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Metusa

Ein genialer Saisonauftakt – die MPS Party in Dortmund

MPS Party Westfalenhalle

MPS Party in der Dortmunder Westfalenhalle und es gibt nur Gewinner! Zunächst einmal gratuliert der MPS Fan Blog den Gewinnerinnen und dem Gewinnern aus dem großen  MPS Quiz.

Gewonnen haben : Markus , Jeanette, Sabine, Gina, Birgit, Jessi, Andreas, Tanja und Lena.

Ich habe allen eine mail geschrieben, denn es ist notwendig geworden, über die Gästeliste des MPS zu gehen.

Die Druckerei hat offensichtlich zu spät versandt, so dass die Karten bei mir nicht mehr rechtzeitig eingetroffen sind. Kathrin vom MPS schrieb mir aber: “ Falls das alles nicht mehr klappen sollte, nenn mir doch bitte die Kontaktdaten (Name und Adresse) der Gewinner, dann kann ich diese noch bis Donnerstag Nachmittag auf die Gästeliste setzten….”. Na also, denen fällt immer eine gute Lösung ein!

programm_DortmundWenn ihr nicht in den Genuss einer Freikarte gekommen seid, dann könnt ihr trotzdem noch kostenlos reinkommen.

Gisi schrieb gestern auf Facebook, das eine mail an freikarten@spectaculum.de  genügt, wenn ihr aus einem Pflegeberuf kommt (Arbeitgeber und Telefonnummer zum überprüfen angeben) und solltet ihr in einer Notlage sein und arbeitslos oder Hartz 4 Empfänger sein: eine mail mit kurzer Begründung und freier Eintritt ist euch sicher. Das nenn’  ich soziale Marktwirtschaft.

Aber alle, die Eintritt bezahlen müssen, haben dennoch nicht verloren.  Wenn man sich das Hammerprogramm mal anschaut, dann sind 55 Euro an der Tageskasse super angelegt.

Und das wird im Laufe des Tages dann billiger. Wo gibt`s das sonst?

Wir feiern mit Metusa , Cobblestones, Corvus Corax, Omnia, Duivelspack, Fiddlers Green, Das Niveau, SaMo, Feuerschwanz und Knasterbart. Das sind die Publikumslieblinge des MPS und garantieren Spaß ohne Ende.

Den Muskelkater vom tanzen habt ihr euch allerdings selbst zuzuschreiben.

Vor der Halle erwartet Euch noch ein kostenfreier Markt mit ebenfalls toller Musik:

Satolstellamanderfanz, Mr Hurley und die Pulveraffen und Faey geben uns bis 23 Uhr ordentlich auf die Ohren, und das gänzlich kostenfrei!

Und Sonntag geht`s weiter auf dem Markt: von 12:00 bis 20:00 spielen nochmals Mr. Hurley und die Pulveraffen und Rapalje ebenfalls kostenlos, auf!

Die Bands warten mit jeder Menge Neuerungen auf: Omnia hat versprochen das neue Album Earth Warrior mitzubringen, d. h. man kann es kaufen und sie werden sicher so manches davon auf die Bühne bringen.

Metusa ist ja bedauerlicherweise nicht mehr mit Anja unterwegs, hat aber zwei neue Musikerinnen im Gepäck, auf die ich sehr gespannt bin.

Corvus Corax hat man lange nicht mehr auf einem MPS gesehen und zum ersten mal sieht man den Hässlichen Hans  in hochoffizieller Mission mit dem Tod spielen.

Alle sind gespannt, ob Knasterbart den Rekord vom Fredenbaumpark bricht und wieder bis zum Morgengrauen einheizt. Ich weiß nicht, ob ich das durchhalte – aber auf jeden fall freue ich mich tierisch.

Sehen wir uns auf ein Bierchen vor der Bühne?

Badespaß am Fühlinger See

SAM_0472Wieder einmal bei bestem Wetter öffnete das MPS am 03.08.2013 seine Pforten. Nach einer etwas komplizierteren und beinahe missglückten Anreise (im Hotel war die Zimmerreservierung verschollen, zum Glück hatte jemand abgesagt, sonst hätte ich mir ein anderes Schlafplätzchen suchen müssen) machte ich mich mit meiner Begleitung auf den Weg zu diesem wirklich traumhaften Gelände. Die Schlangen am Eingang waren endlos, alle wollten das gute Wetter nutzen und einen Mittelaltermarkt im Freibad-Stil erleben.

