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Hiller

20 Jahre MPS in Telgte – eine großartige Party

Anni_Oakley von ElmsfeuerEs war wieder einmal  ordentlich was los in Telgte  – obwohl das Wetter nicht so ganz mitspielte.

Nach 20 Jahren MPS in Telgte und mittlerweile sechs Lichtermärkten ist die Veranstaltung allerdings so etabliert, dass sich auch bei ungünstigen Wetterprognosen  zehntausende auf das wunderschöne Gelände begeben, um Ritter zu bestaunen, zotige Sprüche bei der Morgenmesse zu hören oder geniale Musik zu hören.

Am Freitag Nachmittag traf ich auf der Campside ein – und es sah extremst düster aus. Schwere, schwarze Wolken drohten am Himmel – und sie hielten ihr Versprechen, es schüttete wie aus Kübeln.

Wenn ich die Wüste bewässern wollte, würde ich Gisi ein MPS dort durchführen lassen, er bringt ja nahezu jedes Mal Regen mit!

Glücklicherweise konnten wir rasch vorher noch den Pavillon aufbauen und dieser zentrale und vor allem trockene Punkt sollte an diesem Freitagabend noch eine gewichtige Rolle spielen.

Als der Regen nämlich nachließ, kamen aus dem Auto neben uns zwei freundliche Typen ausgestiegen. Sie hatten uns schon vorher zugeprostet und hatten – wie wir – kein Problem mit dem Wetter.

Jedenfalls packten sie ihre Stühle aus, brachten ein Fässchen Krombacher mit  und das war der Start eines gigantisch lustigen Abends mit ebenso gigantischer Party.

Klaus und Michael aus dem schönen Emsland waren mit Schwester und vielen Freunden zum MPS und die meisten zum ersten Mal.

Ich nehme es vorweg – sie wollen – natürlich – wiederkommen!

Wie dem auch sei, am Ende des abends, oder vielmehr mitten in der Nacht, waren so etwa 30 Leute aus den umliegenden Zelten unter und um unseren Pavillon. Cool, das ist es, was ich an der Campside so liebe!

Apropos Emsland: meine drei Freunde, Toby, Lars und Maik waren auch wieder da, und was soll ich sagen: Maik hat versprochen, uns in Öjendorf mit einem gigantischen Frühstück zu versorgen. Und Freibier. Wenn Du Dich nicht mehr erinnern solltest lieber Maik behalte ich die Taschenlampe, die Du bei uns vergessen hast!

Der Samstag war trocken und es war ziemlich warm, glücklicherweise traf die Wettervorhersage mit Regenschauern und Gewitter  und nicht ein.

Gisbert hatte geniale Bands eingeladen, Saor Patrol, Rapalje, Omnia, Faun, Elmsfeuer, Mr. Hurley & die Pulveraffen,  Feuerschwanz, und Saltatio Mortis.

Mit dabei waren auch die Kilkenny Band, von der ich noch immer glaube, dass die Bühne eine Nummer zu groß für die jungen Leute ist, und Cultus Ferox .

Die Bands, die so langsam den Durchbruch geschafft haben und sich zu Publikumslieblingen entwickeln sind für mich Elmsfeuer und Mr. Hurley.

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Das MPS in Bückeburg–die Wettergötter müssen verrückt sein!

Dolmen_Bueckeburg_2014Ich gehe seit 14 Jahren regelmäßig zum MPS in Bückeburg – aber dass, was sich an diesem Wochenende dort abgespielt hat, ist absolute Premiere.

Ich denke, Gisis Truppe hat noch kein MPS erlebt, das unter solch widrigen Bedingungen aufgebaut wurde. Die ganze Woche hat es immer wieder Starkregen gegeben, die Fahrzeuge konnten nicht aufs Gelände und das Zeuchs musst  per Hand auf den Platz getragen werden.

Gut, das gab es immer wieder mal, aber das Gelände war teilweise total abgesoffen und irgendwelche Vollpfosten hatten den riesigen Komposthaufen angezündet, so dass das Gelände auch noch bespielbar gemacht werden musste.

Ich habe vor drei Jahren erlebt, wie die untere Campside abgesoffen ist – und Gisi hat seine Lehren daraus gezogen.

