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Allgemeine Informationen über das MPS

MPS Telgte : Faun und nass bis auf die Haut

Celtica Pipes Rock beim MPS Telgte 2015Das war in vielerlei Hinsicht ein besondere MPS in Telgte: Zum einen ist es seit Jahren das erste MPS in Telgte, dem kein Lichtermarkt am Standort im Dezember folgt.

Dann ist es einer der ältesten bespielten Standorte und es ist ein festes Element in der Jahresplanung.

Das Gelände direkt an der Ems ist ja auch zu schön.

Zudem ist das MPS Telgte im letzten Jahr das für mich bisher schönste MPS gewesen, rein aus privaten Gründen, das hatte so gut wie nichts mit dem MPS selbst  zu tun.

Was also würde Telgte für mich 2015 bringen?

Wer nochmal nachlesen möchte, was vor einem Jahr in Telgte passierte, liest hier nach. Es gibt Parallelen.

Vorweg: Es war auch diesmal wunderschön und sehr erlebnisreich.

Ich bin letztendlich doch nicht alleine nach Telgte angereist,  sondern in sehr schöner Begleitung. Die war allerdings schon lange nicht mehr auf dem MPS war und kennt die Mittelalterszene eher  von den Fogelvrei Märkten her, die zwar anfänglich mit Gisi zusammengearbeitet haben aber dann einen anderen Weg gegangen sind.

Ich konnte und wollte meine Begleiterin nicht vom MPS überzeugen, jeder sei das was er oder sie will, und ich will MPS. Allerdings fand sie die Musik sehr schön und sie hat auch einige Künstler und Händler aus dem “richtigen” Mittelalterbereich getroffen, es gibt, vor allem bei Händlern, Überschneidungen.

Wie dem auch sei, wir bauten Zelt und Pavillon auf und wie im letzten Jahr brach dann die Hölle los, Gewitter,  heftigster Regen und  – schließlich zehn Leute unter unserem Pavillon.

Mit verschiedensten Sorten Whiskey (Danke für das Tasting!), tollen Gesprächen, gemeinsamen Grillen, Harfenspiel (mein Duisburger Freund Andreas hatte seine Harfe mitgebracht und er und meine Begleitung gaben eine Kostprobe ihres Könnens ab), gemeinsamen Singens (ja, wir trafen die Töne und es wurden kaum bis gar keine Trinklieder gesungen!).

Ein toller Abend! Mittlerweile, ich glaube, ich schrieb das schon einmal, ist der Freitag auf der Campside Kult,  und es wird überall gefeiert.

Der Samstag begann mit einem Besuch des Schwimmbades, nur knapp 400 m von der Campside entfernt und für MPS Besucher, die nur duschen wollten, kostete es  2,50 Euro Eintritt.

Ich hatte ja gehofft, das Gisi wie im letzten Jahr, Gartenduschen auf der Campside installiert, aber die Campside bietet in diesem Jahr nur Dixies, Flutlicht und oft auch Wasser zum Händewaschen. Mehr nicht.

Entsprechend wurde sie auch genutzt, es wurde keinesfalls so eng wie in den letzten Jahren. MPS_Telgte-125

Dies ist ein Trend, den ich ein wenig mit Sorge betrachte, denn die nachlassende Nutzung der Campside dürfte meiner Ansicht nach auf Rückgänge bei den Jahreskarten schließen lassen.

Der Samstag begann mit leichten Regen und wechselte dann zu einem tollen, sonnigen Vor- und Nachmittag über.

Ich habe mir die beiden Sets von Versengold angehört, die natürlich auch viel von ihrer neuen Scheibe “Zeitlos” gespielt haben, ein wenig Rapalje und Celtica Pipes Rock.

Abends kam ich in ein Dilemma: Ich liebe meine Bremer Jungs von Versengold über alles und die ein oder andere Ballade geht mir mächtig unter die Haut,  aber Faun ist so ziemlich das Allergrößte für mich, die genieße ich schon mit hunderten anderen Fans beim Soundcheck.

Leider überschnitten sich beide Sets, ich hatte jedoch Glück.

Die für mich schönste und wichtigste Ballade, “Vom Zauber des Wildfräuleins”,  konnte ich gerade noch hören, bis ich zu Faun rüber konnte und den letzten Rest des Sound Checks mitbekam.

Ich bekam sogar einen Platz direkt vor der Bühne und erstaunlicherweise konnte sich meine Begleiterin mit einer Kiepe auf dem Rücken später zu mir durchdrängeln.

Ich möchte nicht wissen, wie viele Flüche sie geerntet hatte …

Faun waren gigantisch. Unter ihrem neuen Label sind zwei CD´s entstanden: “Von den Elben” und “Luna”.

Die CD “Von den Elben” hat die Fan Gemeinde von Faun damals tief gespalten: Vielen alten Faun Fans war die Musik zu sehr auf Mittelalter Mainstream ausgerichtet und deshalb “reiner Kommerz”.

Im Faun Forum entbrannten erbitterte Diskussionen, Verrat an der paganen Sache wurde den Faunen vorgeworfen.

Ich finde “Von den Elben”  auch nicht besonders gelungen, zumindest als Gesamtwerk nicht. Allerdings habe ich noch nie so ein schönes “Andro” gehört wie auf der CD oder bei den Live Auftritten.

Faun bleibt Live ihrer Linie treu und bringt alte und neue Stücke – und es klingt nicht wie Mittelalter Mainstream, es inspiriert, man träumt, man feiert, man tanzt.

Oli Satyr beim Faun Konzert Telgte 2015Um an dieser Stelle mal einen Seitenhieb von Steve von Omnia zu erwidern: Die letzten beiden CD´s von Faun waren, bis auf Andro III,  mit durchweg neuen Stücken besetzt. Bei meinen Lieblingen von Omnia höre ich auch auf den neuen Scheiben oft wieder alte Sachen, und die nicht mal neu interpretiert.

