig aufregend für mich, doch dazu später.

Ich hatte mich sehr auf neue Eindrücke gefreut,die mir Cultus Ferox , Wildwuchs und Tanzwut geben würden. Auch wenn mich diese Bands letztendlich nicht zu Begeisterungsstürmen hingerissen haben – es war gut mal was anderes zu hören.

Cultus Ferox waren mir zu heftig – ebenso wie Tanzwut.

Aber Cultus waren wirklich schillernde Gestalten, und sie brachten zwei Tänzerinnen auf die Bühne. War wirklich nett anzusehen. Die Performance natürlich, nicht was ihr dachtet!

Über die ersten Tage habe ich ja schon berichtet, Versengold und Knasterbart haben ordentlich eingeheizt und trafen wohl von Text und Aufmachen die Seele der Region.

Snore erzählte mir, dass sie schon zum fünften oder sechsten Mal in Dresden aufspielten – natürlich außerhalb des MPS, denn das hatte bekanntlich ja zum ersten Mal 2012 stattgefunden.

Den Freitag Vormittag habe ich genutzt, um mir die Dresdner Innenstadt anzuschauen, die ist der Hammer. Sie ist nur ca 20 Minuten Fußweg vom MPS Gelände weg. Ich habe einige Fotos geschossen und war total begeistert. Im nächsten Jahr nehme ich mir mehr Zeit!

Freitag Nachmittag fing es an zu regnen, so ein fieser Dauerregen. Das verhinderte natürlich das Eintreffen zahlreicher Kunden, der Platz war spärlich besucht.

Abends hörte der Regen dann allerdings auf und es blieb trocken – der Party stand nichts im Wege.

Weiterlesen

Tolle Stimmung beim MPS Fluthilfetag in Dresden

 

Das MPS Gelände in Dresden

Das MPS Gelände in Dresden

Der Fluthilfetag des MPS ist vorbei und es war ne tolle Party! Vor allem abends tanzten die Fans ausgelassen vor den Bühnen.

Ich hab mich mal wieder nach längerer Zeit Versengold gewidmet. Meine Bremer Landsleute sind hier in Dresden sehr bekannt, es war rappelvoll vor der Bühne und beim Abenkonzert hüpfte alles fröhlich durcheinander. Vor mir tanzte ein junges Mädel mit ihrem Freund und als Versengold sang:“ von den schweren und den leichten Sünden sollst Du mich befreien“ warf sie ihm einen Blick zu, für den sie zu Zeiten der spanischen Inquisition direkt auf den Scheiterhaufen gewandert wäre…

Vor der Bühne von Cultus Ferox bemerkte ich meine Zeltnachbarin Sabrina aus Nordrhein Westfalen. 10 Stunden mit dem Fernbus hat sie auf sich genommen, um herzukommen. Das sind schon verrückte Fans, die das MPS hat!

Ihr müsst aber keine 10 Stunden fahren, wenn ihr aus Sachsen kommt, also, hermit Euch!

Heute gibts als Kracher Saltatio Mortis und die Cobblestones. Versengold, Wildwuchs und Knasterbart gibts dazu. Und alles für 10 Euro Eintritt. Was hält Euch also ab? Gehabt Euch!

 

MPS in Dresden – bestes Wetter zum Fluthilfetag

 

Nach 450 km und etlichen Flüchen auf der Autobahn bin ich endlich in Dresden angekommen. Das Zelt ist aufgebaut, erste bekannte Gesichter hab ich auch schon gesehen, die Campside füllt sich ganz allmählich und ich höre die Soundchecks der Bands und der Crew. Massig Parkplätze hier am Messegelände, direkt eine Haltestelle der Stadtbahn, günstiger kann man es nicht treffen. In 1,5 Stunden eröffnet der Vogt den Markt und dann kommen schon in rascher Folge die Bands. Ich fang mit Cultus Ferox an. Für Euch wirds jede Menge Fotos geben, morgen einen weiteren Live Bericht und in der Winterpause könnt ihr sogar was hören. und in Erinnerungen schwelgen Letzteres geht natürlich nur, wenn ihr heute dagewesen seid. Also, schwingt die Hufe, setzt Euch in die Bahn, ins Auto, joggt, egal was, bewegt Euer Achterdeck hier her, wir feiern und Gisi lädt ein. Heute kostet es keinen Eintritt, es ist Fluthilfetag. Ich trink jetzt, äh, so nen Pfefferrminztee, glaub ich. Gehabt Euch und gleich will ich Euch vor den Bühnen sehen!

 

Fluthilfetag MPS Dresden

 MPS in Dresden 2012

Wer es noch nicht wusste: Gisbert Hiller hat sich mal wieder etwas Besonderes für das MPS ausgedacht. Der ursprüngliche Termin für das MPS in Dresden ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Durch das Elbhochwasser ist der geplante Termin im Juni bedauerlicherweise geplatzt und damit schien es, als ob die Fans aus Ostdeutschland mal wieder weite Wege gehen müssen, wenn sie mal ein MPS erleben wollen.

Aber wenn man beim Drachen daselbst Gisi mit einem rechnen muss, dann damit, dass er immer eine Idee im Petto hat.

Er handelte einen neuen Termin aus und lässt das Event am morgigen Donnerstag bis Sonntag laufen. Der Wahnsinn dabei: Der Donnerstagtermin ist ein Fluthilfetag, jeder kommt umsonst rein.