Rindenmulch wurde kubikmeterweise aufgefahren, kritische Bereiche wurden per Flatterband abgesperrt.

Teile der unteren Campside erinnerten mich verdammt an bestimmte Gegenden im Teufelsmoor, eine riesige Moorlandschaft, in der der Legende nach mal eine ganze Einheit Wikinger versunken ist.

Das ist wiederum auf der Campside nicht geschehen, obwohl des Abends die ein oder andere wikingerähnliche Gestalt auch dahingesunken ist, nämlich bier- und weinseeligerweise in den Schlafsack im eigenen Zelt.

Gisi hatte angekündigt, nur die obere Campside würde nachts durchgehend beleuchtet, das war allerdings ein Witz. Zwei kleinere Lichtmasten erlaubten eine Art Orientierung, die Toiletten am Ausgang lagen wiederum im Dunkeln und hatte kein Wasser.

Mittlerweile verdient die Campside diesen Namen nicht mehr, es ist ein Wiese, auf der man campen kann. Viel zu wenig Dixies, zum Teil ohne Wasser, die Hygiene nach dem supergut besuchten Samstag ließ ebenfalls arg zu wünschen übrig, das war nicht o.k.

Dafür war das Programm auf dem Platz mal wieder grandios. Gisi hatte Bands vom Feinsten eingeladen.Mirabilia beim MPS in Bückeburg

Es passiert genau nur drei mal in dieser Saison, das  die geniale Band  The Dolmen auf dem MPS gastiert – in Hohenweststedt, in BüBu und in Öjendorf.

Für mich unverständlich – vor zwei Jahren haben sie sich hier eine stetig wachsende Fangemeinde aufgebaut, zogen die Massen vor die Bühnen und seit letzem Jahr ist Schluss, nur noch drei Auftritte. dabei wurden sie damals als DIE Entdeckung des MPS gepriesen, traten in der Dortmunder Westfalenhalle auf,. selbst das war ihnen nicht vergönnt in diesem Jahr.

Aber sie waren beim Midzomer Festival, werden auf dem Castle Fest auftreten. Schade schade,  eine Band mit einem Spektrum von Pagan, metallige Klängen, Piratensongs und Folk passt meiner Meinung nach sehr gut zum MPS und bringt mehr Abwechslung als noch eine weitere Band mit Irish Folk Songs.

Aber sicher ist das auch eine Frage des Preises, denn Qualität kostet eben immer ein bisschen mehr.

Ansonsten war der Samstag was die Bands betrifft vom Feinsten: der Publikumsliebling Saltatio Mortis zog buchstäblich tausende in den Bann, Omniatrat auf, Faun gab sich die Ehre, dazwischen Saor Patrol mit den wundervollen Tribal Tänzerinnen von Mirabilia,  tja und dazwischen jede Menge Showprogramm.

Ars Equitandi, Fictum, Pestumzug, Der Tod, Der Hässliche Hans trieb sich rum, dann Bruder Rectus mit Schwester Karma und Schwester Sutra, tausende begeisterte Leute auf dem Platz, supertolles Wetter, jede Menge Fressalien, jede Menge Köstlichkeiten zu trinken – Bier, Wein, Met, Kaffeespezialitäten, Teehaus — für jemanden der noch nie das MPS erlebt hat,  muss das überwältigend sein.

Dazwischen jede Menge aufwändig gewandete Besucher, Tribal Dance Gruppen wie die wunderbaren Mädels von Mirabilia, Gerüche, Geschrei, Jubel von den Fans vor den Bühnen, Gelächter vom Publikum vor den Gauklerbühnen, abends eine atemberaubende Feuershow, wo sich Menschen als Spinnen verkleiden, dazwischen ein Pestumzug, Kinder auf den Strohspielplätzen, dem riesigen Bällebad – das, ja das ist das Flair vom MPS.

Mein Schwägerin war Ork beim MPS in Bückeburgzum allerersten Mal beim MPS – und hat damit meinem Bruder eine ganz außergewöhnliche Freude bereitet – und was soll ich sagen, sie ist infiziert.