Nichtsdestotrotz sind Faun sowohl wie Omnia, die ja am Sonntag auftraten, sehr wichtige Bands für mich.

Es war wahrlich ein episches Faunkonzert, zumal sich der gelegentliche Nieselregen in einen Schauer und dann in mittelschweren Dauerregen verwandelte.

Trotzdem blieben sehr viele Leute vor der Bühne stehen und tanzten und feierten die Band.

Für mich ist die Musik der Band etwas ganz Besonderes. Die Faune haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, wie ICH mich in dieser Welt sehe und meinen Mitmenschen und der Natur gegenübertrete.

Und es war beim MPS Telgte  das erste Mal, dass ich meine “Hymne an Pan” nass bis auf die Haut erlebte und mit hunderten anderen Menschen in einem Platzregen OHNE Regenschirm erleben durfte.

Die Stimmung auf und vor der Bühne war unbeschreiblich und ich glaube nicht, dass die Faune dies sehr häufig so erlebt haben.

Eigentlich hatten wir vorgesehen, die Nachtkonzerte von Saltatio Mortis, Knasterbart oder Celtica noch einmal anzusteuern, aber ich muss gestehen, wir hatten, nachdem wir im Zelt einmal trocken wurden, keine Lust mehr, uns nochmal in den Regen zu wagen.

Der Sonntag fing an, wie der Samstag endete: Mit Regen. Soweit ich das mitbekommen habe, ist kein Händler aber das ein oder andere Lager abgesoffen.

Mittags sah die Ems schon recht gefährlich aus, Abends soll es dramatisch gewesen sein.

Wir ließen den Sonntag gemütlich angehen, Stände anschauen, eine Zuberrunde  (kann ich nur empfehlen!) und dann gegen 17:00 ab nach Hause.

Fazit: Ein einzigartiges, verregnetes MPS mit vielen Höhepunkten und für mich ein tolles Erlebnis.

Das Fotoalbum findet ihr hier.

An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an die tollen MPS Mitarbeiter. Nass bis auf die Knochen bei der Einlasskontrolle und immer noch einen coolen Spruch auf den Lippen, das macht euch keiner nach.

Ihr seid für mich echte Vorbilder!

 

Freikarte zu gewinnen!

 

Das MPS Telgte war verregnet und es hat trotzdem Spaß gemacht. Deshalb verlose ich meine letzte Freikarte für ein beliebiges MPS 2015 für ein Foto irgend eines verregneten MPS. Schickt mir das an tomdaro@darodigital.de mit einer sehr kurzen Beschreibung, wo das war. Bis zum 24.8 veröffentliche ich das Foto mit der Beschreibung hier.

Das Foto, welches die meisten Likes bekommt, gewinnt die Freikarte.

Der MPS Fan Blog verlost wieder Freikarten

festivalkarte_mps2013 Zugegeben, der Scan der Eintrittskarte ist schon ein bisschen älter.

Sie datiert von 2011 und auf der Rückseite des Tickets sind zum Teil Veranstaltungsorte aufgeführt, die heute nicht mehr bespielt werden.

Was jedoch damals wie heute gilt: das MPS geht auf eine großartige Tour durch ganz Deutschland. Und für Euren Veranstaltungsort könnt ihr demnächst wieder Freikarten gewinnen.

Hier auf dem MPS – Fan- Blog.

Kathrin vom MPS Team hat mir bestätigt, dass ich wieder Freikarten verlosen darf.

Und so kommen bald 5 x 2 Karten für die ersten Veranstaltungen zu mir nach Hause, die auf glückliche Gewinner warten.

Aber nichts ist umsonst in dieser Welt und vor den Erfolgt hat das Schicksal Arbeit gesetzt. Wenn ihr gewinnen wollt, müsst ihr was tun.

Ich werde mein großes MPS Quiz wieder mit neuen Fragen beschicken und die ersten beiden, die 100 % der Fragen richtig beantwortete haben, bekommen je eine Karte.

Sollte es niemanden gelingen innerhalb des Spielzeitraums die richtigen Antworten zu finden, gewinnen die beiden Bestplatzierten.

Ach ja, der guten Ordnung halber: Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewinn.

Der MPS Fan Blog ist auch keine Seite, die von Gisbert Hiller oder dem MPS Team betrieben wird, ich unterstütze aus Eigenengagement dieses großartige Spektakel und gebe damit lediglich einen kleinen Teil dessen zurück, was ich durch das MPS in alle den Jahren bekommen habe – die Möglichkeit für eine kleine Zeit aus einem harten Arbeitsalltag zu entfliehen und mit völlig durchgeknallten Leuten eine großartige Party zu feiern.

Ich war schon immer, was ich sein wollte, zumindest auf dem MPS.

Wenn Du das auch willst, komm zu einer oder gleich mehreren Veranstaltungen. Und hier kannst Du ein Freiticket für Deinen Veranstaltungsort gewinnen.

 

Ach ja, wenn Du schon Mal üben willst dann klickst Du hier und startest das Quiz mit dem Button unterhalb des Textes.

Viel Spaß und Erfolg bei der Verlosung! Ich teile rechtzeitig mit, wenn es losgeht.

Bis dahin gehabt Euch und trinkt einen Met auf das MPS!

Das MPS ist authentisch!

Gisbert Hiller als OsterhaseWer behauptet, das MPS sei nicht authentisch?

Authentisch, so heißt es im Duden, bedeutet glaubwürdig sein.  Und ich glaube schon, dass das Motto “ Sei was du willst” glaubwürdig ist. 

Zumal der Veranstalter selbst ja durchaus auf verrückte Ideen kommt, so geschehen zu Ostern 2014 als er als Osterhase verkleidet die Campside Nutzer mit Ostereiern beglückte.

Die Verrücktheit des Gisbert Hiller mag so manchem Mittelalter A-Papst sauer aufstoßen.

O- Ton in einem Mittelalter Forum, in dem ich “gewagt” hatte, mich als MPS Fan zu bekennen: “Dem sollte man verbieten, den Begriff Mittelalter im Veranstaltungsnamen zu führen. Das hat nichts mit Mittelalter zu tun!” 