Noch vor der Markteröffnung befanden sich die ersten Besucher im See.

Ich weiß nicht, ob es vom Veranstalter organisiert wurde oder vom nahe gelegenen Freibad, jedenfalls befanden sich an allen markanten Stellen Rettungskräfte der DLRG, die sogar mit mehreren Booten auf dem See patrouillierten, um Unfälle zu vermeiden.

Nachts sogar mit starker Beleuchtung.

Die Markteröffnung war wie gewohnt spaßig und lustig, alle wirkten bei dem schönen Wetter ein wenig überdreht. Bruder Rectus hetzte eine arme Brandsicherheitswache von einem Ende des Marktes zum anderen, um den Brand in seiner eigenen Kehle zu löschen.

Danach gab es einen kurzen Rundgang über den Markt. Wieder sehr auffällig die schön hergerichteten Heerlager. Gisis Rundumschlag zeigt langanhaltende Wirkung. Die Besucher wurden freundlich begrüßt, gestellte Fragen ausführlich beantwortet.

Da mir an diesem Tage sehr nach Party war; immerhin muss ich jetzt zwei Wochen aufs MPS verzichten, trieb es mich vor die Feuerspektakelbühne, wo Metusa und Saltatio Mortis den Fans mächtig einheizten. Und trotz der Hitze war das Publikum in der prallen Sonne am tanzen. Da blieb nur noch Zeit, sich von innen abzukühlen. Je später der Tag voranschritt, desto größer wurde die tanzende Menge. Doch die Stimmung blieb friedlich trotz des bei manchen Personen eindeutig zu hohen Alkoholgenusses. Die einzigen, die aggressiv waren, waren die Wespen. Diese blöden Viecher sorgten für den ein oder anderen Einsatz der Sanitäter.

Grandios wieder das Feuerspektakel, besonders das abschließende Feuerwerk ließ vielen Besuchern vor Staunen den Mund offen stehen und überall Kinderaugen glänzen.

Auch wenn es zu Abend zwar etwas kühler wurde, jedoch gefühlt nicht sehr viel, waren die Feuer wieder einmal gut besucht und sorgten für das am MPS so besondere Ambiente. Freundschaften wurden vertieft und neu geschlossen.

Jetzt geht es für mich erst einmal in Urlaub, aber wenn ihr denkt, ihr bekommt keinen neuen Lesestoff mehr, so lasst Euch gesagt sein, dass Tom die nächsten Berichte aus Dresden liefern wird.

Und den werde ich sogar von der Deutschen liebsten Insel verfolgen.

Wir sehen uns hoffentlich alle gesund und gut erholt in Telgte wieder, bis dahin gehabt Euch wohl!

Das MPS in Dresden–ein gelungenes Debut

Lasterbalk_von_saltatio_mps_dresden

Es ist vollbracht – Gisbert Hiller hat das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum nach Ostdeutschland gebracht. Und man muss sagen: es gab ein gelungenes Debut.  460 anstrengende Kilometer musste ich fahren und ich habe nicht einen bereut. Die Campsite kann nahezu beliebig vergrößert werden und liegt unterhalb einer Hochstraße- Vorweg: Es gab weder Verkehrslärm noch irgendeinen Autostress, man hat von der Hochstraße nichts mitbekommen. Es waren nur an die 200 Zelte und WoMos auf der Campsite, und man sollte es nicht glauben, aber ich habe Freunde aus Bayern getroffen . Einige Leute vom MPS Radio waren auch dort so dass ich nicht nur unbekannte Gesichter gesehen habe. Übrigens bleibt man auch in Dresden nicht lange allein –  neben mir zelteten Claudia mit Christian und Tobias, drei supernette junge Leute mit denen ich das eine oder andere Bier getrunken habe. Es hat echt Spaß gemacht mit Euch, hoffentlich treffen wir uns mal wieder!