Der nächste MPS Besuch ist schon in Planung. Remeringhausen soll es sein!

Nun ist meine Schwägerin – und ich auch  – rechtzeitig aufgebrochen, um nicht die große Sintflut des Sonntag nachmittags in Bückeburg zu erleben. Da knallte es nämlich nochmal so richtig nieder und versenkte wiederum das Auto meines guten Bekannten Ralf R. in  einem rasch entstehenden Sumpf.

Wer ist Ralf? Ganz einfach, der Typ mit dem meist fotografiertesten Auto in Bückeburg vor zwei Jahren.

Da steckte er  -im Sumpf. Weil Ralf ein Typ ist, der sich nicht vom Regen schocken lässt.

Gisi übrigens auch nicht: er hatte ein Public Viewing vor dem Mausoleum organisiert und der geneigte MPS Besucher konnte auch noch die Weltmeisterschaft der DFB Auswahl feiern.

Das MPS ist eben nicht unbedingt authentisch, aber fantastisch.

Man muss übrigens nicht so lange wie meine Schwägerin auf das nächste MPS warten .

Das ist nämlich schon an diesem Wochenende, wiederum in Bückeburg und wiederum mit einem Programm das pickepackevoll ist.

Ich werde mir die geniale Markteröffnung meines geliebten Bruder Rectus anhören, mir das Bruchenballturnier und die genialen Fechter von Fictum reinziehen und jede Menge Bands sind da, die mich erwarten: Rapalje, Cultus Ferrox, Metusa, Corvus Corax etwa …

Wir trinken doch zusammen ein Horn vor der Saor Patrol Bühne und bestaunen die Mädels von Mirabilia, oder? In diesem Sinne: Gehabt Euch! Das Fotoalbum gibt es morgen!

Eilnews–10 Freikarten für die nächsten 5 MPS Veranstaltungen eingetroffen

2014_luhmuehlen_a5

Ihr lest richtig! Heute trafen 10 Freikarten für die nächste Verlosung auf dem MPS Fan Blog bei mir ein.

Ich werde zwei  davon für Luhmühlen verlosen.

Morgen im Laufe des Tages ist die Verlosung online und wird am Montag Abend spätestens abgeschlossen sein, damit ich die Karten noch rechtzeitig verschicken kann.

Die Karten sind nicht an den VA Ort gebunden, wer also jetzt gewinnt und nicht nach Luhmühlen kommen kann, kann sie auf jedem anderen MPS Termin einsetzen.

Also schaut auf dem Blog vorbei und verpasst diese tolle Chance nicht!

Mein ausdrücklicher Dank geht an Gisi und sein Team, die das möglich machen.

Super Stimmung in Dortmund – die MPS Party in Dortmund

Cobblestones bei der MPS Party in Dortmund

Wenn ich Scheich wäre, würde ich Gisi´s MPS buchen um die Wüste zu bewässern.

14 Tage gab´s tolles Wetter in Dortmund, dann gab es den kostenfreien Markt vor der Dortmunder Westfalenhalle –  und natürlich regnete es.  Aber nicht viel und nicht lange und es tat der Stimmung 1 Stunde vor dem offiziellen Beginn der Party in der Dortmunder Westfallenhalle absolut keinen Abbruch.

Auf dem kleinen Markt war eine Bühne aufgebaut, auf der am Samstag Satolstelamanderfanz, Mr Hurley & die Pulveraffen und Faey aufspielten.

Ich traf natürlich jede Menge bekannte Gesichter und der Tenor war einhellig: Endlich geht’s los!

Der MPS Fan Blog hatte vorher Freikarten verlost, die Post hatte aber erst am Mittwoch geliefert so dass ich die Karten nicht mehr rechtzeitig verschicken konnte. Eigentlich war abgesprochen, dass die Gewinner auf der Gästeliste stehen – was aber auch nicht richtig klappte.

Wie gut das ich im “anderen Leben” Projektmanagement mache, so dass ich dieses Risiko einkalkuliert hatte  und allen Gewinnern meine Handy Nummer durchgegeben hatte – so konnte ich die Karten persönlich überreichen. Nur Birgit kam nicht, ich hoffe, sie ist doch über die Gästeliste reingekommen.