Nun sind wir in Deutschland frei in der Namenswahl, wenn es nicht gegen Sitte, Anstand und Recht verstößt, was ja beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum definitiv nicht der Fall ist.

Mein Mittelalter A Papst mag ja gern auch weiter den sanften Geräuschen von Zimbeln und vorsichtig gepusteten Sackpfeifen auf dem Markt seines Vertrauens  lauschen.

Und hinterher bei einem kräftigen Kräutertee (selbstverständlich bei der authentischen Mittelalter Kräuterfrau nach garantiert im Mittelhochdeutsch gehaltenen Verkaufsgespräch erworben) die Interpretation von Walter von der Vogelweide diskutieren.

Ich heb lieber mit völlig verrückten Menschen ein Horn und freu mich über tausende begeisterte und fantastisch anzusehenden Besucher.

Und natürlich diskutieren wir auch über Walter von der Vogelweide. Manchmal. Glaube ich zumindest.

Glaubwürdig und damit seit mehr als 20 Jahren sich selbst authentisch,  ist das MPS also auf jeden Fall. 

Und wenn man die Spielpläne der Saison anschaut dann gibt es nur zwei adäquate Reaktionen: Vorfreude und Spannung.

Die Saison steht vor der Tür und ich kann es kaum erwarten.

Trinken  wir zusammen einen Vanillemet in Luhmühlen?

Die Saison steht vor der Haustür

Eines von möglichen Motiven der VorverkaufskartenEndlich, endlich verabschiedet sich der Winter und wir können so langsam unsere Ausrüstung checken ob sie noch eine Saison durchhalten wird.

Damit ihr immer wisst, wie lange es noch bis zur nächsten Veranstaltung ist, hat der MPS Fan Blog einen Count Down eingebaut.

Wer jetzt noch keine Jahreskarte gekauft hat, sollte sich beeilen, bis zum 6.4. 2015 kostet die Karte noch 120 Euro – 160 Euro mit Benutzung der Campsite.

Ab dann kostet sie 140 Euro bzw. 180 mit Nutzung der Campsite. Ich habe schon früh bestellt und habe nur 140 Euro inklusive Campside bezahlt.

Würde ich also alle 23 Termine wahrnehmen, kostet mich das 6 Euro pro Veranstaltung. Leider schaffe ich “nur” ca. 15  Veranstaltungen, so muss ich unverschämt (günstige) 9 Euro pro Veranstaltung hinlegen.

Mit Spaßgarantie, das hab ich nicht mal beim Fußball.

Es hat sich was getan beim MPS. Bisher war es möglich, Karten günstig im Vorverkauf zu erwerben und diese dann auf einem beliebigen MPS einzusetzen. Hatte man also beispielsweise für Bückeburg 1 vorbestellt und Bruder Rectus auf dem MPS in normaler Arbeitskleidung dann war das Wetter nicht so, wie man es sich vorstellte, dann ging man eben eine Woche später hin. Oder eben nach Telgte.

Das geht nicht mehr. Der Vorverkauf ist veranstaltungsgebunden – wie es brancheüblich ist.

Ich kann ja auch nicht Robbie Williams in München kaufen und hör mir mit der Karte sein Konzert in Hamburg an.

Es gibt trotzdem 2000 Jokerkarten, die man günstig im Vorverkauf erwerben und dann auf einem beliebigen MPS einsetzen kann.

Das ist für  diejenigen gedacht, die wissen, dass sie zum MPS wollen, nur nicht genau wann.

Gisbert Hiller und sein Team haben sich für den Kartenvorverkauf noch etwas ausgedacht: Sie bieten sie mit unterschiedlichen, sehr anspruchsvollen und witzigen Design an.

Außerdem ist der günstige Vorverkaufspreis gestaffelt, bis 6 Wochen Bestellung vor Veranstaltungsbeginn gelten exakt die gleichen Preise wie 2014 ,  je nachdem, wann man bestellt hat man einen Preisvorteil von 10 Euro oder 5 Euro gegenüber dem Kauf an der Tageskasse. 

Außerdem gelten für die verschiedenen Veranstaltungsorte verschiedene Preise. Das hat sicher auch seinen Grund in der unterschiedlichen Kostensituation der Veranstaltungsorte: Die Durchführung des MPS in Dortmund dürfte kostenintensiver sein als beispielsweise in Luhmühlen oder Remeringhausen.

Alles Wissenswerte über den Kartenvorverkauf findet ihr  auf der Website des Veranstalters.

Den Kartenvorverkauf ruft ihr hier auf.

Ich halte die Idee gestaffelter und veranstaltungsgebundener Vorverkaufskarten für richtig und gut. Damit trägt der Veranstalter nicht alleine die Risiken der Veranstaltung sondern macht sie kosten-und aufwandsmäßig planbarer.

Und letztendlich führt das zu einer gleichbleibend hohen Qualität der Veranstaltung.

Ich jedenfalls kann diese 59 Tage kaum noch abwarten. Wir leeren doch ein Horn zusammen in Luhmühlen?

Gehabt Euch und freut Euch auf meinen nächsten Bericht.

Das MPS – nach der Saison ist vor der Saison

Zuschauerandrang beim MPS ÖKaum ist die MPS Saison 2014 vorbei,  geht es mit Hochdruck an die Analysen der abgelaufenen Spielperiode und den notwendigeren Schlussfolgerungen.

Für mich offensichtlich in der abgelaufenen Saison waren die kosteneinsparenden Veränderungen, die nichts am grundsätzlichen Konzept der Veranstaltung geändert haben.

Je nach Standort wurden nicht alle Bühnen ständig von Bands bespielt  – was der Qualität keinen Abbruch tat.

Im Gegenteil , jeder Spielort entwickelt mittlerweile sein eigenes Profil und seinen Charme, der geprägt ist von den örtlichen Rahmenbedingungen.