Das Festivalgelände war direkt an der Campsite und nach dem ich in Hohenwestedt und Rastede soviel gelaufen bin war das ein echtes Highlight. Das Gelände war ziemlich klein – in gut 10 Minuten konnte man es umrunden. Ich hatte zunächst Befürchtungen, dass die drei Bühnen sich gegenseitig beschallen – das war aber nicht der Fall, schließlich ist Gisi Profi und hat die Bühnen gut ausgerichtet. Am Freitag war noch nicht so viel los auf dem Platz, einige Dresdner haben sich das Spektakel teilweise von der Hochstraße oder einem hinter dem Festivalgelände gelegenen Hügel angeschaut. Die, die draußen geblieben sind, haben was verpasst, denn musikalisch hat Gisi hier vom Allerfeinsten aufgeboten: Am Freitag spielten auf : Metusa, Versengold,  Duivelspack, Vermaledeyt, Rapalje  und das Niveau. Vor den Bühnen war immer gut Stimmung, auch wenn sich nicht solche Massen dort ansammelten. Ich habe selten soviel Platz zum Tanzen vor der Bühne wie am Freitagabend, aber ich bin sicher, das MPS Fieber hat die Dresdner erwischt und nächstes Jahr wird´s gerammelt voll sein. Am Freitag lieferten sich Metusa und Vermaledeyt ein Duell. Wie eingeweihte Metusiasten und die Vermaledeyten wissen, hat Metusa den Vermaledeyten das Maskottchen namens Hektor geklaut. Das sollte wieder zurück zu Vermaledeyt, also stürmten diese die Metusa Bühne. Alles Aufpassen und Blockieren half nix – Vermaledeyt eroberte im Handumdrehen die Stage. Man einigte sich, dass der Verbleib des Maskottchen über Armdrücken entschieden werden sollte: Anja gegen Vivianne von der Saar und der Saitenreiter gegen Thomas Galgenvogel. Während Anja den Job mühelos erledigte schwächelte der gute Domenicus und unterlag schmählich. Unentschieden! Listigerweise hatte Johann Lästerzunge von Vermaledeyt der guten Anja den Hut stibitzt und es war entschieden: Hektor wanderte wieder in seine bayrische Heimat zu Vermaledeyt und braucht sich nicht mehr über die verrückten Schwaben von Metusa gruseln. Ach ja, Metusa, da war noch was.  Dominik spielte gleich im ersten Set Anna Dutzinger, dazu holt er sich ja immer ein Mädel auf die Bühne (ich schwörs – im nächsten Leben werd ich Musiker!). Und als er fragte wie sie hieße sagte sie: “Tina aus Bremen.” Aus Bremen! Ich hab sie hinterher angesprochen,  sie studiert hier in Bremen und kommt ursprünglich aus Nürnberg. Aber trotzdem: Eine Bremerin zu Besuch des MPS in Dresden, super. Ich hoffe, Dir gefällt es in Bremen so sehr dass Du nach dem Studium nicht mehr weg willst …

Übrigens hat das Wetter nicht nur am Freitag gehalten. 23 – 24 Grad, trocken, ab und an Wolken also bestes Festivalwetter.

Der Samstag begann mit einem kleinem Würfelspiel mit meinen drei neuen Freunden (nein, nicht ich habe damit angefangen sondern Claudia) und diesmal habe ich mir Versengold und Metusa angeschaut. Der Platz wurde nun voller und man konnte ihn – was die Zuschauermassen betraf – kaum von einem der alten MPS Standorte unterscheiden. ich hab mit Gisi kurz gesprochen, er zeigte sich sehr zufrieden und hielt den Auftakt für gelungen. Drücken wir die Daumen dass es in Dresden weitergeht.  Mittlerweile habe ich gemerkt, das ich immer mehr zum Versengold Fan werde. Das Nachtkonzert war allererste Sahne, die Texte sind Klasse und die Tunes die die reinlegen reißen die Füsse nahezu automatisch in den Tanz.

Da ich von Ignis Fatuu noch nie ein gesamtes Set gehört habe, hatte ich mir vorgenommen die einmal in Gänze zu hören – und es hat sich gelohnt. Tolle Musik, tolle stelzentheater_waldwesen_mps_dresdenKlänge, jeder beherrscht sein Instrument und sie bringen eine Theatralik in ihre Geschichten die richtig  Laune auf mehr macht. Ignis fatuu hat eine richtig große Fangemeinde und bildet für mich zusammen mit Vermaledeyt einen schönen Kontrast zu Saltatio Mortis, die natürlich auch wieder vertreten waren und gefühlt die Hälfte aller Besucher vor ihrer Bühne hatten.