Es wird im übrigen weitere Verlosungen im Laufe der Saison geben und es werden nicht nur Eintrittskarten verlost – doch dazu später mehr.

Die erste Band, die auftrat, war Metusa und ich war sehr, sehr gespannt, weil ich sie zum allerersten Mal ohne Anja erleben sollte. Weiterlesen

Große Verlosung zur MPS Party in den Dortmunder Westfalenhallen

gisi_ganz_seitwärts

Gisbert Hiller wird ja oft vorgeworfen, er zocke die Leute ab, die Preise wären überteuert, die Preise steigen ständig und was weiß ich noch alles.

Nun stellt er dem MPS Fan Blog völlig unkompliziert mal eben so 20 Freikarten für die große MPS Sause vom 4. – 6. April für eine Verlosungsaktion zur Verfügung.

10 für den Freitag und 10 für den Samstag.

Das sind mal eben Preise im Wert von 700 Euro.

Ich hatte angefragt, ob ich etwas zur Verlosung bekommen könnte und bekomme auf meine Mail völlig unbürokratisch dieses tolle Angebot.

Also liebe Leser, schaut fleißig auf den Blog, denn ab nächster Woche werde ich die Karten einzeln verlosen und ich werde versuchen, diesen tollen Preis noch weiter zu veredeln, mit Autogrammen eurer Lieblingsgruppen.

Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an Gisbert Hiller, für diese tolle Möglichkeit! Ich wüsste keinen anderen Veranstalter, der das so unkompliziert möglich macht.

Und ihr solltet Euch vorbereiten auf die Party, denn euch werden die Lieblingsbands des MPS einheizen und am Freitag echte Größen aus der Szene wie Tanzwut, Dunkelschön, Fejd, Cultus Ferrox und noch mehr und am Samstag dann Omnia, Cobblestones, die fantastischen Saltatio Mortis und noch viel mehr.

Und ihr solltet Euch vorbereiten auf die Verlosung, denn ich werde mir ein Quiz rund um das MPS ausdenken und aus den richtigen Antworten die Gewinner ermitteln.

Für alle, die nicht die Tageskarten gewinnen: Die Wochenendkarte kostet 60 Euro, das ist gut angelegtes Geld, denn es gibt Spaß pur und jede Menge saugeile Musik auf die Ohren.

Ich hoffe, dass ich mindestens am Samstag dabei bin und dann mit dem einen oder anderen Gewinner ein kleines Interview durchführen kann.

Also Leute, reserviert den 4. – 6. April, denn es gibt keine Verlierer sondern nur Gewinner auf dieser Party.

Wir sehen uns doch, oder?

Das große Herz des Gisbert Hiller

An den Neuigkeiten, die uns momentan über Facebook erreichen, sieht man wieder einmal mehr das große Herz des Gisbert Hiller, seines Zeichens Veranstalter des MPS, aber auch der gesamten MPS-Familie.

Am Wochenende hat der Euch vielleicht auch noch von einigen Märkten bekannte Feuerkünstler Abraxaz durch einen tragischen Unfall seine linke Hand verloren.

Trotz eilig eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte die Hand nicht mehr angenäht werden. Was den Feuerkünstler umso härter trifft, da er Linkshänder ist.

Jeder von uns, der schon einmal durch eine Verletzung seiner Haupthand Erfahrungen gesammelt hat, weiß wie schwer die Umstellung fällt. Und nun ganz ohne eines der wichtigsten Gelenke da zu stehen…die Folgen mag man sich nicht ausmalen.

Doch trotz aller Gründe, die Gisi und Abraxaz einst entzweiten (laut Gisbert habe man sich im Streit getrennt) hat er Anfragen bezüglich einer Spendenaktion gestellt und die Resonanz war dermaßen positiv, dass nun eine neue Spendenaktion mit tatkräftiger Unterstützung des Rapalje Fanclubs Deutschland läuft.

Erneut verdient Gisbert Hiller meine Hochachtung. Er hat wieder einmal mehr bewiesen, dass hier die Vergangenheit egal ist, gesagte Worte zählen nicht mehr, einzig der Wille zu helfen ist wichtig und lässt alles andere vergessen.