So haben die Gutshofstandorte Basthorst und Remeringhausen ihr eigenes Flair, an das sich das Angebot aus meiner Sicht noch entwickeln muss.

Was mir am neuen Standort Basthorst sehr gefallen hat, war die Verzahnung der lokalen Infrastruktur wie Gastronomie und Scheune mit dem genialen Nachtauftritt der Cobblestones.

Hier Folk als Nachtkonzert zu bieten ist sicher eine gute Entscheidung.

Dresden hat sich mittlerweile etabliert und ist eine geniale Veranstaltung geworden, die absoluten Lokalmatadoren sind meine Bremer Lieblingsjungs von Versengold, sie laufen sogar Saltatio Mortis den Rang ab und das will was heißen.

Die Veränderung der Markteröffnung hat nach meiner Meinung ebenfalls neuen Wind reingebracht.

Gut, man kennt nach etlichen Veranstaltungstagen die Sprüche und Dialoge genauso wie zu Zeiten des Duos Eduard von Sonnenberg und Bruder Rectus.

Aber mit dem Trio Rectus – Tod – Hässlicher Hans ist schon etwas mehr Flexibilität hineingekommen. Wenn dann noch der wirklich coole Marquis dazukommt, ist es mehr als perfekt.

Die Preisveränderung  beim Eintritt, sei es was die Vorverkaufspreise, die Jahreskarte und den Tageseintritt betrifft,  finde ich angemessen und hält jedem Vergleich mit anderen Großveranstaltungen Stand. The Dolmen - Kaleigh beim Ö

Die Erhöhung der Campsidegebühren, die Art und Weise wie das gemacht wurde und die ungleiche Belastung von WoMos und WoWa´s finde ich überdenkenswert.

Die Jahreskarte Plus ist sicher ein sehr guter Schritt, um wieder mehr Camper auf das MPs zu bekommen.

Ich war in diesem Jahr berufsbedingt “nur” auf zehn Veranstaltungen aber im Gegensatz zu früheren Jahren habe ich kein einziges Mal erlebt, dass die Campside aus allen Nähten platzt.

Auch wenn Gisis schreibt, dass er noch nie so viele Camper wie in 2014 hatte – das ist halt mein subjektives Empfinden, mag sein, dass er teilweise mehr Fläche angemietet hatte.

Ich finde es Wert darüber nachzudenken, ob die Reduktion des Sanitärangebotes bei gleichzeitiger drastischer Erhöhung der Preise und die fehlende Möglichkeit für nur  einen Campingtag zu buchen nicht wieder rückgängig gemacht werden kann.

Ich habe mit Leuten gesprochen, die für eine Nacht Campside in Luhmühlen mal eben 30 Euro abgedrückt haben. Und als Gelegenheitsbesucher gesagt haben: “Ich komme das nächste Mal höchstens als Tagesgast”.

Man sollte überlegen, ob man diese Kunden nicht fester binden kann – eine grundsätzlicher Ansatz im Marketing auch von Veranstaltungen ist die Kundenbindung .

Das MPS ist unbestreitbar  eine Marke geworden, an die sich Kunden binden. Oder eben auch nicht. Dieser Gedanke das MPS als Marke zu begreifen, an die man Kunden binden kann, könnte aus meiner Sicht weitergedacht werden. Ansätze sind hier da: Öjendorf als DAS herausragende MPS Ereignis, den Saisonhöhepunkt mit Superlativen zu verbinden bringt seit Jahren zehntausende Besucher nach Hamburg. Das große “Ö” ist da.  Warum nicht das verrückte “Kö” in Köln, das vornehme “Ka” in Karlsruhe oder das beschauliche “Bah” in Basthorst?  Damit signalisiert man die Ausrichtung des lokalen MPS und lockt Besucher mit bestimmten Interessen.

Eine sehr gute Überlegung aus meiner Sicht ist ist die Jahreskarte “Plus”. Hier sind die Campside Gebühren – ohne Auto – inbegriffen.

Ich würde eine Jahreskarte Premium vorschlagen – das Rundum Sorglospaket mit Automobilgebühr schon drin. Das macht für mich die Saisonnebenkosten planbar.

Was auch für die Planung 2015 überdacht wurde ist die Buchung bestimmter Bands.

Es ist extrem schwierig für den Veranstalter, hier die richtige Mischung zu finden, und Gisi wird sich bewusst sein, dass er es niemals jeden Recht machen kann.

Heerlageraction in HoWe 2012Aus Sicht des Veranstalters – könnte man meinen – ist das einfach.

Buch die Bands, die am meisten Fans ziehen und fertig. So einfach ist das allerdings nicht.

Es gibt extrem viel Beweggründe zum MPS zu gehen.

Einer der Hauptgründer für mich persönlich ist das musikalische Angebot. Und dazu genieße ich die Mischung aus Show, Party, den verrückten aktiven und passiven Teilnehmern das MPS. Das alles  muss stimmig in sich sein.

Andere setzen andere Schwerpunkte, aber bei allen ist´s die Mischung die es ausmacht.

Persönlich vermisse ich seit Jahren The Dolmen auf zahlreichen MPS – das soll sich ändern schreibt der Veranstalter. Ich find´s super.

Dazu fallen Bands weg, denen ich persönlich keine Träne nachweine, aber andere Fans des MPS todtraurig drüber sind.

Ich bewerte das so: Es gibt Zugpferde, die immens wichtig für das MPS sind, das sind sicherlich Saltatio Mortis, Omnia, Rapalje, Saor Patrol und Knasterbart. Diese zu buchen ist aus wirtschaftlicher Sicht sehr klug.

Der Rest ist Mischung- und wie sagt der Schwabe? Es ist halt Geschmäckle.

Da hat Gisi immer ein gutes Händchen bewiesen. Ich hab Vertrauen. Und freu mich, dass er The Dolmen im nächsten Jahr öfter buchen will.

Tja, und wie jedes Jahr vor oder nach der Saison gibt´s dann die Fraktion der Nörgler und Jammerer.