Meine ostdeuschen Freunde waren von der Feuershow beeindruckt, die ich mir allerdings nicht angeguckt habe. Als ich dann am Samstagabend gegen 1:00 zu Zelt ging, warteten Claudia und Christian schon und fragten ob ich Tobias gesehen hätte. Hatte ich aber nicht und bald wurde klar, warum er sich verspätet hatte: er hatte zwei Mädels im Schlepptau. Allerdings lieber Tobias: Man sollte dann schon  das versprochene Hauszelt haben sonst hauen die Damen  – wie geschehen – wieder ab. Tobias hat mich ein bisschen an Mike aus dem Emsland erinnert …

So, das waren meine Eindrücke vom ersten ostdeutschen MPS, mein Fazit: Wieder mal tolle Leute kennengelernt, wieder mal jede Menge Spaß gehabt, wieder mal Entspannung vom Berufsstreß gefunden, tolles Wetter gehabt, super Musik gehört. Nächste Jahr fahre ich gerne wieder 460 KM um in Dresden dabei zu sein.

Mein Fotoalbum findet ihr hier.

Über Kommentare – positive wie negative – würde ich mich freuen, und wenn euch gefällt, was ich schreibe, dann empfehlt mich doch einfach bei Google. Sehen wir uns bei der nächsten Party in Hohenlockstedt?

Metusa auf dem MPS in Weeze

Odin_von_Metusa_in_WeezeDasMittelalterlich Phantasie Spectaculum in Weeze 20012 ist Geschichte und es gibt heiße Diskussionen über den Standort und das Ambiente. Aber über Eines sind s

Metusa spielt “Der Karmeliter” beim MPS in Weeze

ich nahezu alle einig:  das Angebot von erstklassigen Gruppen ist nicht zu toppen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich Metusa zu einem festen und nicht wegzudenkenden Bestandteil des MPS  entwickelt und sich eine tolle Fangemeinde erarbeitet. Dabei ist die Truppe immer bodenständig geblieben und gibt den treuen Fans einiges zurück. Für mich jedenfalls ist jedes Metusa Set ein tolles Erlebnis und wenn ich kann, besuche ich auch Konzerte außerhalb der MPS Saison.

In diesem Jahr will ich auf meinem Blog auch immer wieder Videosequenzen einzelner Gruppen und Sets veröffentlichen und beginne mit Metusa. Für die Weeze Veranstaltung wird noch eines von BraAgas folgen und außerdem habe ich auch ein paar Eindrücke vom Platz mitgebracht.

Das Video ist am Sonntag Vormittag entstanden, trotz der Sonne war es doch recht kalt und ich habe einige sonnige Abschnitte genutzt um Videoaufnahmen zu machen. Maria war gar nicht sooo begeistert (zunächst) und hatte ihren stattlichen Freund dabei, den ich aber nicht ins Bild genommen habe. (ich übe ja noch Smiley )

Ich hoffe, ihr genießt das Video und bedauert die arme Maria!

Metusa im Bambi Galore in Hamburg

Dominik der Saitenreiter von MetusaTaverna Cerritus, ein Projekt in Hamburg, das immer wieder Livemusik der Mittelalterszene auf die Bühne bringt, hatte am Freitag Metusa ins Bambi Galore in Hamburg  eingeladen, so um die 150 begeisterte Fans feierten ihre Band. Die Location war prima, nicht zu klein und nicht zu groß so dass die ganze Zeit Partystimmung herrschte .

Als Rahmenprogramm hatten sich die Veranstalter den Auftritt der Gruppe Narrenbart sowie des Tänzers McRogan ausgedacht. Zum 5 jährigen Geburtstag von Taverna Cerritus sollte wohl auch groß aufgefahren werden. McRogan kenn ich ja von den verschiedensten MPS Veranstaltungen, es war wie immer beeindruckend was er da auf die Bühne brachte- höchst professionell und schön anzusehen. Was Narrenbart allerdings dem Publikum anbot war ziemlich grausam. Ich habe mal versucht über die Gruppe etwas zu googeln und damit ein bisschen mehr Hintergrundwissen zu bekommen.Viel ist hier nicht zu finden.  Die Website führt 10(!) Bandmitglieder auf (es war auch ziemlich voll auf der Bühne).