Unterstützt wird er dabei tatkräftig vom Rapalje Fanclub Deutschland, der seine Hilfe und das Spendenkonto bereitgestellt haben.

Meinen Dank und meine Hochachtung auch an Euch, besonders an Andrea, die ja schon viel Erfahrung im Bereich „Ich helfe Menschen in Not“, gesammelt hat.

Ja, ich weiß was jetzt in einigen Eurer Köpfe vorgehen mag:

Es gibt so viele Leute, die noch schlimmer dran sind und denen eher Unterstützung zustehen würde als einem gut versicherten Feuerkünstler.

Natürlich gibt es immer welche, die noch schlimmer dran sind.

Aber woran wollen wir es ausmachen, ob wir helfen oder nicht? Ob jemand spendet, bleibt jedem selbst überlassen.

Aber wir haben die Möglichkeit, jemandem den steinigen Weg, der vor ihm liegt, ein bisschen zu erleichtern, ihm einige kleine Steine aus dem Weg zu räumen. Also warum es nicht auch tun?

Die Krankenkassen werden nur die normale Prothetik bezahlen.

Spezielle Prothesen sind teuer, ermöglichen aber einen größeren Bewegungsspielraum. Dafür kommen die Kassen meistens nicht auf. Aber vielleicht können wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Abraxaz weniger sorgenvoll in die Zukunft blickt, vor allem in die berufliche.

Die Resonanz der Helfer ist bereits jetzt enorm. Um 13.15 Uhr zeigte das Spendenkonto bereits einen Betrag von 232,00 €.

Wow!

Das MPS hat sich typisieren lassen, als der Neffe von Bruder Rectus an Leukämie erkrankte, wir haben unserem Bäcker einen Neustart ermöglicht, wir haben der Riemenschneyderei geholfen.

Wir helfen immer noch den Tierheimen und nun auch einem Feuerkünstler. Ich finde diesen Zusammenhalt ganz große Klasse.

Hier wird nicht geredet, hier wird geholfen. Die Politiker sollten sich ein Beispiel an uns nehmen. So sieht unbürokratische Hilfe aus!

Und wer jetzt ebenfalls spenden möchte:

Kontoinhaber: Rapalje Fanclub Deutschland

Volksbank an der Niers eg

BLZ 320 61 384

Konto-Nr. 320 399 1044

IBAN: DE34 3206 1384 3203 9910 44

BIG: GENODED 1 GDL

Verwendungszweck „Jens“

Saltatio Mortis auf Platz 1 der Deutschen Album Charts

alea_saltatio_hohenlockstedtFreud und Leid eines Künstlers- sie liegen dicht beieinander.

Saltatio Mortis, nicht die Band die ich als meine Favoriten bezeichnen würde, aber deren Entwicklung ich durchaus mit verfolgen konnte, haben  Platz 1 der Deutschen Album Charts erreicht.

Das ist ein ganz großartiger Erfolg. Und ich persönlich glaube, dass das MPS und Gisbert Hiller als Förderer und Fan dieser Band einen guten Teil dieses Weges aktiv begleiten konnte.

Zunächst freut sich natürlich die Band über diesen tollen Erfolg. Lasterbalk schreibt dazu auf Facebook:

„Was ich jetzt schreibe sollte man wahrscheinlich nicht tun und schon gar nicht in einer Woche des Erfolges. Ich meine wann geht man schon mal auf Platz Eins in den offiziellen Media Control Charts? Richtig, wahrscheinlich nicht so oft in seinem Leben. Also sollte ich mich jetzt freuen, ich sollte herumtanzen und ich sollte feiern, am besten alle 24 Stunden die so ein Chart-Wochentag zu bieten hat. Geht aber nicht. Will ich aber nicht. Stattdessen sitze ich hier und schreibe mir Freude, aber auch Frust von der Seele, Freude und Frust, die sich schon länger angestaut haben, die aber nicht abfließen konnten. Noch nicht.“

 

 

Uuups! Moment mal! Auf einem absolut genialen Meilenstein angelangt, einem Erfolg, den man sich hart erarbeiten muss, vor allem in DIESER Szene, ein Erfolg der durch diese Platzierung nach Außen sichtbar wird, dringt Frust durch, warum dieses?