Man kann zu Gisis Kommunikation stehen wie man will – Tatsache ist, dass er Überlegungen und Planungen öffentlich macht. Und öffentlich diskutiert.

Hier die Preise als unverschämt, die schwierigen Rahmenbedingungen als öffentlichkeitswirksames Jammern zu bezeichnen ist einfach erbärmlich.

Liebe Nörgler: bleibt einfach weg.

Folgt den Regeln der Marktwirtschaft: wenn euch ein Preis – Leistungsverhältnis, ein Angebot nicht gefällt, nehmt es nicht wahr.

Kein Mensch zwingt Euch, zum MPS zu gehen.

Hört Euch gerne die Musik des Volkshochschulkurses “Walter von der Vogelweide” Klein Kleckersdorf an und lasst Euch vom Mittelalter A- Papst im richtigen Gebrauch der Sprache, dem korrekten Nähen des Gewandes und der richtigen, mittelalterlichen Zubereitung des Kräutertees beschreiben.

Ihr habt damit Euren Spaß.

Wir flippen bei Saor Patrol, Raplaje, Saltatio Mortis und Versengold aus.

In maschinengenähten, nicht authentischen und fantastischen Gewandungen.

Wir sind, was wir sein wollen. Seit mehr als 20 Jahren. Und nächstes Jahr auch. Gehabt Euch!

The Walking Dead beim MPS in Wassenberg

Das MPS in WassenbergBei bestem Wetter ging es gestern morgen nach Wassenberg zum für mich zweiten MPS der Saison.

Nach Bezug des Hotelzimmers und einem kleinen Spaziergang war es endlich 13.00 Uhr und das wunderschöne Gelände öffnete seine Pforten.

Es folgte der obligatorische erste Gang zur Taverne, um sich dort ein kühles Odin zu besorgen, dass Herr Hiller endlich wieder beschaffen konnte, nachdem es in Dortmund nicht erhältlich war. Schade nur, dass es schon am frühen Abend an einigen Theken ausverkauft war. Und das lag nicht nur an mir!

Es folgte der Gang entlang der wieder einmal wunderschön präsentierten Heerlager zur Festivalbühne, auf der die Markteröffnung stattfinden würde. Bruder Rectus begrüßte gemeinsam mit dem Hässlichen Hans und dem Tod die Anwesenden Gäste, die sichtlich Spaß an dem Geschehen auf der Bühne hatten. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Markteröffnung noch nicht sehr eingespielt finde und der Witz beinahe erzwungen ist. So locker leicht wie mit dem von mir sehr vermissten Marktvogt läuft das hier nicht, ich hoffe, es wird sich im Lauf der Saison noch einspielen.

Nach diversen Giftproben, die jedoch keine Opfer forderten, besah ich mir mit meinen zwei Begleitern den Markt noch genauer. Wieder wunderschön angelegt um den See herum präsentierten sich zahlreiche bekannte Händler, die freundlich alle Fragen beantworteten und unaufdringlich nicht jedem etwas aufschwatzen wollten.

Um halb vier gab es für mich dann kein Halten mehr, ich fand meinen Platz vor der Feuerspektakelbühne, das erste Set des Tages von Saltatio Mortis, die Jungs rockten gleich richtig ab bei der Hitze und gaben Gas. Für die Fans gab es kein Halten, das schöne Wetter beflügelte die Menschen noch mehr und schon bald war der Platz vor der Bühne fast überfüllt.

Alles in allem schienen mir aber weniger Besucher da zu sein wie letztes Jahr, trotz des besseren Wetters, die Wege zwischen den einzelnen Bereichen waren doch sehr leer, ich bin gespannt, was Gisi dazu sagen wird.

Da es in der Sonne so schön war, verließ ich meinen Platz vor der Samo Bühne nicht, sondern verteidigte ihn, gönnte mir zwischendurch ein leckeres Guiness.  Auch hier sollte man einmal verbessern, es schmeckte schal und nicht wirklich gut. Einfach zu alt, so dass ich schon bald wieder auf Odin umgestiegen bin.

Wahrscheinlich durch das schöne Wetter beflügelt, zeigten sich die Leute offener und mitteilsamer als sonst, ich durfte viele neue Bekanntschaften schließen und alte vertiefen, doch dann tat ich etwas, was ich niemals erwartet hätte. Ich verließ das Nachtkonzert von Saltatio Mortis mittendrin!

Warum? Ich hatte etwas von Gruselgassen gehört und wollte diese Attraktion, die das MPS nur in Wassenberg präsentiert, unbedingt einmal anschauen, nachdem ich sie im letzten Jahr leider verpasst hatte.

Oder sagen wir es mal ehrlich: weil ich kleiner Angsthase keine Begleitung gefunden hatte.

Dieses Jahr jedoch war das anders. Ich konnte Andreas mit einem Whiskey bestechen, den ich ihm natürlich NACH dem Besuch der Gassen versprach.

Und tatsächlich kam er mit. Die Schlange davor war schier endlos, eine geschlagene dreiviertel Stunde haben wir angestanden und allein das Warten hat sich schon gelohnt, wenn es auch verdammt gefährlich war. Denn immer wieder raste ein Irrer mit einer Motorsäge durch die Wartenden, die bestimmt das eine oder andere Körperteil verloren. Genau kann ich das nicht sagen, ich hab nämlich die Augen zugemacht.

Dann ging es hinein ins Vergnügen….nun ja. Vergnügen ist anders. Wenn sich einem die Nackenhaare aufstellen und einem trotz der noch andauernden Hitze ständig kalte Schauer über den Rücken laufen und man nur noch wünscht, schnell das Ende der Gasse erreicht zu haben, ist das kein Vergnügen. Sondern einfach ein unendliches Gebet, dass das schnell vorbei gehen möge.

Der erste Teil erschien harmlos. Wirklich sehr gut zurecht geschminkte Untote, die dem neugierigen Publikum auflauerten und es erschreckten. Die Schreie waren grauenhaft, ich hab seit gestern ein Klingeln im Ohr.