Linchen von Narrenbart

Mir hat die Gruppe immer dann einigermaßen gefallen – wenn sie nicht gesungen hat und nur instrumentelles gebracht hat. Ihre Musikinstrumente konnten sie also spielen. Beim Singen dominierten die Stimmen der männlichen Bandmitglieder – und die waren nach meinem Geschmack nicht gut. Viel zu viele Töne wurden nicht getroffen, der Bass des Sängers im Gegenpart zur Stimme der Sängerin war völlig unpassend und mehr Gebrumm als Gesang  und sie versuchten nahezu jederzeit die gesamte Band zu präsentieren.

 

Ich habe im Januar ein Gespräch bei Facebook mit Danny Weiler von Narrenbart geführt, der versucht hat mir die Situation zu erklären. An diesem Abend gab es erhebliche Probleme mit der Tontechnik, so war das Mikro von Danny nicht offen und es mussten halt die Bandmitglieder einspringen, die gar nicht für Gesang vorgesehen sind.  Das erklärt natürlich so einiges und ich freue mich darauf meinen Eindruck korrigieren zu können. Das wird schon bald der Fall sein, am 17.3. findet im Cantonium das Burgfest V statt, wo Narrenbart und Reliquiae auftreten. Danny hat mir ein Interview zugesagt, ich hoffe mir kommt nix berufliches dazwischen. Also freut euch schon mal auf das Interview und den Bericht!

 

Es gab während des Auftrittes also keine Höhepunkte, keine Action und irgendwie auch kein Zusammenspiel. Schade eigentlich, denn mit Linchen haben sie ja durchaus einen schillernden Blickfang die auch Action bringen kann.

Hoffentlich haben sie sich bei Metusa mal die ein oder andere Technik abgeguckt: Meistens spielt Dominik ja den Vorreiter und erzählt Geschichten, rutscht auf den Knien auf der Bühne rum oder macht Scherze mit Anja. Oder eben Anja spielt sich in den Vordergrund und lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Oder eben halt immer wieder mal andere Bandmitglieder.

Narrenbart spielte etwa eine Stunde, die Stimmung stieg dann so langsam an und endlich – gegen 23:00 Uhr – kam Metusa. Die ersten Lieder waren dann gleich von den Darbietungen McRogans begleitet und der Platz vor der Bühne wurde eng – ich konnte aber immerhin noch tanzen.

Metusa spielte so ziemlich alles was das Publikum so gerne mag- von “Als ich Samstag Nacht nach Hause kam… bis zur Piratenseele (die selbstverständlich gerade in Hamburg nicht fehlen darf!) war mal wieder alles dabei. Das Publikum nahm es dankbar auf und sang mit und tanzte natürlich auch.

Klasse war die gemütliche Atmosphäre im Bambi Galore, Metusa ist ja nun mal (noch) nicht eine Band, die mal eben 400 Fans anzieht, egal wo sie auftreten. Aber sie verlieren nie die Nähe zu den Fans – und man sieht hier immer wieder gleiche Gesichter, Metusiasten halten eben ihrer Band die Treue!

Man darf bei Metusa auch nicht vergessen, dass alle Auftritte in der Freizeit stattfinden, die Bandmitglieder sind nämlich berufstätig. Katja erzählte mir vor dem Auftritt, das ihr gesamter Jahresurlaub (und noch viel mehr) für Bandauftritte draufgegangen ist. Die Truppe ist am Freitagmorgen aus Süddeutschland nach Hamburg aufgebrochen – mit dem Auto – und fährt am Samstag weiter zum Auftritt in Berlin. Wahnsinn!

Ich hoffe, diese Begeisterung hält bei unseren fünf  Musikern noch lange an, ich würde nämlich sehr gerne noch ein weiteres Album von denen auf die Ohren bekommen!