„Tatsächlich freue ich mich. Ich freue mich über viele wundervolle Mails und Kommentare. Ich freue mich über Rückmeldungen zum Album, zu meinen Texten, zu unserer Musik…. Gleichzeitig kommt Ärger und Wut in mir hoch. Ärger über die unvermeidliche Kommerzdiskussion. Offenbar gibt es ein Naturgesetz, dass vorschreibt, sobald eine Band sichtbar Erfolge vorzuweisen hat, darf man sie als echter Fan, als echter Kenner oder gar als Szene-Guru auf keinen Fall mehr gut finden. Wichtig in diesem Ritual ist auf jeden Fall die grundlose Aufwertung der frühen Werke der Band (egal wie grausig diese sind), gepaart mit einem Verriss des aktuellen Werkes (egal wie gut es ist) und, als letztem Ton in diesem Musikverkenner-Dreiklang, eine Hasstirade über die verratenen Ideale der Band, die sich nun endgültig den bösen Göttern des Kommerz verschrieben hat. Schlussakkord in Moll und alle müssen nun ganz doll weinen, weil mal wieder eine Band nicht mehr das tut was sie will, sondern nur noch das tut was ein ominöser Produzent, oder wahlweise auch die Plattenfirma, von ihnen verlangt. Aha. Nun also auch wir.“ Weiterlesen

Sonne satt in Wassenberg

Saor_patrol_wassenbergDa Tom an diesem Wochenende etwas für seinen Kontostand tun wollte, wir Euch aber vom MPS in Wassenberg berichten möchten, habe ich mich bereit erklärt, als Co-Schreiber aufzutreten. Hoffentlich ist mein Bericht für Euch ebenso interessant wie Tom´s. Nach einigem Hin und Her aufgrund der ungünstigen Wetterprognosen bin ich am Samstagmorgen bei strahlendem Sonnenschein (ja, richtig gehört, es war sogar eine Sonnenbrille nötig) nach Wassenberg gestartet. Nicht so abgehärtet wie die anderen Wolfstatzen allerdings entschied ich mich, meinen müden Leib nicht in ein Zelt zu zwängen, sondern wählte die komfortablere Unterkunft des Burghotels zu Wassenberg direkt neben dem MPS Gelände. Nach einem schnellen Check in und einer kurzen Besichtigung des kleinen Städtchens war ich um Punkt dreizehn Uhr auf dem Markt. Dieses Mal musste ich noch nicht mal meine Karte vorzeigen, denn die Kasse war viel zu weit unterhalb des Hotels aufgebaut, so dass ich direkt auf den Platz konnte. Natürlich führte mich mein erster Weg an Gisis Taverne, ohne einen guten Schluck Odin kann es einfach keinen guten Markt geben. Außerdem wurde der erste Schluck dem Wettergott geopfert in der Hoffnung, ihn an diesem Tage milde zu stimmen. Eine kurze Begehung des Plans war möglich, ehe es mich an die Bühne zur Markteröffnung zog. Und was mussten meine Augen sehen? Der Vogt kam zu Fuß den Weg entlanggeschritten und wurde nicht wie üblich mit seiner Kutsche gezogen. Später erklärte dann Bruder Rectus, die Wege in Wassenberg seien zu eng für das Gefährt des Marktvogts. Die Markteröffnung gestaltete sich leider nicht so lustig wie sonst, es wurden keine Späße ausgetauscht wie üblich, was ich persönlich sehr schade fand, denn gerade den Schlagabtausch zwischen dem Vogt und dem ewig lüsternen Bruder Rectus finde ich sehr unterhaltsam. Weiterlesen

Lasst Knochen knacken–Das Bruchenballturnier beim MPS in Hohenwestedt

Bruchenballturnier MPS HohenweststedtDie Pausen zwischen den Sets der einzelnen Bands auf dem MPS sind in dieser Saison deutlich länger geworden – und diese Zeit nutze ich, um mir Attraktionen anzuschauen, die ich schon längere Zeit nicht mehr mitverfolgt habe.