Kein Maskenbildner aus Hollywood hätte es besser machen können, großes Lob an die Akteure, die sich wirklich alle Mühe gegeben hatten.

Dann war die erste Gasse zu Ende und ich dachte schon, das war´s, war ja eigentlich nicht so schlimm. Doch ich hatte noch nie weniger Recht. Und die, die mich kennen, wissen, dass ich eigentlich immer Recht habe.

Denn die zweite Gasse öffnete sich bereits vor uns, Nebel quoll heraus und nahm einem fast die Sicht.

Hinzu Flickerlicht, so dass man nur schemenhaft all die grauenhaften Gestalten erkennen konnte, Leichenteile, die verstreut lagen, schauerlich, wirklich.

Ganz ehrlich, ich war froh, als ich da endlich raus war. Mein Herz pochte, ich hatte Angst, mich da irgendwie zu verlaufen und in diesem Irrsinn das Tageslicht nie wieder zu sehen, wie es der Gruppe vor uns ergangen war, die auf einmal ein Mitglied vermisste. Ich bezweifle, dass es wieder aufgetaucht ist….

Danach mussten die Nerven beruhigt werden und Andreas hat seinen verdienten Whiskey bekommen. Vielen Dank für die sehr gute Beratung der Black House Taverne, die einer, die sich mit Whiskey überhaupt nicht auskennt und ihn seit einem denkwürdigen Erlebnis letztes Jahr schon gar nicht mehr trinkt, den perfekten Whiskey als Dank für die mutige Begleitung zu kredenzen.

Andreas hat´s jedenfalls geschmeckt und sich von dem hübschen Fräulein auch noch mal beraten lassen. Ich weiß allerdings nicht, worin noch…..

Irgendwann um zwei war dann leider das MPS zu Ende. Endlich ein trockenes, sonniges, warmes MPS, das in sehr guter Erinnerung verbleiben wird.

Lieben Dank an alle Akteure in den Gruselgassen. Ihr wart super und habt mir fast einen Herzinfarkt beschert.

Lieben Dank an die Akteure und den fleißigen Helferlein auf dem Markt. Ohne Euch wäre das MPS nicht möglich.

Und Ihr…gehabt Euch wohl.

Ich denke, das nächste Mal werde ich erst in Bückeburg wieder dabei sein können, es sei denn, Gisbert überdenkt seine Entscheidung bezüglich der Shuttlebusse noch einmal und setzt welche in Weeze ein, dann würde ich dorthin kommen.

Wir werden sehen, gehabt Euch wohl!

Das große MPS Quiz

Der MPS Fan Blog verlost 10 Freikarten zur großen MPS Sause in der Dortmunder Westfalenhalle , die mir der Veranstalter, Gisbert Hiller, zur Verfügung gestellt hat.Die MPS Party in Dortmund 2014

Bei all den heftigen Diskussionen, die zum MPS aufgekommen sind – wir reden hier mal eben über einen Betrag von 450 Euro, die Gisi mal eben so und ohne große bürokratische Hindernisse,  bereitstellt.

Und nicht nur das, der große Drache daselbst – und als unabhängiger Berichterstatter kann ich konstatieren, er verhält sich aus meiner Sicht wahrlich wie ein Drache – macht er noch viel mehr.

Alle Pflegeberufe, Krankenpflege, Heilpfleger und was weiß ich brauchen nur eine mail zu schreiben, und sie erhalten freien Eintritt zur genialen MPS Party in den Westfalenhallen.

Und ich habe es selbst erlebt – eine Mail genügt und es wird Euch unbürokratisch geholfen.

Das, meine lieben Leser, ist großartig. Und einzigartig.

Natürlich ist Gisbert Hiller Unternehmer und er versucht, wie jeder andere auch, seine Veranstaltung zu vermarkten.

Aber er versucht auch, sich selbst zu verwirklichen, und ein wesentlicher Bestandteil seiner Persönlichkeit, scheint mir auch sein soziales Engagement zu sein. Ob es die Aktionen für sozial oder körperlich benachteiligte Menschen sind, ob es sein spontanes Engagement für Pflegeberufe ist, ob es sein intensives Eintreten für den Tierschutz ist – er teilt uns und der Welt sein Innenleben mit.

Genauso übrigens, wenn er über ihm missliebige Menschen wettert, wenn er mit Kritik an seinen Ideen nicht so außenwirksam umgeht.

Das ist menschlich. Das lässt jede Menge Raum für Diskussionen und gegensätzliche Meinungen.

Aber das ist auch phantastisch, denn heraus kommt eine geniale Veranstaltung und  Gisbert Hiller ist unbestritten kein normaler Mensch. Aber sind normale Menschen nicht irgendwie langweilig? Sind wir nicht fasziniert von Typen abseits des Mainstreams?

Lieben wir nicht die Diskussionen, die sich um Themen wie Campsidegebühren und Sexismus wegen Frauenbands ranken?

Ist das nicht dasselbe, wie  die Diskussion um den (aus meiner Sicht hohlbratzigen) Dieter Bohlen und seinem Format DSDS?

Egal, die Weltenscheibe dreht sich, eine neue, andere aber sicher total geniale MPS Saison steht vor der Tür.

Wenn ihr wissen wollt, wie der MPS in Zukunft  Freikarten und mehr zum Thema MPS verlosen wird, probiert ihr schon mal das große MPS Quiz. Es wird von nun an täglich größer  und ein Teil der Fragen wird Euch helfen, Eintrittskarten zu gewinnen.

Für die MPS Westfalenhalle Sause oder für mehr.

Wir werden doch gemeinsam in der Westfalenhalle bei SaMo abrocken, egal ob Du gewinnst oder nicht?

Hier gehts zum Quiz, zu gewinnen gibt es allerdings nur etwas  über diese Seite hier im MPS Fan Blog : http://mps-fan-blog.de/das-grosse-mps-quiz

Das große MPS Quiz

Dies ist das große MPS Quiz! Bist Du Experte? Löse die Aufgaben und trage Dich in die Bestenliste ein!