Ich habe jede Menge Freunde und Bekannte von diversesten MPSssen und aus den Foren getroffen, die schönste Überraschung waren Detlef und Steffi, die einen kurzen Rapalje – Zwischen – Stopp bei Metusa in HH eingelegt hatten und sich spontan entschieden hatten zu kommen. So, konzertmässig ist es das wohl gewesen für mich in diesem Jahr (seufz!) aber dafür wächst die Vorfreue auf 2012. Wir sehen uns! Das Fotoalbum findet ihr hier!

MPS Öjendorf 2011 – war das ´ne Party!

cCcharlie Allan von Saor Patrol beim MPS ÖjendorfDas war super! Als Gisbert Hiller beim Nachtkonzert von Saltatio Mortis auf dem MPS in Öjendorf die Bühne betrat, konnte er verkünden, dass dieser Tag der erfolgreichste der MPS Saison 2011 gewesen ist – und die Party doch bitteschön noch ein wenig weitergehen könne.  Recht hatte er – die Party ging weiter! Ich war am Freitag Abend angekommen, da war die Camp Site schon gut gefüllt. Ich traf natürlich alte Bekannte – das MPS Radio – Team, außerdem eine Gruppe junger Leute die mir damals in Rastede  nachts den Schlaf geraubt haben (weil sie so nett sind, habe ich ihnen längst verziehen!) und noch diverse andere Freunde und Bekannte. Ich habe mit meinen Freunden vom MPS Fan Forum gecampt und es waren wieder tolle Tage. Der Veranstaltungssamstag präsentierte sich im allerbesten Festivalwetter – Sonnenschein, keine Wolke am Himmel und Gisbert Hiller bat schon um 11:00 Uhr aufs Gelände, Das war klasse – und notwendig, denn das MPS Gelände im Park Öjendorf ist riesengroß! Der Veranstalter gibt die Größe des Geländes mit 12 Hektar an – wem das nix sagt der kann sich vielleicht 120.000 m² vorstellen? Das Gelände ist wunderschön – direkt an einem riesigen See gelegen, reichlich Baumbestand. Überall waren Sonnensegel, Getränketheken, Fleischbrätereien, Falafel, Crepes und was weiß ich für Stände, die allein für das leibliche Wohlergehen der tausenden von Gästen zu sorgen hatten. Und das, was man konsumiert hatte, konnte man auch problemlos entsorgen: 180 Toiletten mit Wasser und Seife waren für die erwarteten Besuchermassen aufgebaut. An Musikgruppen gab es nur vom Feinsten: Faun, Saor Patrol, Die Streuner, Saltatio Mortis, Metusa, Hosoo und Transmongolia, Feuerschanz, Vermaledeyt und am Sonntag noch Schelmish. Ach ja, Das Niveau war auch beide Tage da, diesmal hatte Gisbert Hiller es den Mädels von den Irrlichtern erspart, die gleiche Bühne zu bespielen. Das war gut so, weil die Fans der beiden Gruppen doch recht unterschiedlich sind, vom musikalischen Anspruch nach meinem Dafürhalten unterscheiden sich die beiden Gruppen ebenfalls erheblich. Weil das Gelände so riesig ist hatten die Sanitäter und Quad im Einsatz, also ein kleines Geländefahrzeug, das sah witzig aus, wenn die damit unterwegs waren.

Die Stimmung war den ganzen Tag über super, man konnte locker im Schatten der Bäume entspannen und bei diesen Temperaturen schmeckten Bier und Fanta gekühlt dreimal so gut. Ich habe im Wesentlichen Metusa, Irrlichter und natürlich Faun gehört und diesmal nur einen kleinen Blick auf Saor Patrol geworfen. Feuerschwanz haben ihre gewohnt gute Show abgeliefert und jede Menge tanzender und mitsingender Fans vor der Bühne stehen gehabt. Die Gemeinde von Vermaledeyt wächst, glaube ich, stetig  und die Gruppe hat´s auch verdient, sie machen wirklich tolle Musik und grenzen ihr Profil gegen andere Dudelsack – orientierten Mittelalterbands deutlich ab. Ein Wort zu Faun: Wie immer eine phantastische Darbietung, perfekt aufeinander abgestimmter Klänge, Lichteffekte und der Darstellung der Akteure. Diese Gruppe ist für mich ein Geschenk! Ich hatte mir nach Faun das Abendkonzert von Metusa angeschaut, ich glaube das war das beste Abendkonzert, das ich in dieser Saison von ihnen gesehen habe. Bei Metusa gibt es im Übrigen personelle Veränderungen: Markus der Bassist verlässt die Gruppe aus beruflichen Gründen, dafür ist Odin eingesprungen und der hat seine Sache nicht nur ordentlich sondern sehr gut gemacht! Zum Dank dafür durfte er denn auch gleich mal ein Bass Solo aufspielen! Metusa wird im übrigen in diesem Jahr noch einmal in Hamburg zu sehen sein: am Freitag den 9.12.11 spielt die Gruppe im Kulturpalast auf und wird vom Stepptänzer McRogan begleitet.