Und das bei einem ganz großen Bandprogramm! Der Knaller ist sicherlich Cultus Ferrox, die meines Wissens noch nie auf einem MPS aufspielten. Morgen gleich drei Mal und dann noch mit ´nem Nachtkonzert. Dazu kommt Der Münzer (hab ich auch noch nie gehört), Wildwuchs (dito), Versengold (meine Bremer Jungs kenne ich natürlich), Pestorica (die habe ich schon in der Taverna Cerritus gehört – lohnt sich!) und Knasterbart.

Ich bin sicher, es gibt aber auch zu diesem Engagement von Hiller ein paar kritische Stimmen, die ihm irgendwas vorwerfen werden.

Das MPS gab ja im letzten Jahr sein Debut in Dresden, die Veranstaltungsflächen an der Messe sind klein aber fein und die Campside traumhaft nahe am Veranstaltungsgelände.

Wenn ihr euch mein Fotoalbum aus dem letzten Jahr anschaut, werdet ihr sehen, dass die Campside unterhalb einer Hochstraße gelegen ist (man hört aber nix). Ich werde versuchen, morgen mein Zelt darunter aufzustellen, dann bin ich wetterunabhängig. Die Wettervorhersage bei http://www.wetter.de ist allerdings günstig, also gibt´s wettertechnisch schon mal wenig Befürchtungen.

Und da es am Freitag erst um 15:00 losgeht, werde ich auch noch Gelegenheit haben, vorher ein Schwimmbad aufzusuchen und mir ein wenig die nahegelegene Innenstadt anzusehen.

Auf jeden Fall solltet ihr Euch wie auch immer auf den Weg nach Dresden machen, denn neben den fetten Bands gibt´s auch jede Menge fettes Programm: Feuerspektakel, Ars Equitandi als Ritterturnier und auch als Nachtturnier, neben Fictum die Schaukampftruppe Armourer and Armory, Bagatell, Gaukler, Zauberer, Händler, Fress- und Saufbuden  …

Das volle Programm für Null Eintritt.

Was also hält Dich ab, morgen mit mir an der Drachenschänke einen zu heben? Sehen wir uns?

Auf jeden Fall könnt ihr euch über einen bis zwei Live Berichte vom MPS Fan Blog und natürlich meinen großen Abschlussbericht mit Fotoalbum freuen. Gehabt Euch bis dahin!

Badespaß am Fühlinger See

SAM_0472Wieder einmal bei bestem Wetter öffnete das MPS am 03.08.2013 seine Pforten. Nach einer etwas komplizierteren und beinahe missglückten Anreise (im Hotel war die Zimmerreservierung verschollen, zum Glück hatte jemand abgesagt, sonst hätte ich mir ein anderes Schlafplätzchen suchen müssen) machte ich mich mit meiner Begleitung auf den Weg zu diesem wirklich traumhaften Gelände. Die Schlangen am Eingang waren endlos, alle wollten das gute Wetter nutzen und einen Mittelaltermarkt im Freibad-Stil erleben.

Noch vor der Markteröffnung befanden sich die ersten Besucher im See.

Ich weiß nicht, ob es vom Veranstalter organisiert wurde oder vom nahe gelegenen Freibad, jedenfalls befanden sich an allen markanten Stellen Rettungskräfte der DLRG, die sogar mit mehreren Booten auf dem See patrouillierten, um Unfälle zu vermeiden.

Nachts sogar mit starker Beleuchtung.

Die Markteröffnung war wie gewohnt spaßig und lustig, alle wirkten bei dem schönen Wetter ein wenig überdreht. Bruder Rectus hetzte eine arme Brandsicherheitswache von einem Ende des Marktes zum anderen, um den Brand in seiner eigenen Kehle zu löschen.

Danach gab es einen kurzen Rundgang über den Markt. Wieder sehr auffällig die schön hergerichteten Heerlager. Gisis Rundumschlag zeigt langanhaltende Wirkung. Die Besucher wurden freundlich begrüßt, gestellte Fragen ausführlich beantwortet.

Da mir an diesem Tage sehr nach Party war; immerhin muss ich jetzt zwei Wochen aufs MPS verzichten, trieb es mich vor die Feuerspektakelbühne, wo Metusa und Saltatio Mortis den Fans mächtig einheizten. Und trotz der Hitze war das Publikum in der prallen Sonne am tanzen. Da blieb nur noch Zeit, sich von innen abzukühlen. Je später der Tag voranschritt, desto größer wurde die tanzende Menge. Doch die Stimmung blieb friedlich trotz des bei manchen Personen eindeutig zu hohen Alkoholgenusses. Die einzigen, die aggressiv waren, waren die Wespen. Diese blöden Viecher sorgten für den ein oder anderen Einsatz der Sanitäter.

Grandios wieder das Feuerspektakel, besonders das abschließende Feuerwerk ließ vielen Besuchern vor Staunen den Mund offen stehen und überall Kinderaugen glänzen.

Auch wenn es zu Abend zwar etwas kühler wurde, jedoch gefühlt nicht sehr viel, waren die Feuer wieder einmal gut besucht und sorgten für das am MPS so besondere Ambiente. Freundschaften wurden vertieft und neu geschlossen.

Jetzt geht es für mich erst einmal in Urlaub, aber wenn ihr denkt, ihr bekommt keinen neuen Lesestoff mehr, so lasst Euch gesagt sein, dass Tom die nächsten Berichte aus Dresden liefern wird.

Und den werde ich sogar von der Deutschen liebsten Insel verfolgen.

Wir sehen uns hoffentlich alle gesund und gut erholt in Telgte wieder, bis dahin gehabt Euch wohl!