Trainiere fleissig, vielleicht hilft Dir das bei der einen oder anderen Verlosung.

Trage Dich in die Bestenliste ein – auch mehrfach. Alle 10 Minuten kannst Du Dich eintragen!

Es werden immer nur 15 Fragen aus einem ständig wachsenden Pool interessanter Quizfragen angezeigt.

Die Lösung DIESES Quiz und der Eintrag in die Bestenliste führt nicht zu einem Gewinn, die Gewinne werden ausschließlich durch spezielle Quizzes ausgeschüttet.

Nach Gewinnausschüttung gehen die Quizfragen in diesen Quizpool über.

Der MPS Fan Blog wünscht viel Spaß beim Knobeln!

Der Schlachtezauber in Bremen

Schlachtezauber 2013Der Zauber an der Schlachte in Bremen ist nichts für Menschen mit Platzangst!

Und Menschen, die spontan mal eben auf der anderen Seite des Durchgangs an einem Stand betrachten wollen, brauchen starke Nerven und einiges an Durchsetzungsvermögen – wenn es nämlich voll ist, musst Du wie auf See navigieren: Ein Stück vorarbeiten und dann mit dem Strom auf das Ziel hintreiben lassen.

Ich hatte schon am letzten Samstag vorzeitig das Weserstadion verlassen, um garantierten Spaß mit Mr. Hurley und den Pulveraffen zu haben und nicht ansehen zu müssen, wie mein Fußballverein abgeschlachtet wird (womit gleichzeitig mehrere Dinge klar werden: 1. Es dreht sich nicht alles um das MPS bei mir, 2. ich bin kein Anhänger des FC Bayern Münchens und 3. ich bin ein spaßorientierter Mensch).

Aber in der letzten Woche hatte ich meine Kamera nicht dabei und ich war auch nur kurz da.

Am Samstag sollte das anders werden, ich wollte mir in Ruhe die Stände anschauen, musikmäßig fand ich das eh nicht so interessant.

Man muss auch lange suchen, um im Vorfeld herauszufinden, wer wann spielt. Hier sollten die Betreiber deutlich mehr Wert auf Öffentlichkeitsarbeit legen.

Mir schwante jedenfalls schon Übles, als ich den “normalen” Weihnachtsmarkt betrat.

Das muss ich nämlich tun, weil es dort die besten Kartoffelpuffer der Welt gibt. Um diese zu bekommen, durfte ich mich locker 10 Minuten in einer Schlange anstellen und ich konnte mir ausrechnen, wie es am Schlachtezauber aussah. Weiterlesen

Das große Herz des Gisbert Hiller

An den Neuigkeiten, die uns momentan über Facebook erreichen, sieht man wieder einmal mehr das große Herz des Gisbert Hiller, seines Zeichens Veranstalter des MPS, aber auch der gesamten MPS-Familie.

Am Wochenende hat der Euch vielleicht auch noch von einigen Märkten bekannte Feuerkünstler Abraxaz durch einen tragischen Unfall seine linke Hand verloren.

Trotz eilig eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte die Hand nicht mehr angenäht werden. Was den Feuerkünstler umso härter trifft, da er Linkshänder ist.

Jeder von uns, der schon einmal durch eine Verletzung seiner Haupthand Erfahrungen gesammelt hat, weiß wie schwer die Umstellung fällt. Und nun ganz ohne eines der wichtigsten Gelenke da zu stehen…die Folgen mag man sich nicht ausmalen.

Doch trotz aller Gründe, die Gisi und Abraxaz einst entzweiten (laut Gisbert habe man sich im Streit getrennt) hat er Anfragen bezüglich einer Spendenaktion gestellt und die Resonanz war dermaßen positiv, dass nun eine neue Spendenaktion mit tatkräftiger Unterstützung des Rapalje Fanclubs Deutschland läuft.

Erneut verdient Gisbert Hiller meine Hochachtung. Er hat wieder einmal mehr bewiesen, dass hier die Vergangenheit egal ist, gesagte Worte zählen nicht mehr, einzig der Wille zu helfen ist wichtig und lässt alles andere vergessen.

Unterstützt wird er dabei tatkräftig vom Rapalje Fanclub Deutschland, der seine Hilfe und das Spendenkonto bereitgestellt haben.

Meinen Dank und meine Hochachtung auch an Euch, besonders an Andrea, die ja schon viel Erfahrung im Bereich „Ich helfe Menschen in Not“, gesammelt hat.

Ja, ich weiß was jetzt in einigen Eurer Köpfe vorgehen mag:

Es gibt so viele Leute, die noch schlimmer dran sind und denen eher Unterstützung zustehen würde als einem gut versicherten Feuerkünstler.

Natürlich gibt es immer welche, die noch schlimmer dran sind.

Aber woran wollen wir es ausmachen, ob wir helfen oder nicht? Ob jemand spendet, bleibt jedem selbst überlassen.

Aber wir haben die Möglichkeit, jemandem den steinigen Weg, der vor ihm liegt, ein bisschen zu erleichtern, ihm einige kleine Steine aus dem Weg zu räumen. Also warum es nicht auch tun?

Die Krankenkassen werden nur die normale Prothetik bezahlen.

Spezielle Prothesen sind teuer, ermöglichen aber einen größeren Bewegungsspielraum. Dafür kommen die Kassen meistens nicht auf. Aber vielleicht können wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Abraxaz weniger sorgenvoll in die Zukunft blickt, vor allem in die berufliche.

Die Resonanz der Helfer ist bereits jetzt enorm. Um 13.15 Uhr zeigte das Spendenkonto bereits einen Betrag von 232,00 €.

Wow!

Das MPS hat sich typisieren lassen, als der Neffe von Bruder Rectus an Leukämie erkrankte, wir haben unserem Bäcker einen Neustart ermöglicht, wir haben der Riemenschneyderei geholfen.