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Bückeburg I: Am Samstag spielte das Wetter voll mit

Es war wieder bunt auf dem MPS Tja, Ende gut (fast) alles gut. Nach den Querelen mit der Stadtverwaltung spielte das Wetter am Samstag gut mit: leichte Bewölkung, oft Sonnenschein, MPS Herz was willst Du mehr? Ich bin mit meinem Bruder schon am Freitag angereist, wir haben uns mit Freunden vom MPS Fan Forum verabredet. So standen drei Zelte und ein Wohnwagen um zwei Pavillons herum und die MPS Party begann nicht erst am Samstag sondern schon am Freitagabend. Zunächst einmal kamen Carmen und Antje (nicht Anja, ich Trottel!) um sich noch mal für Bahrenfeld zu bedanken. Gern gemacht ihr beiden! Der Platz war schon zur Hälfte gefüllt und rund um unseren Platz  wurde gefeiert. Unsere neuen Freunde vom Reaktor Radio hatten ganz in der Nähe aufgebaut und so pendelten wir bald hin und her um das ein oder andere Bier oder was weiß ich was für´n Zeuchs auszutauschen. Es war fantastisch, wir saßen bei den Radio Leuten und es kamen ständig neue Leute dazu. Auf meine Frage “Wer ist das denn hier alles?” kam die Antwort “Keine Ahnung, kennen wir auch nicht, macht aber Spaß mit so vielen Leuten zu feiern…” Das ist typisch für die Fan Gemeinde des Mittelalterlich Phantasie Spectaculums: Wildfremde Menschen feiern friedlich und ausgiebig miteinander, ich kenne keine andere Veranstaltung die das so hinkriegt. Ich bin – glaube ich – so gegen halb vier ins Zelt gekrabbelt, Elfe vom Forum ging so gegen fünf in ihre rollende Kemenate. Der Samstag brachte einen tollen Auftakt, angesagt waren Metusa, Saor Patrol, Das Niveau und Feuerschwanz. Ich habe mal mehr bei Feuerschwanz reingehört, die Gruppe ist klasse. ziemlich anzügliche Lieder ohne proletenhaft oder primitiv rüberzukommen (was ja leider nicht jede Band schafft …). Tolle Stimmen und was Johanna auf ihrer Geige so fiedelt – alle Achtung. Die Stimmung war von Anfang an gut, nervig waren nur die zahlreichen Wespen die auch schon mal zustachen. Meinen Bruder hat eine am Hals erwischt, einige Besucher sind wohl auch mal auf eine Wespe drauf getreten, was diese jeweils  recht unwitzig fand und prompt die Dicke der Fußsohlen ausprobierte. Gut dass ich Stiefel trage. Ich habe leider nur das erste Set von Metusa gesehen und gehört, ein kurzes Wochenende reicht einfach nicht aus um alles mitzunehmen. Auf jeden Fall

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Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum ® in Rastede – Bombenwetter, Bombenstimmung