Beim MPS in Hohenwestedt war es mal wieder das Bruchenballturnier – und ich hab selten so gelacht! Vier  Herren- und drei Damenmannschaften (oder heißt es besser Weibschaft?) traten gegeneinander an, darunter der amtierende Meister von Thorsschmiede.

Die hatten ihren ersten Auftritt souverän in einer Minute hinter sich, ihre Gegner schauten recht verdutzt, der Bruchenball wurde geschnappt und locker zum gegnerischen Punkt getragen.

Eine der drei Damenmannschaften hatte ein Freilos gezogen und das erste Gefecht unter Weibern war sehenswert. Von wegen zartes Geschlecht!

Da wurde an Armen gerissen, geschubst, sich auf die Gegnerin drauf gesetzt, am Fuß gezogen was dass Zeug hielt.

Köstlich die Kommentare vom Vogt und Bruder Rectus, wobei sich letzterer diesmal als Frauenfeind gab.

Richtig zur Sache ging es aber auch bei den Herren, wobei Thorschmiede alle Wettkämpfe gewann. Es sind herrliche Momentaufnahmen im Fotoalbum und bei so mancher Aktion dachte ich: “Eieiei, das muss weh tun!”  Schaut es Euch auf meinem Album hier an!

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Mosbach Neckarelz – der letzte Termin für das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum ® ist perfekt!

Nun stehen alle Termine für 2011 fest: Als Ersatz für Kleinheubach am 25.6.11 und 26.6.11  hat Gisbert Hiller Mosbach in Baden gefunden und verspricht ein sehr schönes Veranstaltungsgelände auf den Festivalwiesen am Quelle:  Spectaculum.de Neckar. Da die meisten Plätze wunderschön und jeder Platz seinen Reiz hat bin ich überzeugt, dass sich ein Besuch lohnen wird – vor allem wenn man die Künstler sieht, die Gisbert Hiller eingebucht hat: Saltatio Mortis (na klar!) Metusa, Faun, Saor Patrol und das Niveau sowie am Sonntag Schelmish.  Die Vorbereitungen für die Saison laufen auf Hochtouren und wir können gespannt sein: Das Team um Gisbert Hiller hat sich was einfallen lassen für 2011. Viel mehr Kleinkunstgruppen sind angekündigt, die sich ständig auf dem Gelände aufhalten und die Besucher unterhalten. Den hässlichen Hans kennen die Stammbesucher mit Sicherheit, er “kümmert” sich ja auch wirklich rührend um die Besucher. Von diesem Kaliber können wir also noch mehr erwarten, das wird sicher lustig.

Gisbert und sein Team haben sich aber noch viel mehr für 2011 vorgenommen: Die Homepage wird überarbeitet und vor dem Saisonstart in Gelsenkirchen online gehen. Und dies gleich in drei Varianten, es ist sozusagen für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt aber noch mehr gute Nachrichten: Der Heerlagerbereich bei den meisten Veranstaltungen ist deutlich ausgeweitet worden – und oft schon ausgebucht. Wir können also mit mehr Heerlagern rechnen. Da aus dieser Ecke ja auch immer wieder spontane Aktionen kommen, verspricht diese Nachricht auch mehr Attraktionen für die Besucher. Die Hammernachricht für die Mittelalterfreunde aus Ostdeutschland ist aber: in 2012 wird es das erste ostdeutsche MPS geben (schade nur, dass wir so lange warten müssen). Den Veranstaltungsort rückt Gisbert Hiller bisher nicht raus (ich hoffe, es ist in Meck – Pom …). Endlich müssen die Fans aus dem Osten nicht mehr so weit reisen.

Ja und was habe ich vor in 2011? Natürlich wieder einen Bericht über jedes Event das ich besuche, und das werden viele sein: Gelsenkirchen, alle Termine in Norddeutschland, Dortmund und vielleicht Karlsruhe stehen bei mir auf dem Plan. Und dann plane ich Interviews mit Akteuren, Besuchern, Veranstaltern etc., fototechnisch oder mit Video hinterlegt, mal sehen was geht.

Jedenfalls kann ich es kaum erwarten…