Wir helfen immer noch den Tierheimen und nun auch einem Feuerkünstler. Ich finde diesen Zusammenhalt ganz große Klasse.

Hier wird nicht geredet, hier wird geholfen. Die Politiker sollten sich ein Beispiel an uns nehmen. So sieht unbürokratische Hilfe aus!

Und wer jetzt ebenfalls spenden möchte:

Kontoinhaber: Rapalje Fanclub Deutschland

Volksbank an der Niers eg

BLZ 320 61 384

Konto-Nr. 320 399 1044

IBAN: DE34 3206 1384 3203 9910 44

BIG: GENODED 1 GDL

Verwendungszweck „Jens“

The Dolmen beim MPS in Hamburg Öjendorf

Kayleigh_Marchant2012 waren The Dolmen der Hit auf dem MPS – wer erinnert sich nicht an die legendären Auftritte der Band  in Rastede, wo sie ihr Debut gaben und der Vogt daselbst nächtigerweise auf die Bühne stürmte  um ein, zwei Zugaben zu fordern?

Und  Dolmen gab alles, bis zur körperlichen Erschöpfung, denn so wie sie sich präsentieren, ist das sehr kraftraubend.

Auf jeden Fall hat die Band es geschafft, sich in die Herzen einer rasch anwachsenden Fangemeinde zu spielen, es folgten Auftritte in Hohenweststedt, beide Bückeburg Termine, Telgte und Öjendorf.

Und die Schar der Fans wuchs – auch wenn Kritiker behaupten, das eine Metal Band nichts auf dem MPS zu suchen hat und die Musik nun gar nichts “mittelalterliches”  an sich hätte. Unumwunden zugegeben: das Letztere stimmt. The Dolmen macht keine mittelalterliche Musik, Bassgitarre, moderne Querflöte, Akkustikgitarre und die Art des Schlagzeugs sind nicht mittelalterlich. Aber phantastisch.

Und ehrlich – unser Lieblinge von Saltatio Mortis über Rapalje, Vroudenspiel, Metusa, Elmsfeuer,  Omnia und wie sie alle heißen mögen, sind NICHT mittelalterlich – aber FANTASTISCH! josh_elliot_antik

Unser musikalisches Erlebnis auf dem MPS ist geprägt von den unterschiedlichsten Richtungen: Folk und Traditionals  wie ihn Rapalje spielt. Freche intelligente Lieder, traditionell oder selbst komponiert wie Streuner oder Duivelspack, frivol und frech wie Das Niveau – wir lieben sie oder auch nicht, aber das ist die Vielfalt des MPS.

Wir diskutieren heftigst darüber auf Facebook  – oft kommen hitzige, häufig unüberlegte Kommentare, Diskussionen, von denen am Schluss man manchmal gar nicht mehr weiß, was war der Auslöser – das ist MPS.

Und “The Dolmen”, eine meiner Lieblingsbands, passt genau hinein.

In aller Regel erwarte ich auf dem MPS von neuen, noch nie gehörten Bands ein “Mainstreamerlebnis”.

Bands, die ich sofort einordnen kann in Mainstream, Pagan, Folk, Traditional, etwas zwischen Metal, Gothic  und Mittelalter oder sonst irgendetwas.

Auch so damals bei “The Dolmen”.

taloch_jamesonIch komme also zum allerersten Dolmen Gig auf dem MPS – und werde empfangen von einer Interpretation von “Whiskey in the Jar”, die ich so noch nie gehört hatte.

Zu diesem Song muss man wissen: Es war der erste “Richtige” den ich selbst auf der Gitarre spielen konnte (mein Bruder wird bis heute etwas anderes behaupten, aber da verweise ich nur auf seine lächerlichen Synthi “Künste” und seinen berüchtigten “Rabda” Song, den er als 15 jähriger aufgelegt hatte) und ich find ihn einfach Klasse (Whiskey in the Jar von The Dolmen, nicht jenen unseligen “Rabda” Song).

Und Dolmen haut eine Version raus, die einen animiert, sich das Oberhemd vom Körper zu reißen. Ich war nicht der Einzige.

Tja, und da lerne ich in wenigen Gigs neue, harte Interpretationen von Klassikern wie “Rocky Road to Dublin”aber auch eigene Songs kennen, die die Bands nach zwei Sets zu meinen Favoriten machen.

Umso mehr, dass alle Spaß an der Arbeit haben.

In Hohenweststedt erlebe ich, das Kaleigh und Ellie von der Bühne kommen, um mit dem Publikum zu tanzen.  Schon mal so etwas erlebt? Fantastisch!

Schon mal den Dauerspaß in Kaleighs Gesicht abgelesen? Die Freundlichkeit und die Bereitschaft von JEDEM Bandmitglied auch nach einem anstrengenden Set  bei 30 Grad im Schatten Fragen über die Band, über Gott und die Welt zu beantworten? Traut Euch, die Dolmen sind da völlig unkompliziert!

Ich habe erlebt, dass meine Mitautorin ein Glas Honig mitbrachte (ihr Vater war Imker) und Taloch sich nach einem Set mit einem wohligen Grunzer  das ganze Glas reingepfiffen hat, artig “Thank you” sagte und dann erstmal fragte, wie es denn so ginge. Völlig unkompliziert.

Ich bin mit Josh ein bisschen über das Phantasium in Eindhoven spaziert und hab über alles Mögliche geplaudert – über Talochs Fahrkünste auf dem “Kontinent”, die nächsten Auftritte der Band, das Phantasium  an sich und wie es mir denn so ginge.  Völlig unkompliziert.

Wenn Du also eine Band mit Nähe zum Publikum suchst, wenn Du auf Show stehst, die ehrlich ist und wenn du auf Publikumsnähe stehst, dann schaust Du Dir “The Dolmen” an.

Beispielsweise am Samstag und Sonntag auf dem MPS in Öjendorf. Und weil das einer meiner Lieblingsbands ist, kannst Du sicher sein,  dass ich mehr berichte.

Sehen wir uns also vor der Dolmen Bühne?