Graf Eduard von Sonnenberg bei der Markteröffnung Das MPS in Rastede hatte nicht oft Glück mit dem Wetter – diesmal schon. Als wollten die Himmlischen dem Veranstalter Gisbert Hiller eine kleine Entschädigung für das schweinekalte Wetter im letzten Jahr zukommen lassen wurde das Wetter seit Mittwoch Nachmittag beständig besser und blieb bis zum Schluss nahezu ideal. Ich habe mich am Mittwoch zum Zelten mit meinen Freuden aus dem MPS – Fan Forum (übrigens ein Muss für jeden MPS Fan!) getroffen und es war einer der witzigsten Veranstaltungen die ich je mitgemacht habe. Wir haben nur Wasser getrunken! Aus mir teilweise unverständlichen Gründen wurden mit die Spitznamen  “Stiefelriemen Tom” und Ziegenmilch Tom (Mäh!) verpasst. Unsere Fan Truppe war gut gemischt: Andrea und Peter aus Bayern (mit einem kleinem Umweg über Frankreich), Yvonne und Markus sowie Sonja und Volker aus dem Ruhrgebiet, Evelyn und Stefan (1 Beichte 1,50 Euro!) von der stürmischen Küste, ich aus Bremen und Katharina aus Lübeck. Nicht schlecht, MPS Fans sind halt deutschlandweit vertreten, nächstes Jahr kassieren wir Schweden.

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Piratenseele – das neue Album von Metusa

Metusa bei der Hitzeschlacht in Bückeburg 2010… ist eigentlich irreführend. Genaugenommen sind es zwei neue Scheiben. Metusa hat nämlich zwei Seiten: die mittelalterliche und eine eher rockige Seite. Katja erzählte mir in Gelsenkirchen, dass Metusa überlegt hatte,  eine Doppel CD heraus zu bringen: eine CD mit den Klängen die wir von den zahlreichen MPS Veranstaltungen gewohnt sind und eine mit eher rockigen Stücken wie wir sie als “Beigabe” der ersten CD “ Das verflixte erste Mal” kennen. Wer “Deus Lo Vult” gehört hat, weiß, wie sich beide Stilrichtungen voneinander unterscheiden. Ich persönlich hätte nichts gegen eine Doppel CD und kann mir vorstellen, dass beide Stile auch nicht unbedingt scharf abgrenzbare Fans haben – ich höre die rockigen Metusas genauso gerne wie die mittelalterlich – piratigen. Metusa hat sich allerdings entschieden, zwei getrennte CDs herauszugeben. Auf jeden Fall freue ich mich  auf die Piratenseele im Juni  und im Juli (Rockversion) und werde selbstverständlich beide kaufen. Ach ja, wer etwas mehr von Metusa erfahren will, dem sei nicht nur die Website der Band sondern auch das Portal der Metusa Fans ans Herz gelegt. Und wer richtig was auf die Ohren will bevor er Musik von Metusa kauft, der hört sich das Special am 29.05.11 über Metusas “Verflixtes erste Mal” bei Mittelalterklang.de, dem kostenlosen 24/7 Webradio über die musikalische Mittelalterszene an. es lohnt sich garantiert!

Der Spagat zwischen Unterhaltung und Kunst – Metusa beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum ® in Gelsenkirchen

P4226867Ganz hautnah  und überhaupt nicht abgehoben präsentiert sich die sympathische Band auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum ® in Gelsenkirchen. Wir hatten gerade unsere Zelte aufgebaut als mir keine 20 Meter vor uns eine Gruppe junger Leute auffiel, die sich ebenfalls mit ihrer Campingausrüstung abmühten. “Der sieht aus wie Dominik von Metusa” sagte ich zu meinem Bruder als ich auch schon hörte wie der nach Katja rief. Damit war klar, dass es sich nur um Metusa handeln konnte!

Super. Metusa zeltet quasi direkt neben uns, klar dass ich sofort hinlief und ein Foto schoss und auch die Gelegenheit beim Schopf ergriff, ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Ich hatte mir sowieso vorgenommen, auf diesem Festival die Gruppe genauer unter die Lupe zu nehmen. Zunächst einmal war ich erstaunt, dass alle Bandmitglieder voll im Arbeitsleben stehen, Katja ist sozusagen Kollegin von mir, sie macht Projektmanagement bei einem großen Hardwarehersteller (ich dasselbe im Softwarebereich). Dominik beschäftigt sich tagsüber beispielsweise mit Prozessen. Die Band stellte sich mir im letzen Jahr als professionelle eingeübte Formation dar, ich dachte nicht im Traum dass die 5 Hobbymusiker sind.

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